{"id":1453,"date":"2011-08-26T00:01:30","date_gmt":"2011-08-25T23:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=1453"},"modified":"2011-08-27T09:08:33","modified_gmt":"2011-08-27T08:08:33","slug":"final-destination-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/final-destination-5\/","title":{"rendered":"Harte Landung f\u00fcr FINAL DESTINATION 5"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-1454\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/final-destination-5\/final-destination-5-1\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1454\" title=\"final-destination-5-1\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/final-destination-5-1.jpg\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"200\" \/><\/a><span style=\"color: #000000;\">Nach dem dritten Teil ist Schluss. Zu viele Probleme mit dem Drehbuch. Nachdrehs, die viel Zeit und Kraft raubten. Verschobene Starttermine. Und dann konnte nicht einmal in dem angedachten 3-D gedreht werden. Und was macht sich besser, als bei einem dritten Teil das gro\u00dfe D hinter die Zahl zu setzen? Aber man soll doch Schluss machen, wenn es am Sch\u00f6nsten ist. Und die Produktion von \u201eFinal Destination 3\u201c war alles andere als sch\u00f6n. Dann kam Teil 4. Man setzte einen Artikel vor den Titel, um zu signalisieren, DAS ist nun \u201eThe Final Destination\u201c, und drehte tats\u00e4chlich in 3-D. Schon hatte man eine h\u00fcbsche Ausrede f\u00fcr Teil 5, weil man ja aufh\u00f6ren sollte, wenn es am Sch\u00f6nsten ist, und die Kritiker bezeichneten Teil 4 als groben Unfug, der nichts taugt. Und kaum hat man sich versehen, ist er auch schon da. \u201eFinal Destination 5\u201c, wieder blutig, wieder bizarr, und wieder in fantastischem 3-D.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->In diesem Kapitel springen die acht Kandidaten in der Vorahnung von der Br\u00fccke und anschlie\u00dfend dem Teufel von der Schippe. Da birst der Asphalt, rei\u00dfen die Spannseile, brechen die Knochen, es verdrehen sich die Br\u00fcckenpfeiler und Eisenstangen bohren sich in K\u00f6rper, ein Segelboot tut auch noch mit, es wird gestorben wie nur in dieser Filmreihe gestorben werden kann. Zum vermeintlichen Gl\u00fcck war es nur eine Vorahnung, so kann noch rechtzeitig gefl\u00fcchtet werden, aber dann kommt Tony Todd und sagt mit sonorer Stimme, dass der Tod es nicht mag, wenn man ihn betr\u00fcgt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein komplett neues Team vor und hinter der Kamera hat sich h\u00fcbsche Sachen einfallen lassen, um den anspruchsvollen Splatter-Fan angenehm zu\u00a0 \u00fcberraschen. So sind wenigstens die Todessequenzen auf bizarr hohem Niveau. Bei jedem Klingenspringer wird der Zuschauer wunderbar in die Irre gef\u00fchrt. Immer, wenn man glaubt zu wissen, wie der Abschied aussehen wird, schl\u00e4gt die Inszenierung doch noch einen perfiden Haken. Apropos Haken, solch einer spielt auch eine ekelhafte Rolle. Das Spiel mit List und T\u00e4uschung funktioniert sehr gut und ist als geschlossene Sequenzen hervorragend inszeniert. Aber leider hat auch der neue Autor es nicht fertiggebracht, den Figuren wenigstens ann\u00e4hernd vern\u00fcnftige Dialoge zu schreiben. So scheint die Zeit zwischen den Szenen, wegen denen man gekommen ist, kaum zu vergehen. Und Regieneuling Steven Quale kommt in seiner Inszenierung auch nicht gegen diese Defizite im Drehbuch an. Die Charaktere sind Blaupausen, um die man sich nicht sorgt, geschweige denn, dass man mit ihnen f\u00fchlt. Dabei sind es gerade solche Dinge, die einen Horrorfilm aufwerten, beziehungsweise einen guten Horrorfilm ausmachen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In Teil Nummer vier hat man versucht, die Struktur der bisherigen Serie etwas aufzubrechen, indem man w\u00e4hrend der Flucht vor dem vorbestimmten Ende eine zweite Sequenz mit Visionen einbaute. Das war ein sch\u00f6ner Einfall mit genialer Wendung. Bei Teil 5 versucht Eric Heisserer, eine Ebene hinzuzuf\u00fcgen, in dem er eine Sequenz mit Psycho-Killer-Elementen f\u00fcllt. Dieser psychopathische M\u00f6rder lutscht nicht nur an jedem nur hinl\u00e4nglich ausgelutschten Klischee, sondern rei\u00dft den Film auch auseinander, weil Regisseur Quale ganz offensichtlich nichts mit dieser Szenenfolge anzufangen wusste. \u201eFinal Destination\u201c ist eben immer nur dann