{"id":14621,"date":"2020-08-28T18:10:45","date_gmt":"2020-08-28T17:10:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=14621"},"modified":"2021-06-27T16:58:38","modified_gmt":"2021-06-27T15:58:38","slug":"tenet-analysiert-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet-analysiert-2\/","title":{"rendered":"TENET &#8211; analysiert (2)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet\/tenet_mainart-indd-2\/\" rel=\"attachment wp-att-14599\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-14599\" title=\"Tenet 4 - Copyright WARNER BROS\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-4-Copyright-WARNER-BROS.jpg\" alt=\"Tenet 4 - Copyright WARNER BROS\" width=\"269\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-4-Copyright-WARNER-BROS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-4-Copyright-WARNER-BROS-141x200.jpg 141w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-4-Copyright-WARNER-BROS-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a>TENET &#8211; Bundesstart 26.08.2020<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet\/\"><em>TENET &#8211; metaphysisch (Teil 1)<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Wenn der Abspann von TENET beginnt, n\u00fcchterne wei\u00dfe Buchstaben auf schwarzen Grund mit &#8218;The Plan&#8216; von Travis Scott aus wummernden Surround-Lautsprechern, beginnt man im Gedanken den Film automatisch von vorne. Was ist mit dem &#8218;Protagonisten&#8216; nach der fulminanten Er\u00f6ffnungssequenz wirklich geschehen? Und wie f\u00fcgt es sich in den weiteren Handlungsverlauf? War es Zukunft oder Vergangenheit, wenn, dann in welche Richtung? Auf alle F\u00e4lle wird es nur sehr wenige Zuschauer geben, die diesen Film nach dem Besuch einfach als Loch im Raum-Zeit-Kontinuum abhaken werden. Kinetische Polarisation ist programmiert, denn wer auch immer sich diese 150 Minuten angetan hat, will auch verstehen. Das wird aber nicht ohne Kontroverse, Leidenschaft oder Resignation funktionieren. Vielen Zuschauern wird Christopher Nolans Messlatte f\u00fcr das Konzept des irrealen Verwirrspiels zu hoch angelegt sein. Wer nicht bereit ist, den ganzen Weg zu gehen, wird kaum Freude daran haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Auftrag des &#8218;Protagonisten&#8216; ist relativ klar. Der CIA-Agent soll den dritten Weltkrieg verhindern. Und im wahrsten Sinne des Spruches, wird es ein Wettlauf gegen die Zeit. Irgendwann in der Zukunft wurde eine Maschine entwickelt, mit der sich Menschen und Gegenst\u00e4nde r\u00fcckw\u00e4rts durch die Zeit bewegen. Inversion. Aus deren Sicht heraus, entsprechend vorw\u00e4rts. Deren Vergangenheit ist in der realen Zeitlinie also unsere Zukunft. bei seinen fortschreitenden Ermittlungen wird der Agent immer wieder mit Situationen konfrontiert, wo er nicht sicher sein kann, ob sie bereits stattgefunden haben, oder jetzt erst stattfinden werden. Denn ein russischer Oligarch hat mit diesem physikalischen Wahnsinn einiges an Weltver\u00e4nderung vor, und will sich da von einem unbedeutenden Agenten nicht in die Zeitlinie fahren lassen. Da kommt der gute Rat der Wissenschaftlerin Laura genau richtig: &#8222;Versuchen sie es nicht zu verstehen. F\u00fchlen sie es.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Mit diesem Satz, hat sich Christopher Nolan seinen verwundbarsten Punkt selbst ins Drehbuch geschrieben. Er wird als Speerspitze f\u00fcr die meisten negativen Kritiken herhalten m\u00fcssen. Wenngleich man diese Wort ebenso pr\u00e4zise gegen diese missbilligenden Kritiker f\u00fchren kann. Denn f\u00fchlen, ist die st\u00e4rkste Eigenschaft in der ununterbrochen auf Tempo gehaltenen Inszenierung. Die ruhigen Momente sind rar, und selbst die atmen noch diesen ungeb\u00e4ndigten Rhythmus des Spannungsaufbau. Denn das Drehbuch hat keine Pausen vorgesehen. Jede Sequenz ist f\u00fcr das Narrativ essentiell. Wer hat was vor, und warum geschieht dies und nicht das, oder k\u00f6nnen wir hier oder