{"id":256,"date":"2010-08-20T00:00:24","date_gmt":"2010-08-19T23:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=256"},"modified":"2011-03-26T14:11:35","modified_gmt":"2011-03-26T13:11:35","slug":"fantasy-filmfest-2010-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2010\/fantasy-filmfest-2010-teil-2\/","title":{"rendered":"Fantasy Filmfest 2010 -Teil 2"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\"><a rel=\"attachment wp-att-257\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=257\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-257\" title=\"FF10\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/FF10.jpg\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"200\" \/><\/a><strong>Zur\u00fcck in die Vergangenheit &#8211; Solomon Kane &amp; Centurion<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Nahm man bisher auf dem Fantasy Filmfest Geschichtsunterricht, dann kam dieser meist in Form von asiatischen Epen aus Hongkong oder Taiwan. Mit 14 BLADES und LITTLE BIG SOLDIERS leistet China auch dieses Jahr wieder seinen Beitrag, den Schwert-und-Ehre-Freund in eine l\u00e4ngst vergangene Zeit zu entf\u00fchren. Bei LITTLE BIG SOLDIERS sogar mit einem gegen den Strich geb\u00fcrsteten Jackie Chan. Aus Kanada kommt noch eine besondere Mixtur, wo Live-Rollenspieler mit ihren selbst erschaffenen Charakteren gegen die wirkliche Welt ankommen m\u00fcssen. Das Ganze nennt sich dann THE WILD HUNT, und verspricht ein turbulenter Spa\u00df mit der Gewalt eines Psychothrillers zu werden. Doch dieses Jahr werden Zeitreisen haupts\u00e4chlich von Gro\u00dfbritannien gesponsert und nennen sich CENTURION, SOLOMON KANE und, ganz hei\u00df erwartet, BLACK DEATH.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->Neil Marshall hat bisher nicht nur gute Filme gemacht, sondern mit dem letzten FFF-Beitrag DOOMSDAY bewiesen, mit sehr wenig Mitteln m\u00e4chtig die Erde beben zu lassen. Seine Gedanken kreisten beim Drehbuchschreiben von CENTURION um die Legende der neunten r\u00f6mischen Legion, die angeblich an der \u00e4u\u00dfersten Grenze des Reiches spurlos verschwunden sein soll. Historiker m\u00f6chten diese Legende l\u00e4ngst wiederlegt wissen, doch was interessiert das einen Filmemacher. Wer Geschichte unverf\u00e4lscht dargestellt sehen will, soll sich den Historie-Channel abonnieren. Gerade was bei anderen Produktionen w\u00fcnschenswert und angebracht w\u00e4re, wollte Neil Marshall \u00fcberhaupt nicht auf die Leinwand bringen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Das R\u00f6mische Reich ist m\u00e4chtig. Nur an den n\u00f6rdlichen R\u00e4ndern Britanniens tun sich die Legion\u00e4re schwer. Bezeichnend sinniert Zenturio Quintus Dias (Fassbender) dann auch \u00fcber die Region, \u201esogar das Land m\u00f6chte uns t\u00f6ten\u201c. Aber zuerst sind einmal die Picts dran, ein Volksstamm, dem die Okkupation gar nicht behagt und der gleich in den ersten Minuten den Ton f\u00fcr den gesamten Film setzt. Der Guerilla-\u00dcberfall auf die Garnison ist blutig und brutal. Und so geht es auch munter weiter. Quintus Dias \u00fcberlebt mit gerade mal sechs Kameraden. Die Flucht durch das feindliche Land wird zu einem Lehrst\u00fcck von schottischer Beharrlichkeit, und da n\u00fctzt auch keine r\u00f6mische Finesse. Egal, wie tapfer sich die Legion\u00e4re m\u00fchen, k\u00e4mpfen, schlachten, br\u00fcllen oder bluten, die Picts dezimieren mit Hartn\u00e4ckigkeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a rel=\"attachment wp-att-259\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=259\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-259\" title=\"Centurion1\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Centurion1.