{"id":427,"date":"2011-03-22T18:55:10","date_gmt":"2011-03-22T17:55:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?page_id=427"},"modified":"2011-12-31T17:34:19","modified_gmt":"2011-12-31T16:34:19","slug":"filmformate-die-fortsetzung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/filmformate-die-fortsetzung\/","title":{"rendered":"Filmformate &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\"><a rel=\"attachment wp-att-429\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/filmformate-die-fortsetzung\/finaldraft-04\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-429\" title=\"FinalDraft-04\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/a><strong><span style=\"color: #000000;\">Die Fortsetzung &#8211; Darf\u2019s ein bisschen mehr sein?<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr Ihre Pr\u00fcfungsaufgaben sind einige Ausrei\u00dfer von Bedeutung, die f\u00fcr Aufsehen sorgten. Manchen war allerdings keine lange Lebensdauer beschienen. CINERAMA war so ein Ausrutscher, der sich aus einem mit f\u00fcnf Kameras best\u00fcckten Simulationstrainer der Air-Force entwickelte und 1952 versuchte, die Welt zu ver\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">CINERAMA-Filme hatten 6 anstelle der 4 Perforationsl\u00f6cher und wurden mit 26 statt 24 Bildern pro Sekunde vorgef\u00fchrt. Drei absolut synchronlaufende Kameras nahmen \u00fcber Kreuz drei Filmstreifen auf, die ebenso \u00fcber Kreuz projiziert wurden. Mit dem Stand der Vorf\u00fchrboxen konnte die Leinwand auf 146 Grad gebogen sein, ohne dass Verzerrungen entstanden. Das projizierte Seitenverh\u00e4ltnis betrug 2,59:1. Die Bildr\u00e4nder \u00fcberlappten weniger auff\u00e4llig und die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den jeweiligen Filmstreifen wirkten flie\u00dfend, weil die R\u00e4nder an den Projektionsfenstern gezackt waren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Erste Wiederholung<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1932 &#8211; ACADEMY FORMAT \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 16mm, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1932 &#8211; BREITWAND \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 11,9mm, 1,85:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1952 &#8211; CINERAMA \u2013 3 x 35mm, 6 Perforationen, 26 BpS, 3x 25mm x 28mm, 2,59:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1953 &#8211; CINEMASCOPE \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 18mm, 2x anamorph, 2,66:1, 2;55:1, 2,35:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1954 &#8211; VISTAVISION \u2013 35mm, 8 Perforationen, 24 BpS, 36mm x 18mm, Querformat, 1,66:1 \u2013 2:1<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Eine total, total verr\u00fcckte Welt<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">CINERAMA war reines Effekte-Kino, das wie ein Opernabend pr\u00e4sentiert wurde. Gedruckte Programme, Champagner und Abendgarderobe. Popcorn und Cola gab es schon mal gar nicht. Die kreischenden Massen waren begeistert, wenn sie Achterbahn fuhren oder ihnen beim Tiefflug pl\u00f6tzlich der Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen wurde, wenn man in den Grand Canyon eintauchte. Die gebogene Leinwand vermittelte eine unglaublich r\u00e4umliche Tiefe. Doch Spielfilme brachte CINERAMA nur zwei zustande, HOW THE WEST WAS WON \u2013 DAS WAR DER WILDE WESTEN und WONDERFUL WORLD OF BROTHERS GRIMM. Die komplizierte Kameraapparatur war mit jeweils drei 27mm Festbrennweiten ausgestattet. Dieses Objektiv kommt zwar dem nat\u00fcrlichen Sehen des Menschen am N\u00e4chsten, dennoch waren Nahaufnahmen von Schauspielern durch die Festbrennweite unm\u00f6glich. Kameratechnisch konnten Regisseure und Kameraleute nur mit einer Einstellungsgr\u00f6\u00dfe arbeiten, was mit der Zeit, wagen wir zu sagen, langweilig und erm\u00fcdend wirkte, und der Dramaturgie abtr\u00e4glich war.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend das 3-STREIFEN-Verfahren das normale Sichtfeld eines Menschen simulierte, konnte mit einer ULTRA PANAVISION 70-MM wesentlich filmdramaturgischer gearbeitet werden. Die Kamera war wieder aus der Starre gel\u00f6st und funktionierte mit allem, was man beim dramaturgischen Arbeiten mit Film gewohnt war. ULTRA PANAVISION 70-MM hatte eine Einzelbild 52mm auf 24mm und 5 Perforationsl\u00f6cher mit einem m\u00f6glichen Seitenverh\u00e4ltnis von 2,76:1. Mit einer speziell entwickelten Vorf\u00fchroptik konnte ULTRA PANAVISION auf der extrem gebogenen CINERAMA-Leinwand gezeigt werden, was fortan SINGLE-STRIP-Verfahren genannt wurde. EINE TOTAL TOTAL VERR\u00dcCKTE WELT oder auch 40 WAGEN WESTW\u00c4RTS entstanden zum Beispiel in ULTRA PANAVISION unter dem Verleih von CINERAMA.