{"id":29672,"date":"2026-04-13T05:05:30","date_gmt":"2026-04-13T03:05:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=29672"},"modified":"2026-03-28T20:03:13","modified_gmt":"2026-03-28T19:03:13","slug":"how-to-make-a-killing-todsicheres-erbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2026\/how-to-make-a-killing-todsicheres-erbe\/","title":{"rendered":"HOW TO MAKE A KILLING &#8211; Todsicheres Erbe"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=29674\" rel=\"attachment wp-att-29674\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29674 \" title=\"\u00a9 2026 STUDIOCANAL\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg\" alt=\"How Make Killing - \u00a9 2026 STUDIOCANAL SAS\" width=\"247\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg 372w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-203x300.jpg 203w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-135x200.jpg 135w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><strong>&#8211; Bundesstart 09.04.2026<\/strong><br \/>\n&#8211; First Release 20.02.2026 (CAN)<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Neuinterpretationen von Filmklassikern m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig schlecht sein. Als Leigh Whannell 2020 den &#8222;Invisible Man&#8220; mit Elizabeth Moss neu \u00fcberdachte, wurde daraus eine wirklich fantastisch gelungene Adaption. Hingegen lagen ausgerechnet die Coen-Br\u00fcder mit der Neuauflage des britischen Kultklassikers &#8222;Ladykillers&#8220; nicht ganz auf dem schwarzhumorigen Niveau des Originals. Die Briten sind eben ein ganz eigenes Volk in Sachen Humor &#8211; wie vor 75 Jahren in &#8222;Adel verpflichtet&#8220;. Ein entfernter Verwandter muss sich durch 8 Personen meucheln, um in der Erbfolge an erste Stelle zu gelangen. Stellt sich eigentlich die Frage, warum eine Neuverfilmung so lange gedauert hat, bei dieser bitterb\u00f6sen und herausfordernden Pr\u00e4misse. Es ist John Patton Fords zweiter Spielfilm, nach dem \u00fcberaus spannenden \u00dcberraschungshit &#8222;Emily the Criminal&#8220;. Und auch hier hat Ford wieder selbst das Drehbuch geschrieben. Die Frage, warum eine Neuinterpretation von &#8222;Adel verpflichtet&#8220; so lange gedauert hat, muss mit einer Gegenfrage beantwortet werden: Warum hat dieser Versuch \u00fcberhaupt sein m\u00fcssen?<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Seine Mutter wurde von ihrem Multi-Milliarden schweren Vater &#8211; seinem Gro\u00dfvater &#8211; versto\u00dfen, weil sie ihn als Teenager austragen und auf die Welt bringen wollte: Beckett Redfellow. Etliche Jahre sp\u00e4ter und leidlich im normalen Arbeiterleben verhaftet, will Beckett Redfellow umsetzen, was ihm seine sterbende Mutter geraten hatte &#8211; sich zu holen, was ihm zusteht. Zwischen Beckett und seinem Gro\u00dfvater Whitelaw Redfellow stehen noch sieben andere in der Erbfolge. Und so beginnt ein ironischer Reigen des Ablebens, dem allerdings die Ironie fehlt. \u00dcberhaupt, kann sich Ford nicht entscheiden, in was f\u00fcr eine Richtung sein Film eigentlich gehen soll.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Und mittendrin ausgerechnet All-American Boy Glen Powell, der seine Super Star Qualit\u00e4ten mit der brillanten und biografischen Kom\u00f6die &#8222;Hit Man&#8220; endg\u00fcltig festgelegt hatte. Glen Powell versucht hier mit seinem Markenzeichen-Charme zwischen Unschuld und Selbstbewusstsein einen soziopathischen Killer salonf\u00e4hig zu machen. Und das w\u00fcrde gerade mit Glen Powell auch hier sehr gut funktionieren, h\u00e4tte sich der Regisseur ein weit besser durchdachtes Drehbuch geschrieben. Doch dieser Film ist nicht witzig wenn er es sein sollte, und ihm fehlt die Dramatik in den ruhigen Momenten. Ganz zu schweigen von der absoluten Abwesenheit von bitterb\u00f6ser Satire.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=29676\" rel=\"attachment wp-att-29676\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29676 size-full\" title=\"\u00a9 2026 STUDIOCANAL\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-2-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg\" alt=\"How Make Killing 2 - \u00a9 2026 STUDIOCANAL\" width=\"640\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-2-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-2-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-300x177.jpg 300w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-2-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-200x118.