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"200\" \/><\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\">Marshall, als kreativer \u00dcbervater dieses Produktes, hat seine Vorbilder ganz genau studiert. Und in den immer und immer wieder demonstrierten Landschafts\u00fcberfl\u00fcgen spiegelt sich der HERR DER RINGE aber auch sehr gut wieder. Sam McCurdys Cinemascope-Aufnahmen sind brillant und ziehen wirklich in die Leinwand hinein. So was kommt eben dabei heraus, wenn man seine Vorbilder kennt. Doch erf\u00fcllen die gut kopierten Kameraspielereien durchaus einen ganz individuellen Zweck in der Dynamik des Filmtempos. Und dass der GLADIATOR hier wieder auflebt, tut auch nicht wirklich weh. Mit Schnitt-Tempo, Shutter-Aufnahmen und Farbstimmungen huldigt Marshall seinem Regiekollegen Ridley Scott auf besondere Weise, allerdings ohne die grimmige Verbissenheit. CENTURION wirkt dabei in keiner Sekunde aufgesetzt oder peinlich, gerade weil Marshall sein Vorbild genau studiert hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Geschichte, soweit man von einer sprechen kann, ist kaum existent. Doch es geht ja auch nicht um eine Geschichte, erst recht nicht um die historische Geschichte. Als Drehbuchautor hat Neil Marshall einfach seine Phantasie mit der Legende spielen lassen. Als Regisseur hat er sich dann auf die Essenz des Mediums konzentriert. Wie er schon mit DESCENT den Horrorfilm auf das N\u00f6tigste heruntergebrochen hat, ist CENTURION reinstes, unverf\u00e4lschtes und ohne Ballast ausstaffiertes Actionkino. Und wer es gerne rau m\u00f6chte, wird seine helle Freude daran haben. Jeder Hieb und jeder Schlag ist in den Kampfszenen auch ein Treffer, und jeder Treffer ist sehr blutig. Ganze Sequenzfolgen lang wird dann auch jeder Schnitt im Film ein Schnitt durch K\u00f6rperteile des Gegners. Oder Schlag. Oder Riss. Was man eben einem K\u00f6rper alles so antun kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Mit Michael Fassbender hat sich ein guter, charismatischer Hauptdarsteller gefunden. Doch so ein kleines bisschen l\u00e4uft ihm Dominic West als General Flavius Virilus den Rang als geballte M\u00e4nnlichkeit ab. Aber nur ein bisschen. Ansonsten ist CENTURION ein wirklicher Kracher, der zu unterhalten versteht und wei\u00df, worauf es ankommt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Nur zu dem Ende \u00e4u\u00dfert sich Marshall etwas unzufrieden, weil ihn das Studio zu einem anderen Ende gen\u00f6tigt hatte, als er wollte. CENTURION funktioniert aber auch so zur besten Unterhaltung. Im Nachhinein w\u00e4ren Spekulationen \u00fcber das Was-w\u00e4re-wenn eh nur m\u00fchsam und am Ende vergebens. Da hat SOLOMON KANE weniger Schwierigkeiten, weil sein Ende ziemlich festgeschrieben stand, will man doch aus Robert E. Howards Romanvorlage einen Dreiteiler zaubern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a rel=\"attachment wp-att-258\" href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=258\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-258\" title=\"SolomonKane1\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/SolomonKane1.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"200\" \/><\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\">\u201eIch bin noch nicht bereit f\u00fcr die H\u00f6lle\u201c. Mit diesen Worten springt der kaltbl\u00fctige S\u00f6ldner Solomon Kane dem Sensenmann sprichw\u00f6rtlich von der Schippe. Sein bisheriger Lebenswandel hat ihn schon zu einem festen Kandidaten f\u00fcr die H\u00f6lle gemacht, und der Teufel wollte diese Seele endlich kochen. Doch der gerade in Nordafrika marodierende Kapit\u00e4n kann fliehen, wenngleich seine gesamte Besatzung ins Fegefeuer gesetzt wird. Das macht selbst den hartherzigsten S\u00f6ldner nachdenklich. Solomon Kane zieht sich ins Kloster zur\u00fcck und gibt sich ganz Gott hin. Doch es kann der Fr\u00f6mmste nicht in Frieden leben, wenn\u2019s dem Teufel nicht gef\u00e4llt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eEs gibt viele Wege zur Erl\u00f6sung, aber nicht alle sind friedfertig\u201c, bekommt der mit seiner Vergangenheit hadernde Kane mit auf dem Weg, als er sich unvermittelt auf einer Mission befindet, die ihn endg\u00fcltig mit seinem Schicksal konfrontieren wird. Und daf\u00fcr hat man mit James Purefoy einen mehr als idealen Darsteller gefunden. Nicht, dass sich Purefoy als einer der begnadetsten Schauspieler entpuppt, wenngleich er seine Rolle tadellos beherrscht. Aber es ist offensichtlich, dass die Produzenten bei der Besetzung die frappierende \u00c4hnlichkeit