{"id":1780,"date":"2011-10-19T22:24:10","date_gmt":"2011-10-19T21:24:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=1780"},"modified":"2013-01-15T12:55:43","modified_gmt":"2013-01-15T11:55:43","slug":"frank-darabont-walking-dead","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/frank-darabont-walking-dead\/","title":{"rendered":"WALKING DEAD wandeln auf erhofften Pfaden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/frank-darabont-walking-dead\/walking-dead-s02-b\/\" rel=\"attachment wp-att-1784\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1784\" title=\"Walking-Dead-S02-B\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-B.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-B.jpg 550w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-B-200x86.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-B-300x129.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\">Offene Wunden, vergammelte Innereien, gespaltene Sch\u00e4del. Hurra, die Zeit des Wartens ist vorbei. Seit Sonntagabend ist die Welt endlich wieder kalt, trostlos und apokalyptisch. Diskussionen bis das Blut kocht, Fragen, die das Hirn zerfressen, Lobpreisung und Verdammnis lagen selten n\u00e4her beieinander. Noch ist es Frank Darabonts Serie, und Frank h\u00e4lt, was er verspricht, auch wenn das manche anders sehen m\u00f6chten. Die Toten wandeln wieder, und sie tun es mit all dem Potential, das schon die erste Staffel so einzigartig machte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->Wie im Vorjahr l\u00e4sst es sich der internationale Vertreiber Fox-Channel nicht nehmen, die in Amerika von AMC ausgestrahlte Serie schon f\u00fcnf Tage nach der Premiere auch in Deutschland zu zeigen. Somit ist das Spektakel um die langsamen Wandler schneller als alle anderen Fernsehprodukte in Deutschland verf\u00fcgbar. Das freut nicht nur den Fan, sondern sollte auch ein mahnendes Beispiel f\u00fcr andere Sender mit all den anderen Serien sein, die einem erwartungsvollen Publikum manchmal sogar Jahre vorenthalten werden. Hat Fox noch die ersten sechs Folgen von Staffel 1 im Zweikanal-Ton versprochen, aber dieses Versprechen nicht eingehalten, war zumindest die letzte Wiederholung der gesamten ersten Staffel am St\u00fcck in deutscher wie in englischer Sprache zu belauschen. F\u00fcr diesen Freitag und die kommenden sechs Freitage k\u00fcndigt Fox gleich von der Erstausstrahlung beide Sprachvarianten an. Und nicht nur das, diesmal soll dem interessierten Zuschauer auch nicht die 20 Minuten l\u00e4ngere US-Fassung der Premieren-Episode vorenthalten werden. Gibt es am Ende Lernf\u00e4higkeit in Fernsehbetrieben?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nahtlos kn\u00fcpft die neue Episode an das Ende der ersten Staffel an. Es ist nach der Flucht aus der sich selbst zerst\u00f6renden Seuchenschutzbeh\u00f6rde. Nach der Flucht aus Atlanta. Und Deputy-Sheriff Rick Grimes fragt seinen unsichtbaren Freund Morgan aus Folge 1 \u00fcber Funkger\u00e4t: \u201eEine lange, harte Reise steht uns bevor. Vielleicht schlimmer als ich mir es vorstellen kann. Aber kann diese Reise schlimmer werden als sie es bisher war?\u201c<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zumindest schenkt das Schicksal seinen Protagonisten nichts, und besser wird es auf keinen Fall. Doch wie kann man diese Folge auseinandernehmen, ohne die Innereien zu verletzen? Sprich, wie kann man dar\u00fcber referieren, ohne allzu viel preiszugeben? Man kann es nicht. Der Punkt allerdings ist, dass es auch nichts ausmacht. \u201eWhat Lies Ahead\u201c ist weniger eine Episode \u00fcber Entwicklung oder Handlungsverlauf als vielmehr Exposition. Es ist eine Wiederholung verschiedener Szenarien der vorangegangenen Staffel, zusammengefasst in einer sehr eigenen Geschichte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Gang, derer sich Rick Grimes in aufopferungsvoller Besessenheit angenommen hat, macht sich auf den Weg nach Fort Benning, einem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt, in dem es noch mehr \u00dcberlebende geben k\u00f6nnte. Mit dem Platzen des K\u00fchlerschlauchs des Campingbusses endet vorerst die Fahrt auf dem Highway, inmitten in einer riesigen Ansammlung liegengebliebener Fahrzeuge. Hier wird zum ersten Mal die bedr\u00fcckende Stimmung wieder deutlich, die eine Welt wie diese heraufbeschw\u00f6rt, wenn sich die Fahrzeuge der Fl\u00fcchtenden durch den Stau schl\u00e4ngeln. \u00dcberall Tote, oder sind es am Ende einige von ihnen gar nicht? Wer immer diese Sequenz inszeniert hat, die Titel geben Dickerson und Horder-Payton als gleichberechtigte Regisseure an, h\u00e4tte aus dem Szenario trotz seiner bereits unheimlichen Wirkung mehr herausholen k\u00f6nnen. Das Set war vorhanden, das Spiel mit den \u00c4ngsten und M\u00f6glichkeiten w\u00e4re ausbauf\u00e4hig gewesen. Als hinzunehmendes Manko wird dies allerdings erst