am besten, wenn er einfach nur \u201eFinal Destination\u201c zum Besten gibt, und das sind eben die bizarr sch\u00f6nen Kettenreaktionen von Gevatter Tods Ernte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Brian Pearsons wunderbare 3-D-Aufnahmen machen einiges wett, was der Film sonst an Unzul\u00e4nglichkeiten vermiesen k\u00f6nnte. Hier zeigt sich erneut, dass Filme wirklich in 3-D gedreht werden m\u00fcssen, um eine \u00fcberzeugende Optik zu erreichen. Und \u201eFinal Destination\u201c ist auch ein Manifest daf\u00fcr, bei welcher Art von Filmen 3-D letztendlich Sinn macht. Es ist ein reines Spa\u00df-Element, und als solches funktioniert es auch, wenn es sich schon nicht vermeiden l\u00e4sst, dem Publikum die Brille aufzuzwingen. Ein Nagel, viele Eisenstangen, Laser, Grillspie\u00df, Feuer und Explosionen, Asphaltbrocken und ganze Autos. Da kommt einiges auf den Zuschauer zu, und weil Brian Pearsons seinen Job beherrscht, hat man trotz nervender Polarisationsbrille eine Menge widerw\u00e4rtiger Freude daran.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1455\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a rel=\"attachment wp-att-1455\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/final-destination-5\/final-destination-5-2\/\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1455\" class=\"size-full wp-image-1455\" title=\"final-destination-5-2\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/final-destination-5-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"348\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/final-destination-5-2.jpg 600w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/final-destination-5-2-200x116.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/final-destination-5-2-300x174.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/span><\/a><p id=\"caption-attachment-1455\" class=\"wp-caption-text\">Nicholas D&#39;Agosto, Emma Bell, Arlen Escapeta, Miles Fisher v.l.<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201eFinal Destination 5\u201c ist qualitativ und vom Unterhaltungswert innerhalb der Serie mit seiner eigenen Nummer einzureihen. Er hat aber immer noch genug Potenzial, das man einen unterhaltsamen Kinoabend geboten bekommt. Zudem hat er ein Ende, das wirklich \u00fcberrascht. Dieses Ende h\u00e4tte man kommen sehen, w\u00e4re geneigter Zuschauer auch aufmerksam genug. Aber sieht man diese Art von Filmen, um auf unwichtige Kleinigkeiten zu achten? Trotzdem wird niemand sagen k\u00f6nnen, diese \u00fcberraschende Wendung w\u00e4re an den Haaren herbeigezogen. An den Haaren herbeigezogen? Das war bei \u201ePiranha 3-D\u201c, und auch kein sehr sch\u00f6ner Tod. Bei \u201eFinal Destination\u201c hat sich jetzt jedenfalls der Kreis geschlossen, man k\u00f6nnte die Serie beenden. Weil es am Sch\u00f6nsten war? Wohl kaum, dar\u00fcber entscheidet immer noch die Kasse.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Darsteller: Nicholas D\u2019Agosto, Emma Bell, Miles Fisher, Ellen Wroe, Jaqueline MacInnes Wood, P.J. Byrne, Arlen Escarpeta, David Koechner, Courtney B. Vance und Tony Todd<\/em><br \/>\n<em> Regie: Steven Quale &#8211; Drehbuch: Eric Heisserer &#8211; Kamera: Brian Pearson\u00a0 &#8211; Bildschnitt: Eric Sears &#8211; Musik: Brian Tyler<\/em><br \/>\n<em> USA \/ 2011 \u2013 zirka 92 Minuten<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Die Besprechungen von &#8222;Final Destination&#8220; und &#8222;The Final Destination&#8220; sind bereits zu den jeweiligen Filmstarts erschienen.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\">The Final Destination<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Sache ist kompliziert. Man hat ja schon bei FINAL DESTINATION 3 daran gedacht, dass man diesen in 3-D drehen k\u00f6nnte. Es w\u00e4re das alte Spiel in billiger Tradition: die Nummer des Teils mit dem gro\u00dfen D zu verbinden. Wie originell. Aber 3-D ist nun mal teuer und die Technik war auch noch nicht so auf der erforderlichen H\u00f6he. Die Produktion selbst war nur mit Schwierigkeiten behaftet, welche die Arbeiten daran \u00fcber zwei Jahre streckten. Dem eher schlechten Film h\u00e4tte selbst die neueste 3-D-Technologie nichts geholfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Technik und Finanzen sind bei Teil vier keine Probleme mehr, doch FINAL DESTINATION 4 3-D sieht