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer nun glaubt, zahlenm\u00e4\u00dfig und informativ total \u00fcberfordert zu sein, darf sich eine Auszeit nehmen. Aufgeber haben hier n\u00e4mlich keinen Platz. R\u00e4umen Sie nur Ihren Stuhl, wir brauchen den Platz f\u00fcr jemanden, den es wirklich interessiert und dem auch nicht Bang wird, wenn wir erst jetzt ans wirklich Eingemachte gehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Konkurrenz belebt das Gesch\u00e4ft<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Frage nach dem Namen Michael Todd wird kein Bestandteil des vor Ihnen liegenden Tests sein. Nur soviel: Michael Todd war einer von Elizabeth Taylors Ehem\u00e4nnern. Dieses unn\u00f6tige Wissen aber nur zur kleinen Auflockerung. Michael Todd wollte 1955 unbedingt \u201eCINERAMA aus nur einem Loch\u201c auf die Leinwand bringen, als das 3-STREIFEN-Verfahren von CINERAMA noch aktuell war. TODD AO (American Optical, falls sich jemand wundert) funktionierte auf 70mm Film mit 5 Perforationen und einem Einzelbild von 52mm x 24mm (Bildgr\u00f6\u00dfe der sp\u00e4ter folgenden ULTRA PANAVISION). Das Bild mit einem Seitenverh\u00e4ltnis von 2,21:1 wurde auf eine 120 Grad gebogene Leinwand geworfen. Die ersten beiden Filme, OKLAHOMA und IN 80 TAGEN UM DIE WELT, wurden noch mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen, was den Filmen eine weit bessere Farbbrillanz und Tiefensch\u00e4rfe verlieh. Trotz der hohen Qualit\u00e4t stellte man die Produktion schlie\u00dflich doch auf 24 Bilder pro Sekunde um. In den Siebzigerjahren stellte dann TODD AO aus Effektivit\u00e4tsgr\u00fcnden auch noch auf 35mm und Anamorphoten um. Soweit zur Langlebigkeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><a rel=\"attachment wp-att-433\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/filmformate-die-fortsetzung\/finaldraft-04a\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-433\" title=\"FinalDraft-04a\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04a.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04a.jpg 400w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04a-200x131.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04a-300x196.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Special-Effects-Zauberer Douglas Trumbull entwickelte auf Basis von TODD AO sein SHOWSCAN. Aufgenommen mit 60 Bildern pro Sekunde, erreichte Trumbull in dem Format ein extrem hochaufl\u00f6sendes Bild, das unweit realistischer im Bildfluss wirkte. Zudem waren bisher derartige Kontraste und so eine Farbbrillanz in dieser Form noch nicht erreicht. Selbst wenn man es auf 35mm Film umkopierte. Heute wird SHOWSCAN haupts\u00e4chlich f\u00fcr Filme in Bewegungssimulatoren verwendet. Doch Trumbull selbst benutzte SHOWSCAN f\u00fcr ein weit ambitionierteres Projekt, auf das ich erst sp\u00e4ter als eine Art kleines Bonbon eingehen werde, wenn Sie alle ihre Pr\u00fcfungen bestanden haben sollten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Die T\u00fcr zu deinem Geist ist ge\u00f6ffnet<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Da wahrscheinlich keiner von Ihnen die Pr\u00fcfungen bestehen wird, hier gleich zu Douglas Trumbulls ehrgeizigem Projekt BRAINSTORM. Der 1983 fertig gestellte Science-Fiction-Film befasst sich vordergr\u00fcndig mit der Aufzeichnung der Gedanken. Louise Fletcher und Christopher Walken entwickeln darin eine Maschine, die Gedanken nicht nur aufzeichnen und bei jeder beliebigen Person auch wieder abspielen kann, sondern das Ger\u00e4t verarbeitet auch die in der Situation empfundenen Sinne. Trumbull wollte diesen Film eigentlich komplett in SHOWSCAN drehen. Wegen der Kosten, die die Umr\u00fcstung auf das extravagante Format f\u00fcr alle Kinos mit sich brachten, die BRAINSTORM spielen wollten, wurde das Projekt in dieser Form fallengelassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Trumbull verfiel dabei aber auf einen