sp\u00e4ter deutlich. N\u00e4mlich dann, wenn die \u00dcberlebenden in dieser un\u00fcbersichtlichen Umgebung von kreuz- und querstehenden Fahrzeugen aller Gr\u00f6\u00dfe pl\u00f6tzlich von einem riesigen Pulk \u201eWalker\u201c \u00fcberrannt werden. Diese Sequenz ist von unglaublicher Intensit\u00e4t, die den Zuschauer an den Rand des Ertragbaren bringt. Und es ist einer der Momente, die \u201eWalking Dead\u201c von Anfang an zu etwas Besonderem gemacht hat. Nicht nur, was geschieht \u00fcberw\u00e4ltigt den Zuschauer, sondern auch wie es umgesetzt ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Innerhalb des apokalyptischen Umfeldes, seiner unsch\u00f6nen Auswirkungen und den Alles-ist-m\u00f6glich-Szenarien versteht \u201eWalking Dead\u201c es, immer wieder Momente der \u00dcberraschung zu schaffen. Keine Momente, bei denen etwas aus dem Nichts ins Bild springt, sondern dieses Unerwartete, das den Zuschauer aus der Situation rei\u00dft, ihn zum Umdenken zwingt und diese Situation erst zu einer stimmigen \u00dcberh\u00f6hung bringt. In den ersten zwei Folgen waren das Hannah, das mittlerweile ber\u00fchmt gewordene Bicycle-Girl, und William Dunlap, dessen toter K\u00f6rper als Tarnung missbraucht werden musste. In \u201eWhat Lies Ahead\u201c sind es drei Tote, die nicht wandeln, sondern and\u00e4chtig sinnierend auf B\u00e4nken sitzen. Rick Grimes, Shane und Daryl tun, was getan werden muss, sie tun es routiniert, sie tun es sehr gut. Doch pl\u00f6tzlich \u00fcberf\u00e4llt sie die Erkenntnis, was eigentlich wirklich geschehen ist. Als ergebener Fan begl\u00fccken einen nat\u00fcrlich jeder gespaltene Sch\u00e4del und jede Einstellung mit Blutfont\u00e4nen, denn \u201eWalking Dead\u201c geht eben viel weiter als alle anderen Fernsehserien bisher. Umso erschreckender nicht nur f\u00fcr die Charaktere, sondern auch f\u00fcr den Zuschauer, dass eben diese Szene, die so wohlwollend beginnt, auch so aufgenommen wird. Bis einem klar wird, dass diese Ma\u00dfnahme in einer funktionierenden Zivilisation in diesem Umfeld gar nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch nicht nur die Freunde von Blut und Ekel werden bestens bedient, wie zum Beispiel mit einer etwas eigenwilligen Obduktion, sondern auch Anh\u00e4nger von tiefergehenden Charakterzeichnungen kommen auf ihre Kosten. Andrea, die sich im letzten Staffel-Finale eigentlich das Leben nehmen wollte, f\u00fchlt sich um ihre eigene Entscheidungsfindung betrogen. Shane, der als bester Freund von Deputy Grimes ein Verh\u00e4ltnis mit dessen Frau Lori hatte, wird immer mehr best\u00e4rkt, die Gruppe zu verlassen. Und Rick selbst fl\u00fcchtet sich immer resoluter in seine sich selbst aufgetragene Verantwortung. Jeder R\u00fcckschlag, der eigentlich durch die Umst\u00e4nde der Gegebenheiten gar nicht zu verhindern gewesen w\u00e4re, l\u00e4sst ihn verzweifelter, aber auch energischer werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So sehr sich die Autoren auch bem\u00fchen, in dieser Episode zum Beispiel mit dem Konflikt zwischen Dale und Andrea immer mehr Figuren weiter auszubauen und tiefgr\u00fcndiger zu gestalten, ist Rick Grims einfach ein zu starker Charakter, als dass der Zuschauer ihn einmal hintenan stellen k\u00f6nnte. Andrew Lincoln besitzt dieses gewisse Understatement, das ihn paradoxerweise charakterlich so hoch stellt. In keinem Moment aller bisherigen sieben Episoden gibt er den Eindruck von Schauspielerei. Hier m\u00fcssen sich die Schreiber noch etwas einfallen lassen, um die anderen Figuren besser hervorheben zu k\u00f6nnen. Mit bisher elf Hauptcharakteren ist es sowieso schwierig, eine w\u00f6chentliche Show ausgewogen zu bedienen. Und so sehr man dieser Serie und ihren Darstellern auch gewogen sein mag, sollte man nicht verkl\u00e4ren, dass trotz ihrer intensiven Thematik doch alle Darsteller auf Serien-Niveau agieren. Mit eben einer Ausnahme.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Regisseure Ernest Dickerson und Gwyneth Horder-Payton sind Veteranen der Fernsehunterhaltung im Phantastischen und im Thriller-Bereich, und mit ihrem Zutun bereits von der ersten Staffel mit den wandelnden Toten vertraut. Aber ihrer Inszenierung nach fehlt noch der gewisse Tritt in die Eingeweide, der die Ecken und Kanten noch etwas spitzer und sch\u00e4rfer machen k\u00f6nnte. Was an eventuell kontroversen Einf\u00e4llen und dramaturgischen H\u00e4rten umgesetzt wurde, sind vom Drehbuch vorgegebene Szenarien. Ob die Qualit\u00e4t der Drehb\u00fccher standh\u00e4lt, ist ein gro\u00dfer Unsicherheitsfaktor. Nach dem Weggang von Frank Darabont inmitten der Postproduktion der zweiten Staffel kann man nur hoffen, dass nach seinem Ausscheiden konzeptionell nichts mehr ge\u00e4ndert wurde, da Darabont an der Entwicklung aller B\u00fccher der zweiten Staffel beteiligt war. Man kann lediglich die Daumen dr\u00fccken, allerdings nur