{"id":10804,"date":"2019-02-10T20:25:11","date_gmt":"2019-02-10T19:25:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=10804"},"modified":"2025-03-11T23:44:46","modified_gmt":"2025-03-11T22:44:46","slug":"drive-in-airport-77","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2019\/drive-in-airport-77\/","title":{"rendered":"Drive-In: AIRPORT 77"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2019\/drive-in-airport-77\/drive-in-original-2\/\" rel=\"attachment wp-att-10805\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10805\" alt=\"Drive-In-Original\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Drive-In-Original1.jpg\" width=\"620\" height=\"283\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2019\/drive-in-airport-77\/airport-77-2-filmposter-net\/\" rel=\"attachment wp-att-10807\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10807\" title=\"Copyright Universal Pictures - von filmposter.net\" alt=\"Airport-77-2, Copyright Universal Pictures - von filmposter.net\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Airport-77-2-filmposter-net.jpg\" width=\"250\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Airport-77-2-filmposter-net.jpg 250w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Airport-77-2-filmposter-net-142x200.jpg 142w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Airport-77-2-filmposter-net-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><em>Airport 77\u00a0 &#8211; Verschollen im Bermudadreieck<\/em><br \/>\n<em> Bundesstart 11.08.1977<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Katastrophenfilme gibt es schon seit Anbeginn des Kinematographen. Wie die Babylon-Szene aus Griffith&#8216; INTOLERANCE zeigt. Beispielhaft ist auch SAN FRANCISCO mit Clark Gable. Sp\u00e4ter folgten schlie\u00dflich die rein auf das Spektakel bezogenen Effektfilme. EIN RISS IN DER WELT und DER J\u00dcNGSTE TAG, oder auch UNTERNEHMEN FEUERG\u00dcRTEL und WAR OF THE WORLDS. Typische Ausgeburten der f\u00fcnfziger Jahre, wenngleich brillant umgesetzt, doch nur auf den Nervenkitzel ausgelegt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Etwas Neues tat sich dann 1970, als Arthur Haileys Roman AIRPORT verfilmt wurde. Eine neue Strategie hielt Einzug, mit deren Hilfe man tats\u00e4chlich das Publikum wieder verst\u00e4rkt an das Kino binden wollte. Es waren die Stars, oder solche, die noch stark in Erinnerung waren, aber dennoch einer absteigenden Tendenz unterworfen waren. Bei AIPORT konnte man Dean Martin sehen, der ohne Jerry Lewis kaum mehr einen Fu\u00df in eine Studiot\u00fcr bekam. Van Heflin mied den Hollywood-Zirkus, was selten einer Karriere f\u00f6rderlich war. Von Helen Hayes wollte man auch nicht mehr unbedingt viel wissen, wobei sie sich nach diesem Film wieder an die Spitze arbeiten konnte. Burt Lancaster war sehr unzuverl\u00e4ssig geworden, weil er mehr und mehr an seinen politischen<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Engagement Gefallen fand.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">AIRPORT wurde ein gro\u00dfartiger Erfolg, der finanziell erfolgreichste in der vierteiligen, unabh\u00e4ngig voneinander handelnden Reihe. Und das Konzept der Stars lie\u00df bei den Studios gro\u00dfe Freude aufkommen. FLAMMENDES INFERNO, ERDBEBEN, T\u00d6DLICHER SCHWARM, H\u00d6LLENFAHRT DER POSEIDON, ACHTERBAHN oder DER TAG AN DEM DIE WELT UNTERGING. Der Hei\u00dfhunger auf gro\u00dfes Effektekino, brachte einige Leute sogar richtig ins Schwitzen, als Charlton Heston, George Kennedy und Kameramann Philip Lathrop Schwerstarbeit mit ihren Drehpl\u00e4nen leisten mussten. Die Drei arbeiteten zeitgleich an ERDBEBEN und AIRPORT &#8217;75.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Multimilliard\u00e4r Philip Stevens will mit seiner riesigen Kunstsammlung der Welt etwas zur\u00fcckgeben. Daf\u00fcr er\u00f6ffnet er ein frei zug\u00e4ngliches Museum. Dazu m\u00fcssen die Kunstsch\u00e4tze aber erst einmal per Flugzeug\u00a0 an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Eine illustre Schar von Prominenten und Million\u00e4ren d\u00fcrfen den Flug an Bord der extra umgebauten und speziell eingerichtet Boing 747 miterleben. Allerdings auch drei b\u00f6se Jungs, die \u00fcber die s\u00fcndhaft teure Fracht Bescheid wissen, \u00fcber dem Ozean die Maschine kapern, und diese dank Unf\u00e4higkeit zum Absturz bringen. Die Boing versinkt im Wasser. Jetzt ist dringend Hilfe angesagt. Das Flugzeug liegt knapp unter dem Meeresspiegel auf Grund, droht aber \u00fcber eine Klippe ins Bodenlose zu rutschen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer von den Darstellern am meisten im Ged\u00e4chtnis bleibt, ist eine sehr gut aufgelegte und dynamische\u00a0 Olivia de Havilland. Lee Grant zeigt als m\u00fcrrische und st\u00e4ndig alkoholisierte Grand Dame sehr gute Ans\u00e4tze, aber man wird einfach nicht das Gef\u00fchl los, dass hier einiges an Substanz fehlt, und mit ihrem Charakter mehr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Die M\u00e4nner bleiben f\u00fcr diese Art von Film eher