wesentlich effektiveren Trick. Alle Sequenzen der Gedanken-Aufzeichnungen wurden mit SHOWSCAN, also mit einem Verh\u00e4ltnis von 2,21:1 und 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Die normalen Spielszenen hingegen wurden in ULTRA PANAVISION mit 24 Bildern in der Sekunde aufgezeichnet, wobei lediglich ein Seitenverh\u00e4ltnis von 1,87:1 genutzt wurde. Die beiden unterschiedlichen Formate wurden dann f\u00fcr die Kinoauswertung auf 35mm umkopiert. Bei der Vorf\u00fchrungen wechselte somit ein wesentlich gr\u00f6\u00dferes, sch\u00e4rferes und kontrastreicheres Bild aus der Gedankenwelt mit dem kleineren und merklich flacher wirkenden Bild in den Realszenen. Ein Effekt, der bei Video- und DVD-Ver\u00f6ffentlichungen leider nie ber\u00fccksichtigt und in dieser Weise nachvollzogen wurde.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Irrt\u00fcmlich wird h\u00e4ufig angegeben, dass bei BRAINSTORM die Effekte ebenfalls in ULTRA PANAVISION gedreht wurden, das sich vom Filmmaterial her nicht von TODD AO unterscheidet. Die Kameras sind allerdings von unterschiedlichen Herstellern. F\u00fcr die Aufnahmen von 60 Bildern in der Sekunde wurde eine TODD-AO-f\u00e4hige Kamera umgebaut.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Erlauben Sie mir eine pers\u00f6nliche Anmerkung als jemand, der diesen Film zu seiner Zeit in 70mm und 6-Kanal-Stereoton erleben durfte. Das Verfahren hat zu keiner Zeit seine Wirkung verfehlt. Ich war \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Gr\u00f6\u00dfe spielt eine Rolle<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Douglas Trumbull war auch mal im Vorstand der IMAX Corporation. Das ist hier nur soweit von Interesse, als damit ein \u00dcbergang zum (endlich) letzten hier behandelten Format gelingt: IMAX. Das 1970 erschienene System ist noch immer das weltweit gr\u00f6\u00dfte Filmformat mit einer Einzelbildgr\u00f6\u00dfe von 71mm x 52mm, was einem Seitenverh\u00e4ltnis von 1,37:1 doch sehr nahe kommt, oder nicht? Mit einer speziellen Vorf\u00fchrtechnik wird der Film mit absolut ruhigem Bildstand auf die \u00fcberdimensionierten Leinw\u00e4nde geworfen, wobei er entgegen der \u00fcbliche Methode horizontal durch das Bildfenster gef\u00fchrt wird. Der Gelehrige unter Ihnen erinnert sich vielleicht, dass VISTA VISION ebenfalls eine horizontale Bildf\u00fchrung hatte. Normal ist eine Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde, beim sehr wenig genutzten IMAX HD hingegen sind es 48 Bilder pro Sekunde.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Durch das gro\u00dfe Ausgangsmaterial entsteht ein fast k\u00f6rnungsfreies Bild mit gro\u00dfem Kontrastumfang, das selbst bei mehr als 500qm gro\u00dfen Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr gestochen scharfe Bilder sorgt. Der typische IMAX-Dokumentarfilm nutzt diese Bildgr\u00f6\u00dfe anders als herk\u00f6mmliche Filme. Das Geschehen konzentriert sich weitgehend auf die untere H\u00e4lfte des Bildes und dabei nur auf die mittleren 50% der Gesamtbreite. Die restlichen drei Viertel Bildinformation simulieren dabei das normale Sichtfeld des realen Sehens.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Umformatieren von Standard-Kopien, wie zum Beispiel bei HARRY POTTER und DARK KNIGHT geschehen, ist ein sehr kostenintensives Vergn\u00fcgen, weil jedes Einzelbild von der 22mm x 16mm-Vorlage auf 71mm x 52mm per Computer umgerechnet werden muss, um f\u00fcr die wesentlich gr\u00f6\u00dfere Aufl\u00f6sung mehr Bildinformationen zu errechnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Wegen der nicht zu schlagenden Bildqualit\u00e4t war IMAX bis jetzt der letzte, einsame Verfechter des greifbaren Filmstreifens. Dank des technischen Fortschrittes beginnt aber auch hier eine schrittweise Umwandlung der von IMAX produzierten Filme in ein digitales Format, weil Kinobetreiber meist aus Kosten-Nutzen-Gr\u00fcnden ihre IMAX-Leinw\u00e4nde sowieso auch anderweitig bespielen und daf\u00fcr digital ausgestattet sind.