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Ford ist vielmehr auf die Versuche konzentriert, so viele gute gemeinte Wendungen wie m\u00f6glich in die Handlung einzubauen. Dabei scheint ihm abhanden zu kommen was eine schwarzhumorige Kom\u00f6die ausmacht, und t\u00e4uscht sich immer wieder in Absicht und Auswirkung. So t\u00f6tet Beckett mit kaltschn\u00e4uzigem Kalk\u00fcl einen Cousin von dem er wirklich bewundert wird, und klaut obendrein noch dessen Freundin, hat aber m\u00e4chtig Skrupel bei einer wirklich verabscheuungsw\u00fcrdigen Person. Dann gibt es noch eine psychotische Bekannte aus Kindstagen, die versucht Beckett zu erpressen. Und es gibt eine Rahmenhandlung in der Beckett in seiner Zelle auf seine Hinrichtung wartet, die einen essenziellen Twist beinhaltet. Allerdings die Tatsache ignorierend, dass Todeskandidaten oft Jahre oder Jahrzehnte auf die Vollstreckung warten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Das alles geht irgendwie nie richtig zusammen. Ford hangelt sich von einem Handlungselement zum n\u00e4chsten, ohne eine sinnstiftende Verbindung dazwischen zu haben. So ist das FBI umgehend auf Becketts m\u00f6rderischen Spuren, verhaftet ihn aber nur, wenn ihm ein Alibi gelingt, l\u00e4sst ihn aber unbehelligt, wenn seine Verstrickung allzu offensichtlich ist. Die Struktur von Buch und Regie ist schlichtweg willk\u00fcrlich. Und damit beraubt sich Ford selbst jedweder Spannungsmomente.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Selbst die k\u00fcnstlerisch technische Umsetzung bleibt in den guten Absichten h\u00e4ngen. Die st\u00e4ndige Wiederholung der immer gleichen Kameraeinstellung bei den einzelnen Beisetzungen w\u00e4re ein herrlich absurdes Element, w\u00e4ren nur die restlichen 98% des Films ebenso exzentrisch inszeniert. Bill Camp, Ed Harris, Jessica Henwick, Margaret Qualley, angef\u00fchrt von einem ebenso bemerkenswerten Glen Powell. Was sollte da schon schief gehen? Es geht nichts schief, wenn man lieber noch einmal auf Fords &#8222;Emily the Criminal&#8220; mit der ebenfalls bemerkenswerten Aubrey Plaza zur\u00fcckgreift.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?attachment_id=29675\" rel=\"attachment wp-att-29675\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-29675 size-full\" title=\"\u00a9 2026 STUDIOCANAL\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-1-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg\" alt=\"How Make Killing 1 - \u00a9 2026 STUDIOCANAL\" width=\"640\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-1-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-1-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-300x165.jpg 300w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/How-Make-Killing-1-\u00a9-2026-STUDIOCANAL-SAS-200x110.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><span style=\"color: #3535db;\"><em>Darsteller: <strong>Glen Powell, Margaret Qualley, Jessica Henwick, Bill Camp, Ed Harris, Topher Grace, Zach Woods<\/strong> u.a.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #3535db;\"><em>Regie &amp; Drehbuch: <strong>John Patton Ford<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><em>Kamera: <strong>Tod Banhazl<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><em>Bildschnitt: <strong>Harrison Atkins<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><em>Musik: <strong>Emile Mosseri<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><em>Produktionsdesign:<strong> Christian Huband<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><strong><em>Gro\u00dfbritannien, Frankreich \/ 2025<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3535db;\"><em><strong>105<\/strong> Minuten<\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<h6>Bildrechte: <strong>STUDIOCANAL<\/strong><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Bundesstart 09.04.2026 &#8211; First Release 20.02.2026 (CAN) Neuinterpretationen von Filmklassikern m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig schlecht sein. 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