einfach bl\u00f6d aus und verfehlt wirklich seinen Zweck. Allerdings waren die Produzenten sowieso der Meinung, dass die Serie langsam alles hergegeben hat, was man zeigen kann. Da kommt der Artikel vor dem FINAL DESTINATION gerade recht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit THE FINAL DESTINATION kreierte man einen sehr eigenst\u00e4ndigen Titel, konnte auf eine nach Abnutzung klingende 4 verzichten und implizierte, dass dies die finale FINAL DESTINATION sein wird. Wobei letzteres sich noch beweisen muss, es gibt Leute, die h\u00f6ren doch zu gern die Kassen klingeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was gibt es schon viel zu sagen \u00fcber einen Film, der auf der einen Seite der k\u00fcrzeste in der Reihe ist, aber mehr Todesszenen als alle anderen zeigt? Man muss sich einfach nur vorstellen, wie man auf keinen Fall zu Tode kommen m\u00f6chte, und bei FINAL DESTINATION bekommt man es zu sehen. Es ist schon bizarr, was allein bei einem Autorennen alles passieren kann. Doch wenn dann eine Gruppe vorwitziger junger Menschen Gevatter Tod einfach von der Schippe springt, dann ist Schluss mit lustig. Ob Swimmingpool-Pumpe oder Rolltreppe, der mit \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit fahrende LKW oder ein kleiner Stein. Gregory Nicotero und Howard Berger von der KNB Efx Group mussten so einige Eimer Innereien \u00fcber die Sets verteilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch wenn dieser Film einzig darauf ausgelegt ist, dem Publikum ein schaurig brutales Vergn\u00fcgen zu bereiten, sind Handlung und Charakterzeichnungen doch gruselig d\u00fcnn. Nat\u00fcrlich sollte man nicht unbedingt Logik in einem Film ausgerechnet dieser Art erwarten, doch viele Szenen und Dialoge passen schlichtweg nicht zum eigentlichen Konzept, wie der Tod doch noch zu seinen Seelen kommt. Das Buch gibt sich nur M\u00fche, m\u00f6glichst schnell von einer Blutspur auf die n\u00e4chste zu wechseln. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit einem der H\u00f6hepunkte in einem Multiplex-Kino hingegen haben sich die Macher etwas sehr Originelles ausgedacht und schie\u00dfen sch\u00f6ne Spitzen gegen Massenstarts und den Hype um 3-D. Und das, w\u00e4hrend man im Kino sitzt, mit einer Brille auf der Nase. Dabei erweitern sie das Konzept von Vorahnung und dem Tod-Entgehen zu einer weiteren Ebene. Es ist also da, was man beim Rest des Films einfach vers\u00e4umt hat, n\u00e4mlich diese Plausibilit\u00e4t innerhalb der comicartigen \u00dcberzeichnung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend Regisseur Ellis die Action-Sequenzen perfekt inszeniert hat, wei\u00df er mit seinen Figuren nur sehr wenig anzustellen. Die Dialogszenen sind so ausgelegt, dass es den Anschein erweckt, der Regisseur wollte den\u00a0 Zuschauer zu einer weiteren Figur innerhalb dieses Films werden lassen. Das funktioniert nur bedingt und n\u00fctzt sich auch sehr schnell ab. Und das, obwohl es ja gar nicht so viele ruhige Momente gibt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die 3-D-Photographie ist sehr gelungen und l\u00e4sst den Zuschauer auch immer wieder die M\u00f6glichkeit, die R\u00e4umlichkeit zu genie\u00dfen. In einigen schnelleren Schnittphasen bleibt das Auge oftmals zu tr\u00e4ge, um den Effekt richtig wahrzunehmen. Doch das wird ausgeglichen von reichlich spitzem Zeug und knalligem Ged\u00e4rm, die dem freudig erregten Publikum quasi das Gesichtsfeld verdunkeln. Nur die Jungs am Computer h\u00e4tten nachsitzen sollen. Viele Animationen, wie zum Beispiel die Explosionen, wirken sehr billig und stechen sofort ins Auge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es ist aberwitzig makaber, hoffnungslos \u00fcberzogen und schaurig brutal. Alles, was man eigentlich nie sehen wollte, hat man jetzt innerhalb von vier Teilen zu Gesicht bekommen. Ob es gerechtfertigt ist, sich vor Vergn\u00fcgen auf die Schenkel zu klopfen, wenn die Nagelmaschine wieder zuschl\u00e4gt, k\u00f6nnen die Sittenw\u00e4chter bei gr\u00fcnem Tee ausdiskutieren. Viel witziger ist eigentlich, dass dieser Film trotz grandioser Schw\u00e4chen einfach funktioniert, weil er sein eigentliches Ansinnen zur h\u00f6chsten Zufriedenheit erf\u00fcllt. Und ohne Titel sind es eben nun mal nur 75 Minuten Laufzeit, da hat ja wohl der Tod Vorfahrt.