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Zweite Wiederholung<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1932 &#8211; ACADEMY FORMAT \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 16mm, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1932 &#8211; BREITWAND \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 11,9mm, 1,85:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1952 &#8211; CINERAMA \u2013 3 x 35mm, 6 Perforationen, 26 BpS, 3x 25mm x 28mm, 2,59:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1953 &#8211; CINEMASCOPE \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 18mm, 2x anamorph, 2,66:1, 2,55:1, 2,35:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1954 &#8211; VISTAVISION \u2013 35mm, 8 Perforationen, 24 BpS, 36mm x 18mm, horizontal, 1,66:1 \u2013 2:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1955 \u2013 TODD AO \u2013 70mm, 5 Perforationen, 30 BpS, 52mm x 24mm, 2,21:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1957 &#8211; ULTRA PANAVISION 70-MM \u2013 70mm, 5 Perforationen, 24 BpS, 52mm x 24mm, 1,25x anamorph, 2,76:1<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">1970 \u2013 IMAX \u2013 70mm, 15 Perforationen, 24BpS, 71mm x 52mm, horizontal, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><a rel=\"attachment wp-att-434\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/filmformate-die-fortsetzung\/finaldraft-04b\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-434\" title=\"FinalDraft-04b\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04b.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04b.jpg 400w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04b-200x158.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FinalDraft-04b-300x237.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Flei\u00dfaufgabe: Hey Baby, meiner ist 7cm\u2026<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Nachdem sich nun die Aufregung etwas gelegt hat, wenden wir uns der Mathematik zu. Sie d\u00fcrfen den Taschenrechner benutzen, um die Fl\u00e4chen eines Bildes des ACADEMY FORMATs auszurechen und der Fl\u00e4che eines Bildes von zum Beispiel TODD AO gegen\u00fcberzustellen. Nat\u00fcrlich erinnern Sie sich daran, dass ULTRA und SUPER PANAVISION sowie TODD AO dieselben Bildgr\u00f6\u00dfen haben. Das war eben das Wunder von 70-MM. Es war m\u00f6glich, Bilder mit fast viermal h\u00f6herer Aufl\u00f6sung auf die Leinwand zu werfen. Haben Sie doch bestimmt nachgerechnet. In der Regel wurden viele Filme zwar mit PANAVISION 65-MM aufgenommen, doch f\u00fcr die Kinoauswertung auf 35mm umkopiert und anamorph gezeigt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">So, und jetzt, ganz zum Schluss, m\u00fcssten bei einigen noch wachen Lesern die Alarmglocken gel\u00e4utet haben. Meine Absicht war es, so zum wirklich letzten abschlie\u00dfenden Schluss noch einmal richtig Konfusion aufkommen zu lassen. Wieso 65mm?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Diese Frage beantworten wir in der n\u00e4chsten Stunde\u2026<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u2026es sei denn, Sie bleiben noch zwei Minuten sitzen. Das Aufnahmematerial darf nicht mit dem Vorf\u00fchrmaterial verwechselt werden. Die Kameras werden nat\u00fcrlich nur mit einem 65mm breiten Negativfilm gef\u00fcttert. Die 70mm sind schlie\u00dflich das Resultat der Vorf\u00fchrkopie, auf der noch die sechs Tonspuren des Magnettons untergebracht werden m\u00fcssen. Alles sehr einleuchtend, nicht wahr? Der letzte kommerzielle Kinofilm, der komplett mit 65mm-Material gedreht und auch im entsprechenden Format gezeigt wurde, soll Branaghs HAMLET gewesen sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Zum Beispiel wurde selbst STAR WARS nur auf 35mm gedreht, erhielt aber zur Premiere eine 70mm-Fassung. Die Bildqualit\u00e4t und Brillanz rechtfertigten solche Ma\u00dfnahmen bis zur Mitte der Neunzigerjahre bei besonderen Filmen durchaus. Doch unangefochtenes Meisterwerk in Handhabung des Materials und der Vorf\u00fchrung bleibt LAWRENCE OF ARABIA. Bei sehr vielen Filmen in den Siebziger- und Achtzigerjahren wurde 65mm-Negativmaterial wegen der Aufl\u00f6sung haupts\u00e4chlich f\u00fcr Spezial-Effekte und Trickaufnahmen eingesetzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Und wem jetzt nicht der Kopf raucht, der hat hier alles gar nicht richtig gelesen. Ich verabscheue mich dennoch mit einem herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und w\u00fcnsche Ihnen alles Gute f\u00fcr zuk\u00fcnftige Kinobesuche.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?page_id=389\">Dr\u00fcck mich, wenn Du nochmal den ersten Teil lesen m\u00f6chtest.