m\u00fcssen wir dort. Tats\u00e4chlich gibt es keine Charakterentwicklung die Relevanz bes\u00e4\u00dfe, sondern ist h\u00f6chstens in den Fluss einzelner Szenen eingewoben. Christopher Nolan bezeichnet TENET schlie\u00dflich als Spionage-Thriller, und nicht als psychologisches Drama. Diese Art von Film gibt es schon zu gen\u00fcge. Mit INSOMNIA hat Nolan einen solchen Film schon selbst gemacht, wo der Krimi unmerklich ins Psychogram wechselte. Unbeirrt fokussiert sich die Handlung auf das Leitmotiv um Zeit und Inversion. Lediglich bei Robert Pattinsons Figur des undurchsichtigen Agenten Neil, der die einzige Hoffnung f\u00fcr den Protagonisten bleibt, werden leichte Ver\u00e4nderungen wahrgenommen. Pattinson macht im Verlauf mehr und mehr einen verst\u00e4rkt am\u00fcsierten Eindruck, was sogar soweit geht, dass man annehmen k\u00f6nnte, er w\u00fcrde \u00fcberhaupt nicht ernst nehmen, was er hier im Film tut. Erst wenn der Abspann l\u00e4uft und man sehr tief gr\u00e4bt, macht Neils allzu entspanntes Verhalten durchaus Sinn. So ist das eben, wenn man mit dem Verlauf der Zeit spielt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet\/tenet-5-copyright-warner-bros\/\" rel=\"attachment wp-att-14600\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14600\" title=\"Copyright WARNER BROS\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-5-Copyright-WARNER-BROS.jpg\" alt=\"Tenet 5 - Copyright WARNER BROS\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-5-Copyright-WARNER-BROS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-5-Copyright-WARNER-BROS-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-5-Copyright-WARNER-BROS-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/span><\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mit jedem Set-Piece, wo Angriffe aus der Zukunft erfolgen, steigern sich zumindest bei dem zugetanen Publikum die unterdr\u00fcckten, aber berauschten Jubelrufe. Denn was immer aus der Zukunft kommt, ist wegen der Inversion bereits am Ende der Mission, an dem Punkt, wo der Kontrahent in der normalen Zeitlinie unvorbereitet am Beginn steht. Die Begeisterung des Zuschauers liegt nicht beim f\u00e4higen handeln des Helden, sondern richtet er gegen sich selbst, ob er tats\u00e4chlich dem abstrakten Geschehen folgen kann. Es wird in der ersten H\u00e4lfte immer darauf hinauslaufen, dass man nicht versteht, aber es f\u00fchlt. Unweigerlich schwingt eine existenzielle Frage immer mit. Ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, dass sich ein Film mit seiner Idee tats\u00e4chlich so weit verhebt, dass es wirklich keinen Sinn mehr ergibt? Ein Film in dieser Preisklasse, von diesem Filmemacher? Denn dass hier ganz gro\u00dfes Kino geboten ist, in jedem Element und von allen Branchen, wird vom ersten Bild an manifestiert und gehalten. Hoyte Van Hoytema hat sich l\u00e4ngst als Kollaborateur in Sachen Bildgestaltung bei Christopher Nolan etabliert, seit Wally Pfister sich f\u00fcr einen Karrierewandel entschieden hatte. Allein anhand von INTERSTELLAR und DUNKIRK kann man sehen, wie grandios Van Hoytema die Visualisierung der Themen als dramaturgisches Mittel einzusetzen versteht. Hier ist es etwas anders, weil Van Hoytema und seine Arbeit gleichwertig im Gesamtkonzept mit aufgeht. Er f\u00fchrt den Zuschauer hinein in die Aktionen, im wahrsten Sinne. Viele Kameraleute versuchen das, scheitern aber an obskuren Vorstellungen von physischer und optischer N\u00e4he zu den Protagonisten. Sehr pr\u00e4zise wei\u00df die Kamera auch geb\u00fchrenden Abstand zu wahren, und fast schon als kleines Novum im modernen Kino, der Zuschauer verliert nie den \u00dcberblick. Trotz der angezogenen Schnittrate wei\u00df man immer welche Figur was macht, oder wo sie sich in der Szenerie befindet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Auffallend ist die zur\u00fcckhaltende Farbs\u00e4ttigung, welche tats\u00e4chlich mehr den Charakter eines modernen Spionage-Thrillers tr\u00e4gt, anstelle