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Darsteller: Bobby Cambo, Shantel Van Santen, Nick Zano, Haley Webb, Mykelti Williamson, Krista Allen, Andrew Fiscella, Justin Welborn u.a.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Regie: David R. Ellis \u2013 Drehbuch: Eric Bress\u00a0 \u2013 Kamera: Glen MacPherson\u00a0 \u2013 Bildschnitt: Mark Stevens \u2013 Musik: Brian Tyler \u2013 Produktionsdesign: Jaymes Hinkle<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>USA \/ 2009 \u2013 circa 82 Minuten<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\">Final Destination 3<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gevatter Tod hat wieder m\u00e4chtig \u00c4rger mit einer Bande von uneinsichtigen Teenagern. In diesem dritten Aufguss der absurden Maschinerie von m\u00f6glichst originellen, perversen T\u00f6tungsarten haben sich wieder die Urv\u00e4ter James Wong und Glen Morgan zusammengetan. Aber diesem Projekt, das bereits 2003 seinen Produktionsanfang nahm, war keine gl\u00fcckliche Geburt beschienen, was man letztlich dem Endresultat anmerkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der spektakul\u00e4re Aufmacher mit der Achterbahn ist ein Szenario, welches erst nach einer unbefriedigenden Fertigstellung des Filmes hinzugef\u00fcgt wurde. Durch eine Vorahnung verlassen einige Teenager dieses H\u00f6llengef\u00e4hrt noch vor dem Start, welches schlie\u00dflich mit fatalen Folgen entgleist. Durch diese Vorahnung rutschen dem Tod aber einige Seelen an der Sense vorbei. Dieser gibt keine Ruhe, bis bei allen vorher angedachten Lebensuhren der Sand durch das Glas geronnen ist. Sonnenb\u00e4nke, Fitnessger\u00e4te, eine elektrische Nagelmaschine (das Werkzeug!), ein Hinweisschild und ein PKW-Motor, Wong und Morgan haben sich einiges einfallen lassen, um blutd\u00fcrstige Jungzuschauer zu erfreuen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch wenn Handlung und Plausibilit\u00e4t bei dieser Art von Filmen wirklich keine tragende Rolle spielen, verliert sich diese Ansammlung von Splatter-Momenten in nicht durchdachter Aneinanderreihung blo\u00dfer Showeffekte. Die Darsteller d\u00fcrfen das, was schon immer das gro\u00dfe Manko bei Filmen wie diesem war, n\u00e4mlich nichts. Die Reaktionen und Gegenma\u00dfnahmen auf jeden neuen Erfolg von Herrn Tod sind haarstr\u00e4ubend und l\u00e4cherlich. Nicht, dass man grunds\u00e4tzlich viel erwarten d\u00fcrfte, aber da haben sich die Macher von Teil zwei wesentlich originellere und realere \u00dcberbr\u00fcckungsszenarien ins Drehbuch geschrieben. Jener originellere und weit bessere zweite Teil wird hier weitgehend ignoriert, da Wong und Morgan nicht involviert waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wo auf der einen Seite eine wunderbare Hommage an den verstorbenen Robert Wise versteckt ist, entgleist an anderer Stelle die Geschmacksgrenze in Bezug auf den elften September vollkommen. Bereits 2004 waren die Dreharbeiten offiziell beendet, Neubesetzungen und Nachdrehs in der Post-Produktion verschoben die Endfertigung allerdings bis Herbst 2005. Ob es \u201aFinal Destination 3\u2019 besser gemacht hat, ist schwer zu sagen. Empfehlenswerter ist er dadurch nicht geworden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wo auf der einen Seite eine wunderbare Hommage an den verstorbenen Robert Wise versteckt ist, entgleist an einer Stelle die Geschmacksgrenze in Bezug auf den elften September vollkommen. Bereits 2004 waren die Dreharbeiten offiziell beendet, Neubesetzungen und Nachdrehs in der Post-Produktion verschoben die Endfertigung allerdings bis Herbst 2005. Ob es \u201aFinal Destination 3\u2019 besser gemacht hat, ist schwer zu sagen. Empfehlenswerter ist er dadurch nicht geworden.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Darsteller: Mary Elizabeth Winstead, Ryan Merriman, Kris Lemche, Texas Battler, Alexz Johnson, Jesse Moss u.a.<\/em><br \/>\n<em> Regie: James Wong; Drehbuch: Glen Morgan, James Wong; Kamera: Robert McLachlan; Musik: Shirley Walker; Bildschnitt: Chris Willingham<\/em><br \/>\n<em> USA \/ 2006; circa. 92 Minuten<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem dritten Teil ist Schluss. Zu viele Probleme mit dem Drehbuch. Nachdrehs, die viel Zeit und Kraft raubten. Verschobene Starttermine. Und dann konnte nicht einmal in dem angedachten 3-D gedreht werden. 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