<\/a><br \/>\n<\/span><\/h5>\n<div id=\"_mcePaste\" class=\"mcePaste\" style=\"position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;\">\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Darf\u2019s   ein bisschen mehr sein?<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>F\u00fcr Ihre Pr\u00fcfungsaufgaben sind einige Ausrei\u00dfer   von Bedeutung, die f\u00fcr Aufsehen sorgten. Manchen war allerdings keine lange   Lebensdauer beschienen. CINERAMA war so ein Ausrutscher, der sich aus einem   mit f\u00fcnf Kameras best\u00fcckten Simulationstrainer der Air-Force entwickelte und   1952 versuchte, die Welt zu ver\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>CINERAMA-Filme hatten 6 anstelle der 4 Perforationsl\u00f6cher und wurden mit 26 statt 24 Bildern pro Sekunde vorgef\u00fchrt. Drei absolut synchronlaufende Kameras nahmen \u00fcber Kreuz drei Filmstreifen auf, die ebenso \u00fcber Kreuz projiziert wurden. Mit dem Stand der Vorf\u00fchrboxen konnte die Leinwand auf 146 Grad gebogen sein, ohne dass Verzerrungen entstanden. Das projizierte Seitenverh\u00e4ltnis betrug 2,59:1. Die Bildr\u00e4nder \u00fcberlappten weniger auff\u00e4llig und die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den jeweiligen Filmstreifen wirkten flie\u00dfend, weil die R\u00e4nder an den Projektionsfenstern gezackt waren.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Erste Wiederholung<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>1932 &#8211; ACADEMY FORMAT \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 16mm, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>1932 &#8211; BREITWAND \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 11,9mm, 1,85:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1952 &#8211; CINERAMA \u2013 3 x 35mm, 6 <\/span><span lang=\"EN-GB\">Perforationen<\/span><span lang=\"EN-US\">, 26 BpS, 3x 25mm x 28mm, 2,59:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1953 &#8211; CINEMASCOPE \u2013 35mm, 4 <\/span><span lang=\"EN-GB\">Perforationen<\/span><span lang=\"EN-US\">, 24 BpS, 22mm x 18mm, 2x anamorph, 2,66:1, 2;55:1, 2,35:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1954 &#8211; VISTAVISION \u2013 35mm, 8 <\/span><span lang=\"EN-GB\">Perforationen<\/span><span lang=\"EN-US\">, 24 BpS, 36mm x 18mm, Querformat, 1,66:1 \u2013 2:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\"><span> <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Eine total, total verr\u00fcckte Welt<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>CINERAMA war reines Effekte-Kino, das wie ein Opernabend pr\u00e4sentiert wurde. Gedruckte Programme, Champagner und Abendgarderobe. Popcorn und Cola gab es schon mal gar nicht. Die kreischenden Massen waren begeistert, wenn sie Achterbahn fuhren oder ihnen beim Tiefflug pl\u00f6tzlich der Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen wurde, wenn man in den Grand Canyon eintauchte. Die gebogene Leinwand vermittelte eine unglaublich r\u00e4umliche Tiefe. Doch Spielfilme brachte CINERAMA nur zwei zustande, HOW THE WEST WAS WON \u2013 DAS WAR DER WILDE WESTEN und WONDERFUL WORLD OF BROTHERS GRIMM. Die komplizierte Kameraapparatur war mit jeweils drei 27mm Festbrennweiten ausgestattet. Dieses Objektiv kommt zwar dem nat\u00fcrlichen Sehen des Menschen am N\u00e4chsten, dennoch waren Nahaufnahmen von Schauspielern durch die Festbrennweite unm\u00f6glich. Kameratechnisch konnten Regisseure und Kameraleute nur mit einer Einstellungsgr\u00f6\u00dfe arbeiten, was mit der Zeit, wagen wir zu sagen, langweilig und erm\u00fcdend wirkte, und der Dramaturgie abtr\u00e4glich war.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>W\u00e4hrend das 3-STREIFEN-Verfahren das normale Sichtfeld eines Menschen simulierte, konnte mit einer ULTRA PANAVISION 70-MM wesentlich filmdramaturgischer gearbeitet werden. Die Kamera war wieder aus der Starre gel\u00f6st und funktionierte mit allem, was man beim dramaturgischen Arbeiten mit Film gewohnt war. ULTRA PANAVISION 70-MM hatte eine Einzelbild 52mm auf 24mm und 5 Perforationsl\u00f6cher mit einem m\u00f6glichen Seitenverh\u00e4ltnis von 2,76:1. Mit einer speziell entwickelten Vorf\u00fchroptik konnte ULTRA PANAVISION auf der extrem gebogenen CINERAMA-Leinwand gezeigt werden, was fortan SINGLE-STRIP-Verfahren genannt wurde. EINE TOTAL TOTAL VERR\u00dcCKTE WELT oder auch 40 WAGEN WESTW\u00c4RTS entstanden zum Beispiel in ULTRA PANAVISION unter dem Verleih von CINERAMA. