{"id":1128,"date":"2011-06-14T20:33:49","date_gmt":"2011-06-14T19:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?page_id=1128"},"modified":"2011-12-31T17:35:22","modified_gmt":"2011-12-31T16:35:22","slug":"william-castles-gimmicks","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/william-castles-gimmicks\/","title":{"rendered":"William Castles Gimmicks"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kino, in dem Sie den Film nicht nur h\u00f6ren und vielleicht sogar in stereoskopischen Bildern sehen, sondern auch noch sp\u00fcren. Findige Kinobetreiber nennen dies 4-D. Nat\u00fcrlich ist das eine dumme, weil unlogische Bezeichnung. Aber wenn nicht nur der Ton dr\u00f6hnt und das Bild explodiert, sondern der K\u00f6rper simultan zum Bild gesch\u00fcttelt wird, dann sitzen Sie in einem Simulationskino.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kino, in dem Sie den Film nicht nur h\u00f6ren und sehen, sondern das Monster aus dem Film auch noch sp\u00fcren. Und Zuschauer im Auditorium kreischen erschreckt und hysterisch, denn der Parasit auf der Leinwand kann auch nur durch lauthalses Schreien get\u00f6tet werden. Dann sitzen Sie in einem Film von William Castle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chronist und Doku-Regisseur Jeffrey Schwartz beschreibt William Castle als unsicheren Typen, der selbst den eigenen Ruf als \u00dcber-Person n\u00e4hrte, um seine Furcht vor Versagen nicht bekannt werden zu lassen. Laut Schwartz war es auch die Furcht vor einem Versagen der Filme an den Kassen, weswegen sich Castle bem\u00fcssigt sah, sich immer wieder neue Werbe-Gags einfallen zu lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ob der 1914 in New York geborene William Schloss (!) wirklich zu wenig Selbstvertrauen hatte, wie Schwartz in der Dokumentation SPINE TINGLER &#8211; THE WILLIAM CASTLE STORY behauptet, sei dahingestellt. Zumindest wurde er zu einem ausgefuchsten Produzenten, nachdem er in jungen Jahren nach Hollywood zog, mit knapp drei\u00dfig seine erste Regiearbeit \u00fcbernahm, sogar einmal Orson Welles assistierte und Robert Mitchum gro\u00df rausbrachte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit seinem ersten selbstproduzierten Film MACABRE, bei dem er gleichzeitig Regie f\u00fchrte, fing es 1959 an. Am Kinoeingang wurden Lebensversicherungspolicen \u00fcber 1.000 Dollar an die Zuschauer verteilt, f\u00fcr den Fall, man w\u00fcrde sich zu Tode erschrecken. Bei gr\u00f6\u00dferen Kinos standen f\u00fcr den Notfall vor dem Eingang dekorativ ein Krankenwagen geparkt und eine Krankenschwester im Foyer bereit. Die Versicherungsgesellschaft Lloyds of London musste keinem Zuschauer von MACABRE etwas ausbezahlen, aber Castles Stunt sprach sich sehr schnell herum und machte neugierig. Der eher schlechte Film machte Kasse.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1137\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a rel=\"attachment wp-att-1137\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/william-castles-gimmicks\/olympus-digital-camera\/\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1137\" class=\"size-full wp-image-1137\" title=\"Werbung f\u00fcr Film, und Lebensversicherung\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"668\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-1.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-1-149x200.jpg 149w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-1-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/span><\/a><p id=\"caption-attachment-1137\" class=\"wp-caption-text\">Anzeige f\u00fcr Film, und Lebensversicherung<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Den n\u00e4chsten Kinofilm HOUSE ON HAUNTED HILL \u2013 HAUS AUF DEM GEISTERH\u00dcGEL dreht Castle in \u201eEmergo\u201c. Ein Filmformat, das es gar nicht gab, aber in Zeitungsanzeigen gro\u00df angek\u00fcndigt wurde. W\u00e4hrend einer bestimmten Stelle im Film, in der ein Skelett den Protagonisten jagt, \u00f6ffnete sich \u00fcber der Leinwand eine Kiste, von der aus ein selbstleuchtendes Skelett durch den Saal \u00fcber die K\u00f6pfe der Zuschauer hinweggezogen wurde. Auch mit diesem stark beworbenen Gimmick hatte Castle Erfolg, allerdings anders als gedacht. Besonders j\u00fcngeres Publikum zog es ins Kino, als sich die Sache mit dem Skelett herumsprach. Anstatt sich zu gruseln, bem\u00fchten sich die Racker, das Skelett\u00a0 mit allerlei Mitgebrachtem zu bewerfen. Der Einsatz von Steinschleudern war nicht selten. Die Kinobesitzer verzichteten nach und nach auf \u201eEmergo\u201c und zeigten den Film lediglich in seiner gefilmten Zweidimensionalit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit THE TINGLER \u2013 SCHREI, WENN DER TINGLER KOMMT folgte Castles aufwendigster Streich, gefilmt in \u201ePercepto\u201c. Ein Parasit ern\u00e4hrt sich an der Wirbels\u00e4ule seines Opfers von Angst, nur durch lautes Schreien kann er get\u00f6tet werden. Im Film entwischt dieser Tingler genannte Parasit in ein Kino, dann verschwindet auf der Leinwand das Bild und die Silhouette des Tinglers schiebt sich dar\u00fcber. Man h\u00f6rt Vincent Prices Stimme rufen: \u201eMeine Damen und Herren, geraten Sie nicht in Panik! Aber schreien Sie, schreien Sie um Ihr Leben. Der Tingler ist im Zuschauerraum.