die eigenen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und vielleicht w\u00e4re es auch einmal angebracht, dass David Boyd seinen visuellen Stil an der Kamera etwas einfallsreicher gestaltet. Gott bewahre uns vor optischen Spinnereien oder halsbrecherischen Ver\u00e4nderungen am Schneidetisch. Doch von seiner Kameraf\u00fchrung her w\u00e4re etwas mehr Spielerisches w\u00fcnschenswert, etwas mehr die Thematik Unterst\u00fctzendes oder aber diese wesentlich st\u00e4rker kontrastierend. Boyd bedient sich viel zu starr eines klassischen Bildaufbaus und bleibt optisch einem Konzept verhaftet, das scheinbar von der ersten Folge an f\u00fcr die Serie festgelegt wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Trotz allem haben die \u00dcberlebenden unsichere und auch unangenehme Zeiten vor sich. Dadurch steht auch dem Zuschauer eine lange, harte Reise bevor. Aber kann sie schlimmer werden als das, was wir bisher gesehen haben? Ja, es kann schlimmer werden, zum Besten einer gl\u00fchenden Anh\u00e4ngerschaft und eines Publikums, das anderweitig zur Odyssee des \u00dcberlebens fand. \u201eWalking Dead\u201c ist keine Serie ohne M\u00e4ngel, ohne Leerlauf, ohne Schwierigkeiten. Und sie ist erst recht nicht perfekt. Aber sie hat den Vorteil, dass sie ehrlich sein kann und dies bisher auch war, allein weil jedes Szenario m\u00f6glich bleibt und sie sich keinen Restriktionen unterwirft. So darf man in einer aus den Fugen geratenen Welt auch die dunkle Seite der strahlenden Helden bewundern oder sich einfach mal in seiner eigenen Gedankenwelt verlieren. Was w\u00fcrden wir tun? Wie w\u00fcrden wir handeln, reagieren, t\u00f6ten? W\u00fcrden wir? Dies ist eine Welt, die man sich eigentlich real nicht vorstellen kann, die unser Verstand in seiner G\u00e4nze nicht zul\u00e4sst zu begreifen. Aber \u201eWalking Dead\u201c bringt uns an den Rand dieses Wahnsinns, von dem man einen guten Ausblick auf die vielen M\u00f6glichkeiten hat, an welcher Position man sich selbst einordnen k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/frank-darabont-walking-dead\/walking-dead-s02-a\/\" rel=\"attachment wp-att-1785\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1785\" title=\"Walking-Dead-S02-A\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-A.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"421\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-A.jpg 550w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-A-200x153.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Walking-Dead-S02-A-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><span style=\"color: #800000;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2010\/the-walking-dead-die-komplette-erste-staffel\/\">Eine sehr ausf\u00fchrliche Betrachtung von Staffel 1 findest du beim Anklicken.<\/a><\/strong><\/span><\/h4>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #333333;\"><em>S02E01 \u2013 <strong>What Lies Ahead<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Darsteller:<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Andrew Lincoln \u2013 Rick Grimes<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Sarah Wayne Callies \u2013 Lori Grimes<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Jon Bernthal \u2013 Shane Walsh<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Laurie Holden \u2013 Andrea<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Jeffrey DeMunn \u2013 Dale<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Steve Yeun \u2013 Glenn<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Chandler Riggs \u2013 Carl Grimes<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Norman Reedus \u2013 Daryl Dixon<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> IronE Singleton \u2013 T-Dog<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Melissa McBride \u2013 Carol Peletier<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <strong><em> Madison Lintz \u2013 Sophia Peletier<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Regie: <strong>Ernest Dickerson, Gwyneth Horder-Payton<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Drehbuch: <strong>Ardeth Bey (a.k.a. Frank Darabont)<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Kamera: <strong>David Boyd<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Bildschnitt: <strong>Julius Ramsay, Hunter M. Via<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> Musik:<strong> Bear McCreary<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> USA \/ 2011<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> <em> zirka <strong>65<\/strong> Minuten<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offene Wunden, vergammelte Innereien, gespaltene Sch\u00e4del. Hurra, die Zeit des Wartens ist vorbei. Seit Sonntagabend ist die Welt endlich wieder kalt, trostlos und apokalyptisch. 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