eines verspielten Abenteuerfilmes. Nur eine Sequenz zeigt ein komplett ver\u00e4nderte Farbgebung. Der Zuschauer wird es nur unterbewusst wahrnehmen. Aber bei diesem Film darf man guten Gewissens annehmen, dass nichts willk\u00fcrlich geschieht, und alles durchdacht sein wird. Wie es auch mit der Handlung sein muss. Kurz bevor der Film droht ins Leere zu laufen, sei es wegen sich wiederholender Handlungselemente, oder einer abweichenden Aufmerksamkeitsspanne, kommt der gro\u00dfe Aha-Effekt in der zweiten H\u00e4lfte. Nolan verl\u00e4sst die lineare Erz\u00e4hlstruktur. Dabei werden zwei neue, parallele Ebenen ge\u00f6ffnet. Es werden nicht nur die vorangegangenen, durch die Inversion beeinflussten Szenen aufgel\u00f6st, sondern die Geschichte um ein wesentliches Level erweitert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Ein altes Markenzeichen des unbeirrten Filmk\u00fcnstlers, ist der unkonventionelle Szenen\u00fcbergang. Bei TENET wird dies fast schon auf die Spitze getrieben. Szenen beginnen, oder werden durch einen harten Schnitt beendet, oftmals sogar in einen Dialog hinein. Allerdings sind die einzelnen Sequenzen sehr geschmeidig und \u00fcbersichtlich montiert, verlieren aber niemals ihre treibende Dynamik. Da funktionieren Szenenwechsel wegen der Tonspur manchmal wie Jump-Scares, weil die Inszenierung die Handlung gnadenlos voranpeitscht. Jede Sequenz ist ein handlungsrelevanter Baustein, und um ein solides Haus zu bauen, sollte man gut mauern k\u00f6nnen. Wie dem &#8218;Protagonisten&#8216; bleibt auch den Menschen im Auditorium kaum Zeit sich zu orientieren. Wo auf der Leinwand die Figuren unvorbereitet zum handeln gezwungen werden, wird im Kinosaal uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit eingefordert. Und es wird auch ziemlich deutlich, dass keine R\u00fccksicht vorherrscht, dass man in 150 Minuten jemanden mit etwas \u00fcberfordern k\u00f6nnte, was \u00fcber Jahre als Projekt aus Leidenschaft am Rei\u00dfbrett entworfen wurde. Und TENET wird einen gro\u00dfen Teil seiner Zuschauer \u00fcberfordern. Er wird genauso viele Leute finden, welche mit unendlicher Weisheit und beschr\u00e4nktem theoretischem Verst\u00e4ndnis, die Unm\u00f6glichkeit der gebotenen Hypothese zu beweisen verstehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet\/tenet-6-copyright-warner-bros\/\" rel=\"attachment wp-att-14601\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14601\" title=\"Copyright WARNER BROS\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-6-Copyright-WARNER-BROS.jpg\" alt=\"Tenet 6 - Copyright WARNER BROS\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-6-Copyright-WARNER-BROS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-6-Copyright-WARNER-BROS-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-6-Copyright-WARNER-BROS-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es wird zweifellos Menschen geben, die sich daran abarbeiten, wie realistisch oder abwegig TENET ist. Oder das man den Wagemut seiner Idee in h\u00f6chsten T\u00f6nen preisen sollte. Dar\u00fcber hinaus darf man aber nie vergessen, dass TENET in erster Linie eine grandiose Ode an das Kino ist. Van Hoytema gibt an, mehr als 500 Kilometer an Filmmaterial belichtet zu haben, was einem Drehverh\u00e4ltnis von 1:100 entsprechen w\u00fcrde. Damit l\u00e4ge TENET schon nahe am Verh\u00e4ltnis von APOCALYPSE NOW, was allerdings aus Wahnsinn heraus entstanden ist. Als gro\u00dfer Freund und Verfechter von handgefertigten Effekten, sagt Nolan voller Stolz, dass f\u00fcr TENET keine Green-Screen eingesetzt wurde und die Action-Szenen nur In-Camera-Effekte beinhalten, also alles tats\u00e4chlich gedreht wurde. Selbst als es um die Visualisierung eines Flugzeugungl\u00fccks ging, entschied man sich gegen den Computer.