\u201c An einigen Sitzen im Zuschauerraum waren Buzzer angebracht, die nicht nur sonor summten, sondern die Sitzfl\u00e4che des Stuhls in Vibration versetzten. Die Buzzer wurden aktiviert, als auch im Kino auf der Leinwand eine Panik ausbricht. Der Effekt erreichte die gew\u00fcnschte Wirkung mit tats\u00e4chlich kreischenden Zuschauern. F\u00fcr Castle war das nicht genug. Um \u201ePercepto\u201c noch zu unterst\u00fctzen, gab es zus\u00e4tzlich bezahlte Statisten im\u00a0 Publikumsraum, die laut schrien oder sogar in Ohnmacht fielen. Kopien f\u00fcr die Autokinos wurden so synchronisiert, dass die drohende Stimme vor dem Tingler eben im Autokino warnte. Der Trick mit den Vibrationen war dort technisch allerdings nicht durchf\u00fchrbar.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1960 war Castles n\u00e4chster Film 13 GHOSTS \u2013 DAS UNHEIMLICHE ERBE an der Reihe. In \u201eIllusion-O\u201c produziert. Der geneigte Zuschauer erhielt mit seinem Eintrittsticket auch den Ghost-Viewer. Wer Angst hatte, die Geister auf der Leinwand zu sehen, musste mit dem Ghost-Viewer durch die blaue Folie sehen und die Geister blieben unsichtbar. Der Blick durch die rote Folie verst\u00e4rkte die Geistererscheinungen noch. Bei dem in schwarzwei\u00df gedrehten 13 GHOSTS wurden die Geister nachtr\u00e4glich blau eingef\u00e4rbt in den Film einkopiert und so mit der blauen Folie unsichtbar. 13 GHOSTS blieb, trotz des \u00fcberzeugenden Ergebnisses, der einzige Film in \u201eIllusion-O\u201c.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1133\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a rel=\"attachment wp-att-1133\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/william-castles-gimmicks\/epson-scanner-image\/\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1133\" class=\"size-full wp-image-1133\" title=\"Illusion-O Betrachter\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-3.jpg\" alt=\"Illusion-O Betrachter\" width=\"500\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-3.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-3-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-3-300x170.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/span><\/a><p id=\"caption-attachment-1133\" class=\"wp-caption-text\">Illusion-O Betrachter<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit HOMICIDAL \u2013 M\u00d6RDERISCH schien William Castle 1961 den Bogen zu \u00fcberspannen. Kurz vor dem H\u00f6hepunkt des Films gab es die \u201eAngst-Pause\u201c von 45 Sekunden, die von einer Uhr im Film angezeigt wurde. Castles eigene Stimme verk\u00fcndete dazu, dass jeder Zuschauer sein Geld zur\u00fcckbekommen w\u00fcrde, der sich davor f\u00fcrchtete, die Aufl\u00f6sung des Films zu erfahren. Diese Zuschauer mussten dann in die \u201eChicken-Corner\u201c, ein gelber Karton-Verschlag innerhalb des Saals, von dem aus man keinen Blick auf die Leinwand hatte. Die restlichen Zuschauer reagierten nat\u00fcrlich entsprechend und riefen dem Angst eingestehenden Fl\u00fcchtling \u201echicken, chicken\u201c hinterher. Zudem durften Leute aus der \u201eChicken-Corner\u201c nur als letzte den Kinosaal verlassen, damit die Tapferen beim Hinausgehen die Feiglinge noch einmal verspotten konnten. Der Zulauf f\u00fcr die \u201eChicken-Corner\u201c reduzierte sich sehr schnell auf Null.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1134\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a rel=\"attachment wp-att-1134\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/william-castles-gimmicks\/william-castle-4\/\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1134\" class=\"size-full wp-image-1134\" title=\"William-Castle-4\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-4.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-4.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-4-200x129.