mit Hugh Jackman im Sinn hatten. Nicht nur Make-up und Frisur, sondern auch Beleuchtung und Kameraf\u00fchrung sind stets darauf ausgelegt, Purefoys\u00a0 \u00c4hnlichkeit zu Wolverine auszunutzen. Die Beweggr\u00fcnde liegen auf der Hand, tun dem eigentlichen Darsteller aber Unrecht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Was zuerst auff\u00e4llt bei diesem sehr straff inszenierten SOLOMON KANE, sind die langen Kameraeinstellungen in der ersten H\u00e4lfte, die dem Betrachter wirklich Zeit geben, die Atmosph\u00e4re aufzunehmen. Daf\u00fcr erz\u00e4hlen die Bilder auch sehr viel \u00fcber die eingerahmten Charaktere. Erst als Kane bei der 45-Minuten-Marke seine Berufung gefunden hat, zieht das Tempo an und der Ton sowie die Gewalt werden h\u00e4rter. Die Kampfszenen sind wohl keine Offenbarung, aber doch spannend und sehenswert. Ein paar Anachronismen tun sich im Film auf, da kann man dr\u00fcber streiten, muss man aber nicht. Bei der Gestaltung der B\u00f6sewichter h\u00e4tte man weniger auf Klischee setzen m\u00fcssen. Doch SOLOMON KANE ist ohnehin ganz allein James Purefoys Film, den er ohne weiteres ausf\u00fcllen kann. Da ist kein Hugh Jackman von N\u00f6ten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Freunde von Robert E. Howard m\u00fcssen selbst entscheiden, ob und wie getreu sich die filmische Umsetzung des von Gott und dem Teufel gleicherma\u00dfen getriebenen Solomon Kane an die Vorlage h\u00e4lt. Als Film ist er \u00fcberzeugendes Action-Kino mit angenehm unaufdringlichen Fantasy-Elementen. Vielleicht h\u00e4tten die Figur und die Ereignisse etwas radikaler sein k\u00f6nnen. Ein bisschen grafisch brutaler vielleicht. Doch wer will wirklich meckern, wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Es kann kein Regisseur in Frieden leben, wenn\u2019s dem Fan nicht gef\u00e4llt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Beiden Filmen, SOLOMON KANE und CENTURION, kann man gut und gerne vorwerfen, dass sie nicht viel Neues in die Arena der Fans und Filmjunkies werfen, und eine gewisse Vorhersehbarkeit ist auch nicht von der Hand zu weisen. Aber jeder f\u00fcr sich ist in Umsetzung und Pr\u00e4sentation einfach mitrei\u00dfend und unterhaltend. Und bei gesch\u00e4tzten 30 Millionen britischer Pfund pro Film ist auf der gro\u00dfen Leinwand bei keinem der beiden ein Unterschied zu f\u00fcnfmal so teuren Produktionen aus anderen L\u00e4ndern zu bem\u00e4ngeln. Und das macht richtig Freude. Beide Filme zeigen auch einmal explizit, dass es durchaus mehrere Schl\u00e4ge ben\u00f6tigen kann, bis ein Kopf vom Rumpf getrennt ist. Und das tut selbst dem Betrachter weh.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>CENTURION<\/em><br \/>\n<em>Darsteller: Michael Fassbender, Liam Cunningham, David Morrissey, Dominic West, Noel Clarke, Riz Ahmed, Dave Legeno, Olga Kurylenko, Imogen Poots u.v.a.<\/em><br \/>\n<em>Regie &amp; Drehbuch: Neil Marshall \u2013 Bildgestaltung: Sam McCurdy \u2013 Bildschnitt: Chris Gill \u2013 Musik: Ilan Eshkeri \u2013 Production Design: Simon Bowles<\/em><br \/>\n<em>Gro\u00dfbritannien \/ 2010 \u2013 zirka 97 Minuten<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>SOLOMON KANE<\/em><br \/>\n<em>Darsteller: James Purefoy, Rachel Hurd-Wood, Jason Fleming, MacKenzie Crook, Philip Winchester, Patrick Hurd-Wood, Pete Postlethwaite, Alice Krige und Max von Sydow u.a.<\/em><br \/>\n<em>Regie &amp; Drehbuch: Michael J. Bassett &#8211; nach der Vorlage von Robert E. Howard \u2013 Bildgestaltung: Dan Laustsen \u2013 Bildschnitt: Andrew MacRitchie \u2013 Musik: Klaus Badelt \u2013 Produktions Design: Ricky Eyres<\/em><br \/>\n<em>Frankreich\/Tschechien\/ Gro\u00dfbritannien \/ 2009 \u2013 zirka 104 Minuten<\/em><\/p>\n<h5><span style=\"color: #000000;\">Bildquellen: <\/span>Entertainment in Video, Constantin Film<em><br \/>\n<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck in die Vergangenheit &#8211; Solomon Kane &amp; Centurion Nahm man bisher auf dem Fantasy Filmfest Geschichtsunterricht, dann kam dieser meist in Form von asiatischen Epen aus Hongkong oder Taiwan. 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