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das so etwas noch m\u00f6glich ist, und welchen Unterschied es gerade bei dieser Szene f\u00fcr das unterbewusste Empfinden macht, verdeutlicht der Film auf sehr intensive Weise. Selbst wenn man mit TENET im Ganzen nicht einverstanden ist, kommt man nicht umhin seine \u00fcberragenden technischen Leistungen anzuerkennen. Es gibt Filme, die es fabelhaft verstehen, mit Bildern oder T\u00f6nen erweiterte Ebenen zu schaffen. Hier bilden alle Bereiche eine fein aufeinander abgestimmte Einheit, die in ihrer Intensit\u00e4t gar keine Erweiterung erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Da nimmt sich der st\u00e4ndig vibrierende Soundtrack von Ludwig G\u00f6ransson nicht aus, dessen eindringliches Bassvolumen zum unverzichtbaren Begleiter durch die verschiedenen Zeitlinien wird. G\u00f6ransson beweist sich als perfekter Ersatz von Hans Zimmer, wenngleich mit ganz eigenem Stil. Als langj\u00e4hriger Begleiter bei Nolans Filmen, wird es Zimmer sicherlich schmerzen, ausgerechnet w\u00e4hrend der Produktion dieses Films anderweitig verpflichtet gewesen zu sein. Als s\u00fc\u00dfen Nachtisch sollte man die Geschichte um die Entstehung der Musik zu INTERSTELLAR in Erfahrung bringen. Eine der kuriosesten, aber gleichzeitig charmantesten Anekdoten aus dem Filmgesch\u00e4ft.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Durchaus ist es auch m\u00f6glich, einfach nur Gefallen an der opulenten Extravaganz zu finden. Vielleicht l\u00e4sst man sich sogar dazu verleiten, die Schlacht am Ende in unz\u00e4hligen Wiederholungen aufzuarbeiten, um den korrekten Ablauf von Zeit und Inversion zu analysieren. Es muss nicht immer ein Meisterwerk sein, um Kino wirklich wertsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Kann also TENET die in ihn gesetzten Erwartungen erf\u00fcllen. Nein, das kann er nicht, aber ist dies \u00fcberhaupt relevant? Kino ist magisch. Der Saal, die strahlende Leinwand, die kollektiven Reaktionen, die vom Genre unabh\u00e4ngige Kraft der Suggestion. Christopher Nolan macht jeden seiner Filme f\u00fcr sich, als Reproduktion seiner Empfindungen f\u00fcr diese Leidenschaft. Man kann dieses Erlebnis durchaus ganz anders bewerten, aber dennoch k\u00f6nnen alle jederzeit teilnehmen, und jeder ist willkommen. Nicht verstehen, einfach f\u00fchlen.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2020\/tenet\/tenet-2-copyright-warner-bros\/\" rel=\"attachment wp-att-14597\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14597\" title=\"Copyright WARNER BROS\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-2-Copyright-WARNER-BROS.jpg\" alt=\"Tenet 2 - Copyright WARNER BROS\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-2-Copyright-WARNER-BROS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-2-Copyright-WARNER-BROS-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Tenet-2-Copyright-WARNER-BROS-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Darsteller: <strong>John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Kenneth Branagh, Cl\u00e9mency Po\u00e9sy, Aaron Taylor-Johnson, Michael Caine<\/strong> u.a.<\/em><br \/>\n<em> Regie &amp; Drehbuch: <strong>Christopher Nolan<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Kamera: <strong>Hoyte Van Hoytema<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Bildschnitt: <strong>Jennifer Lame<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Musik: <strong>Ludwig G\u00f6ransson<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Produktionsdesign: <strong>Nathan Crowley<\/strong><\/em><br \/>\n<strong><em> Gro\u00dfbritannien &#8211; USA \/ 2020<\/em><\/strong><br \/>\n<em><strong> 150<\/strong> Minuten<\/em><\/p>\n<h6>Bildrechte: <strong>WARNER BROS.<\/strong><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TENET &#8211; Bundesstart 26.08.2020 TENET &#8211; metaphysisch (Teil 1) Wenn der Abspann von TENET beginnt, n\u00fcchterne wei\u00dfe Buchstaben auf schwarzen Grund mit &#8218;The Plan&#8216; von Travis Scott aus wummernden Surround-Lautsprechern, beginnt man im Gedanken den Film automatisch von vorne. 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