Stereotypen. Ein besonders besorgter James Stewart, als Stevens. Jack Lemmon der eigentliche Pilot und die stets besonnene Leitfigur. Oder auch Christopher Lee, dessen Frau ihm st\u00e4ndig die Laune vermiest. Es sind also alle vorhanden, die das bunte Potpourri von unterschiedlichen Charaktere vervollkommnen. Aber keine der Figuren kommt \u00fcber ein gewisses Klischee nicht hinaus. Mit gelinder Ausnahme von Christopher Lee vielleicht, der gegen seine sonst \u00fcblichen Leinwandauftritte anspielen darf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Was AIRPORT &#8217;77 tats\u00e4chlich auszeichnet, sind seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Spezialeffekte. Frank Brendel war dabei mit seinen verschiedenen Departments federf\u00fchrend, und man kann die Arbeit durchaus als makellos bezeichnen. Schon bei ERDBEBEN, legte Brendel Los Angeles in Schutt und Asche, allerdings noch mit teilweise erkennbaren Matte-Paintings und vielen offensichtlichen Miniaturen. AIRPORT &#8217;77 muss auf die selben Techniken zur\u00fcck gegriffen haben, doch mit einem riesigen Schritt nach vorne.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Mit der minuti\u00f6sen und detailversessenen Rettungsaktion in der zweiten H\u00e4lfte, gewinnt der Film eine ganz eigene und einnehmende Dynamik. Die zu sehenden und eingesetzten Bergungsmittel sind echt und wurden von der Navy f\u00fcr spezielle Eins\u00e4tze dieser Art konzipiert und genutzt. Die Unterwasserkulissen sind \u00fcberragend, und der Zuschauer nimmt die einzelnen Teile des Rumpfes, dank geschickter Kameraarbeit tats\u00e4chlich als komplettes Flugzeug war. Die vielen Taucher im Bild sind keine dramaturgisch zusammengew\u00fcrfelte Truppe. Ruhig und besonnen wei\u00df scheinbar jeder was zu tun ist, und wer f\u00fcr was zust\u00e4ndig ist. Regisseur Jerry Jameson scheint gerade f\u00fcr diesen Teil den Realismus nach vorne stellen zu wollen, was sehr wohl gelingt und den Film umso intensiver gestaltet. Mit einer einzigen Ausnahme, gibt es keine \u00fcberzogenen Spannungspunkte. Und genau das macht diesen Film umso spannender, weil er sich dem Klischee von dem was schief gehen kann, auch schief gehen wird, geschickt zu entziehen versteht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wusste der erste AIRPORT schon ein gewisses Augenmerk auf die wirklichen T\u00e4tigkeiten der verschiedenen Abteilungen und der Zusammenarbeit untereinander auf einen Flughafen zu demonstrieren. Wenngleich etwas \u00fcberzogener, steht AIRPORT &#8217;77 dem in nichts nach. Altbackene Erz\u00e4hlweise, aber im Gesamten sehr ansehnlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2019\/drive-in-airport-77\/airport-77-verschollen-im-bermuda-dreieck\/\" rel=\"attachment wp-att-10808\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-10808\" title=\"Copyright Universal Pictures - von rtl2.de\" alt=\"Airport '77, Copyright Universal Pictures - von rtl2.de\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/airport-77-1-rtl2.jpg\" width=\"640\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/airport-77-1-rtl2.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/airport-77-1-rtl2-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/airport-77-1-rtl2-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 60px;\"><em>Darsteller: Jack Lemmon, Christoper Lee, James Stewart, Lee Grant, Olivia de Havilland, Joseph Cotten, Robert Foxworth u.a.<\/em><br \/>\n<em>Regie: Jerry Jameson<\/em><br \/>\n<em>Drehbuch: Michael Scheff, David Spector<\/em><br \/>\n<em>Kamera: Philip Lathrop<\/em><br \/>\n<em>Musik: John Cacavas<\/em><br \/>\n<em>Bildschnitt: Robert Watts, J. Terry Williams<\/em><br \/>\n<em>Produktionsdesign: George C. Webb<\/em><br \/>\n<em>Special Effects: Frank Brendel<\/em><br \/>\n<em>USA \/ 1977<\/em><br \/>\n<em>circa 114 Minuten<\/em><\/p>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\">Bildrechte: <strong>Universal Pictures<\/strong> &#8211; von rtl2.de &amp; filmposter.net<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Airport 77\u00a0 &#8211; Verschollen im Bermudadreieck Bundesstart 11.08.1977 Katastrophenfilme gibt es schon seit Anbeginn des Kinematographen. Wie die Babylon-Szene aus Griffith&#8216; INTOLERANCE zeigt. Beispielhaft ist auch SAN FRANCISCO mit Clark Gable. Sp\u00e4ter folgten schlie\u00dflich die rein auf das Spektakel bezogenen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2019\/drive-in-airport-77\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,5106,4,3],"tags":[282,1174,2076,1149,2075,522,58],"class_list":["post-10804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-drive-in","category-im-kino-gesehen","category-rund-ums-kino","tag-action","tag-airport","tag-christopher-lee","tag-drive-in","tag-james-stewart","tag-katastrophenfilm","tag-sequel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10804"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10832,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10804\/revisions\/10832"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}