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-4-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/span><\/a><p id=\"caption-attachment-1134\" class=\"wp-caption-text\">Chicken-Corner Karte<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eDer einzige Film mit der Wahl zur Bestrafung\u201c war Williams Castles DER UNHEIMLICHE MR. SARDONICUS. Jeder Zuschauer bekam mit dem Eintritt eine Karte mit einem im Dunklen leuchtenden Daumen. Kurz vor der Aufl\u00f6sung des Films wurde dieser gestoppt, das Publikum konnte mit dem Daumen \u00fcber das Schicksal MR. SARDONICUS\u2018 abstimmen. Es soll keine Vorf\u00fchrung gegeben haben, bei der der unheimliche Sardonicus mit dem Leben davongekommen ist. Verschiedene Quellen meinen, dass William Castle dar\u00fcber ver\u00e4rgert war, dass das alternative Ende nie gezeigt wurde. Andere Berichte bezweifeln, dass die Kinos tats\u00e4chlich darauf vorbereitet waren, das \u00dcberleben von Sardonicus zu zeigen. Hingegen ist sicher, dass zu dieser Zeit die M\u00f6glichkeit zweier verschiedener Enden eines Films das filmhistorisch interessanteste Gimmick von Castle war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei ZOTZ! ging es um eine goldene, magische M\u00fcnze. Bei der Erstauff\u00fchrung im Juli 1962 wurden an die Zuschauer vergoldete Plastikm\u00fcnzen ausgegeben, die keinerlei weiteren Nutzen hatten. F\u00fcr 13 FRIGHTENED GIRLS wurde eine in der Presse breitgetretene Casting-Kampagne gestartet, bei der weltweit 13 Schauspielerinnen aus 13 L\u00e4ndern gesucht wurden. Die Originalit\u00e4t und der Aufwand bei William Castles Filmen nahmen merklich ab. Das war auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Castles Buchhalter dem Produzenten und Regisseur in Personalunion nahelegten, dass die Gimmicks nicht gut f\u00fcr den Finanzhaushalt seien. Zu STRAIGHT-JACKET \u2013 DIE ZWANGSJACKE lie\u00df Castle 1964 dann erst einmal auch nur Hauptdarstellerin Joan Crawford auf Promotion-Tour gehen. Auf den letzten Dr\u00fccker wurden dann doch noch Karton-Faksimile der im Film verwendeten Axt angefertigt, die man an die Zuschauer verteilte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So langsam endete die kurze, aber lustige \u00c4ra der William-Castle-Gimmicks. Mit I SAW WHAT YOU DID \u2013 ES GESCHAH UM 8 UHR 30 sollte es noch mal ein bisschen Aufwand geben, als man in den letzten Sitzreihen der Kino Sitzgurte installieren wollte. Die von Angst und Horror gepeinigten Zuschauer sollten nicht aus dem Sitz fallen. William Castle k\u00fcndigte das h\u00f6chstpers\u00f6nlich in den Trailern zu I SAW WHAT YOU DID an. Ob nur einige Kinos tats\u00e4chlich mit Sitzgurten ausgestattet waren oder am Ende \u00fcberhaupt keines, dar\u00fcber zeigen sich diverse Quellen auch uneins.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein allerletztes Aufb\u00e4umen von Castles Affinit\u00e4t zu seinen selbst erdachten Gimmicks zeigte sich bei seinem letzten Film BUG \u2013 FEUERK\u00c4FER, den er 1975 produzierte. Nach einem Erdbeben krabbeln aus einer Erdspalte feuerspeiende K\u00e4fer. Nach Castles Vorstellung sollten an verschiedenen Sitzen im Zuschauerraum ferngesteuerte, bewegliche B\u00fcrsten angebracht werden, die bei K\u00e4fer-Bewegungen auf der Leinwand die Beine des Zuschauers entlangstreiften. Das Unternehmen wurde schon im Ansatz des Gedankens im Keim erstickt. Stattdessen schloss man werbewirksam und presseweit publiziert eine Lebensversicherung von \u00fcber einer Million Dollar auf den Star des Films ab: Hercules, die Kakerlake.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit nur 63 Jahren verstarb William Castle sehr \u00fcberraschend an einem Herzinfarkt. Man sagt ihm nach, dass sein perfektestes und wirkungsvollstes Gimmick ROSEMARYS BABY als Film selbst gewesen sein soll. Der Produzent gab die Regiearbeit an den jungen Roman Polanski ab, und dieser inszenierte einen unheimlich beklemmenden Horrorfilm in einem Setting von klarer Realit\u00e4t, mit aus dem wirklichen Leben gegriffenen Charakteren. Schockierender h\u00e4tte man die Geburt des Antichristen nicht f\u00fcr den Zuschauer aufbereiten k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1132\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/william-castles-gimmicks\/william-castle-2\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1132\" title=\"William-Castle-2\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"373\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-2.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-2-200x149.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/William-Castle-2-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<h5><strong><span style=\"color: #888888;\">Bildquellen: Wikipedia, 24frames.com, thenostalgiagallery.com, sennhauserfilmblog.com<\/span><\/strong><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kino, in dem Sie den Film nicht nur h\u00f6ren und vielleicht sogar in stereoskopischen Bildern sehen, sondern auch noch sp\u00fcren. 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