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Wer nun glaubt, zahlenm\u00e4\u00dfig und informativ total \u00fcberfordert zu sein, darf sich eine Auszeit nehmen. Aufgeber haben hier n\u00e4mlich keinen Platz. R\u00e4umen Sie nur Ihren Stuhl, wir brauchen den Platz f\u00fcr jemanden, den es wirklich interessiert und dem auch nicht Bang wird, wenn wir erst jetzt ans wirklich Eingemachte gehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Konkurrenz belebt das Gesch\u00e4ft<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Die Frage nach dem Namen Michael Todd wird kein Bestandteil des vor Ihnen liegenden Tests sein. Nur soviel: Michael Todd war einer von Elizabeth Taylors Ehem\u00e4nnern. Dieses unn\u00f6tige Wissen aber nur zur kleinen Auflockerung. Michael Todd wollte 1955 unbedingt \u201eCINERAMA aus nur einem Loch\u201c auf die Leinwand bringen, als das 3-STREIFEN-Verfahren von CINERAMA noch aktuell war. TODD AO (American Optical, falls sich jemand wundert) funktionierte auf 70mm Film mit 5 Perforationen und einem Einzelbild von 52mm x 24mm (Bildgr\u00f6\u00dfe der sp\u00e4ter folgenden ULTRA PANAVISION). Das Bild mit einem Seitenverh\u00e4ltnis von 2,21:1 wurde auf eine 120 Grad gebogene Leinwand geworfen. Die ersten beiden Filme, OKLAHOMA und IN 80 TAGEN UM DIE WELT, wurden noch mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen, was den Filmen eine weit bessere Farbbrillanz und Tiefensch\u00e4rfe verlieh. Trotz der hohen Qualit\u00e4t stellte man die Produktion schlie\u00dflich doch auf 24 Bilder pro Sekunde um. In den Siebzigerjahren stellte dann TODD AO aus Effektivit\u00e4tsgr\u00fcnden auch noch auf 35mm und Anamorphoten um. Soweit zur Langlebigkeit.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/E:\/Bandit\/B%C3%BCcher\/Zauberspiegel\/Brauchts-Das-Web\/Brauchts-das-Dateien\/image009.jpg\" alt=\"Formate1.jpg\" width=\"398\" height=\"261\" \/><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Der Special-Effects-Zauberer Douglas Trumbull entwickelte auf Basis von TODD AO sein SHOWSCAN. Aufgenommen mit 60 Bildern pro Sekunde, erreichte Trumbull in dem Format ein extrem hochaufl\u00f6sendes Bild, das unweit realistischer im Bildfluss wirkte. Zudem waren bisher derartige Kontraste und so eine Farbbrillanz in dieser Form noch nicht erreicht. Selbst wenn man es auf 35mm Film umkopierte. Heute wird SHOWSCAN haupts\u00e4chlich f\u00fcr Filme in Bewegungssimulatoren verwendet. Doch Trumbull selbst benutzte SHOWSCAN f\u00fcr ein weit ambitionierteres Projekt, auf das ich erst sp\u00e4ter als eine Art kleines Bonbon eingehen werde, wenn Sie alle ihre Pr\u00fcfungen bestanden haben sollten.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Die T\u00fcr zu deinem Geist ist ge\u00f6ffnet<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Da wahrscheinlich keiner von Ihnen die Pr\u00fcfungen bestehen wird, hier gleich zu Douglas Trumbulls ehrgeizigem Projekt BRAINSTORM. Der 1983 fertig gestellte Science-Fiction-Film befasst sich vordergr\u00fcndig mit der Aufzeichnung der Gedanken. Louise Fletcher und Christopher Walken entwickeln darin eine Maschine, die Gedanken nicht nur aufzeichnen und bei jeder beliebigen Person auch wieder abspielen kann, sondern das Ger\u00e4t verarbeitet auch die in der Situation empfundenen Sinne. Trumbull wollte diesen Film eigentlich komplett in SHOWSCAN drehen. Wegen der Kosten, die die Umr\u00fcstung auf das extravagante Format f\u00fcr alle Kinos mit sich brachten, die BRAINSTORM spielen wollten, wurde das Projekt in dieser Form fallengelassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Trumbull verfiel dabei aber auf einen wesentlich effektiveren Trick. Alle Sequenzen der Gedanken-Aufzeichnungen wurden mit SHOWSCAN, also mit einem Verh\u00e4ltnis von 2,21:1 und 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Die normalen Spielszenen hingegen wurden in ULTRA PANAVISION mit 24 Bildern in der Sekunde aufgezeichnet, wobei lediglich ein Seitenverh\u00e4ltnis von 1,87:1 genutzt wurde. Die beiden unterschiedlichen Formate wurden dann f\u00fcr die Kinoauswertung auf 35mm umkopiert. Bei <span class=\"GramE\">der<\/span> Vorf\u00fchrungen wechselte somit ein wesentlich gr\u00f6\u00dferes, sch\u00e4rferes und kontrastreicheres Bild aus der Gedankenwelt mit dem kleineren und merklich flacher wirkenden Bild in den Realszenen. Ein Effekt, der bei Video- und DVD-Ver\u00f6ffentlichungen leider nie ber\u00fccksichtigt und in dieser Weise nachvollzogen wurde. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Irrt\u00fcmlich wird h\u00e4ufig angegeben, dass bei BRAINSTORM die Effekte ebenfalls in ULTRA PANAVISION gedreht wurden, das sich vom Filmmaterial her nicht von TODD AO unterscheidet. Die Kameras sind allerdings von unterschiedlichen Herstellern. F\u00fcr die Aufnahmen von 60 Bildern in der Sekunde wurde eine TODD-AO-f\u00e4hige Kamera umgebaut.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Erlauben Sie mir eine pers\u00f6nliche Anmerkung als jemand, der diesen Film zu seiner Zeit in 70mm und 6-Kanal-Stereoton erleben durfte. Das Verfahren hat zu keiner Zeit seine Wirkung verfehlt. Ich war \u00fcberw\u00e4ltigt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Gr\u00f6\u00dfe spielt eine Rolle<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Douglas Trumbull war auch mal im Vorstand der IMAX Corporation. Das ist hier nur soweit von Interesse, als damit ein \u00dcbergang zum (endlich) letzten hier behandelten Format gelingt: IMAX. Das 1970 erschienene System ist noch immer das weltweit gr\u00f6\u00dfte Filmformat mit einer Einzelbildgr\u00f6\u00dfe von 71mm x 52mm, was einem Seitenverh\u00e4ltnis von 1,37:1 doch sehr nahe kommt, oder nicht? Mit einer speziellen Vorf\u00fchrtechnik wird der Film mit absolut ruhigem Bildstand auf die \u00fcberdimensionierten Leinw\u00e4nde geworfen, wobei er entgegen der <span class=\"GramE\">\u00fcbliche<\/span> Methode horizontal durch das Bildfenster gef\u00fchrt wird. Der Gelehrige unter Ihnen erinnert sich vielleicht, dass VISTA VISION ebenfalls eine horizontale Bildf\u00fchrung hatte. Normal ist eine Geschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde, beim sehr wenig genutzten IMAX HD hingegen sind es 48 Bilder pro Sekunde. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Durch das gro\u00dfe Ausgangsmaterial entsteht ein fast k\u00f6rnungsfreies Bild mit gro\u00dfem Kontrastumfang, das selbst bei mehr als 500qm gro\u00dfen Projektionsfl\u00e4chen f\u00fcr gestochen scharfe Bilder sorgt. Der typische IMAX-Dokumentarfilm nutzt diese Bildgr\u00f6\u00dfe anders als herk\u00f6mmliche Filme. Das Geschehen konzentriert sich weitgehend auf die untere H\u00e4lfte des Bildes und dabei nur auf die mittleren 50% der Gesamtbreite. Die restlichen drei Viertel <span class=\"GramE\">Bildinformation<\/span> simulieren dabei das normale Sichtfeld des realen Sehens. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Das Umformatieren von Standard-Kopien, wie zum Beispiel bei HARRY POTTER und DARK KNIGHT geschehen, ist ein sehr kostenintensives Vergn\u00fcgen, weil jedes Einzelbild von der 22mm x 16mm-Vorlage auf 71mm x 52mm per Computer umgerechnet werden muss, um f\u00fcr die wesentlich gr\u00f6\u00dfere Aufl\u00f6sung mehr Bildinformationen zu errechnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Wegen der nicht zu schlagenden Bildqualit\u00e4t war IMAX bis jetzt der letzte, einsame Verfechter des greifbaren Filmstreifens. Dank des technischen Fortschrittes beginnt aber auch hier eine schrittweise Umwandlung der von IMAX produzierten Filme in ein digitales Format, weil Kinobetreiber meist aus Kosten-Nutzen-Gr\u00fcnden ihre IMAX-Leinw\u00e4nde sowieso auch anderweitig bespielen und daf\u00fcr digital ausgestattet sind.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Zweite Wiederholung<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>1932 &#8211; ACADEMY FORMAT \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 16mm, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>1932 &#8211; BREITWAND \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 11,9mm, 1,85:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1952 &#8211; CINERAMA \u2013 3 x 35mm, 6 Perforationen, 26 BpS, 3x 25mm x 28mm, 2,59:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1953 &#8211; CINEMASCOPE \u2013 35mm, 4 Perforationen, 24 BpS, 22mm x 18mm, 2x anamorph, 2,66:1, 2,55:1, 2,35:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1954 &#8211; VISTAVISION \u2013 35mm, 8 Perforationen, 24 BpS, 36mm x 18mm, horizontal, 1,66:1 \u2013 2:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1955 \u2013 TODD AO \u2013 70mm, 5 Perforationen, 30 BpS, 52mm x 24mm, 2,21:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span lang=\"EN-US\">1957 &#8211; ULTRA PANAVISION 70-MM \u2013 70mm, 5 Perforationen, 24 BpS, 52mm x 24mm, 1,25x anamorph, 2,76:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>1970 \u2013 IMAX \u2013 70mm, 15 Perforationen, 24BpS, 71mm x 52mm, horizontal, 1,37:1<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: center;\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/E:\/Bandit\/B%C3%BCcher\/Zauberspiegel\/Brauchts-Das-Web\/Brauchts-das-Dateien\/image010.jpg\" alt=\"Formate2.jpg\" width=\"386\" height=\"305\" \/><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><strong><span>Flei\u00dfaufgabe: Hey Baby, meiner ist 7cm\u2026<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Nachdem sich nun die Aufregung etwas gelegt hat, wenden wir uns der Mathematik zu. Sie d\u00fcrfen den Taschenrechner benutzen, um die Fl\u00e4chen eines Bildes des ACADEMY FORMATs auszurechen und der Fl\u00e4che eines Bildes von zum Beispiel TODD AO gegen\u00fcberzustellen. Nat\u00fcrlich erinnern Sie sich daran, dass ULTRA und SUPER PANAVISION sowie TODD AO dieselben Bildgr\u00f6\u00dfen haben. Das war eben das Wunder von 70-MM. Es war m\u00f6glich, Bilder mit fast viermal h\u00f6herer Aufl\u00f6sung auf die Leinwand zu werfen. Haben Sie doch bestimmt nachgerechnet. In der Regel wurden viele Filme zwar mit PANAVISION 65-MM aufgenommen, doch f\u00fcr die Kinoauswertung auf 35mm umkopiert und anamorph gezeigt. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>So, und jetzt, ganz zum Schluss, m\u00fcssten bei einigen noch wachen Lesern die Alarmglocken gel\u00e4utet haben. Meine Absicht war es, so zum wirklich letzten abschlie\u00dfenden Schluss noch einmal richtig Konfusion aufkommen zu lassen. Wieso 65mm?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Diese Frage beantworten wir in der n\u00e4chsten Stunde\u2026<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>\u2026es sei denn, Sie bleiben noch zwei Minuten sitzen. Das Aufnahmematerial darf nicht mit dem Vorf\u00fchrmaterial verwechselt werden. Die Kameras werden nat\u00fcrlich nur mit einem 65mm breiten Negativfilm gef\u00fcttert. Die 70mm sind schlie\u00dflich das Resultat der Vorf\u00fchrkopie, auf der noch die sechs Tonspuren des Magnettons untergebracht werden m\u00fcssen. Alles sehr einleuchtend, nicht wahr? Der letzte kommerzielle Kinofilm, der komplett mit 65mm-Material gedreht und auch im entsprechenden Format gezeigt wurde, soll Branaghs HAMLET gewesen sein. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;\"><span>Zum Beispiel wurde selbst STAR WARS nur auf 35mm gedreht, erhielt aber zur Premiere eine 70mm-Fassung. Die Bildqualit\u00e4t und Brillanz rechtfertigten solche Ma\u00dfnahmen bis zur Mitte der Neunzigerjahre bei besonderen Filmen durchaus. Doch unangefochtenes Meisterwerk in Handhabung des Materials und der Vorf\u00fchrung bleibt LAWRENCE OF ARABIA. Bei sehr vielen Filmen in den Siebziger- und Achtzigerjahren wurde 65mm-Negativmaterial wegen der Aufl\u00f6sung haupts\u00e4chlich f\u00fcr Spezial-Effekte und Trickaufnahmen eingesetzt.<\/span><\/p>\n<p><span>Und <span class=\"GramE\">wem<\/span> jetzt nicht der Kopf raucht, der hat hier alles gar nicht richtig gelesen. Ich verabscheue mich dennoch mit einem herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und w\u00fcnsche Ihnen alles Gute f\u00fcr zuk\u00fcnftige Kinobesuche.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fortsetzung &#8211; Darf\u2019s ein bisschen mehr sein? F\u00fcr Ihre Pr\u00fcfungsaufgaben sind einige Ausrei\u00dfer von Bedeutung, die f\u00fcr Aufsehen sorgten. Manchen war allerdings keine lange Lebensdauer beschienen. CINERAMA war so ein Ausrutscher, der sich aus einem mit f\u00fcnf Kameras best\u00fcckten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/kino-wissen\/filmformate-die-fortsetzung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":369,"menu_order":12,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-427","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=427"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2211,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/427\/revisions\/2211"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}