{"id":5478,"date":"2013-07-09T21:33:59","date_gmt":"2013-07-09T20:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=5478"},"modified":"2013-07-09T21:35:48","modified_gmt":"2013-07-09T20:35:48","slug":"taffe-madels-the-heat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2013\/taffe-madels-the-heat\/","title":{"rendered":"TAFFE M\u00c4DELS machen hei\u00df"},"content":{"rendered":"<p><em>THE HEAT &#8211; Bundesstart 04.07.2013<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2013\/taffe-madels\/heat-01\/\" rel=\"attachment wp-att-5479\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5479\" alt=\"heat-01, Copyright 20th Centuury Fox Film Corperation\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/heat-01.jpg\" width=\"300\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/heat-01.jpg 300w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/heat-01-131x200.jpg 131w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/heat-01-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Buddy ist ja der Kumpel, wie also nennt man eigentlich das weibliche Gegenst\u00fcck? Jedenfalls ist THE HEAT dieses weibliche Gegenst\u00fcck zu jenen Filmen, die mit den Filmen der LETHAL-WEAPON-Reihe einen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreicht hatte. Den Buddy-Cop-Film gab es in Variationen schon seit es das Filmgesch\u00e4ft gibt. THE HEAT gibt dem Genre, und in erster Linie dem Zuschauer, eine au\u00dferordentlich interessante Variante dieses Themas, in dem er Frauen in den Vordergrund stellt. Das erzeugt mit dem Namen Sandra Bullock ein gewisses Interesse, mit dem Zusatz von Melissa McCarthy allerdings eine hohe Erwartungshaltung. Und letztendlich ist es genau das, was man von Paul Feigs Film erwarten darf, aber von diesem auch nicht mehr erwarten sollte. Dies ist ein Buddy-Cop-Film allererster Sahne, aber eben mit Frauen. So erf\u00e4hrt der Zuschauer eine vollkommen neue Sichtweise auf altbekannte Versatzst\u00fccke.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->Special Agent Ashburn aus New York, ist eine \u00fcberaus korrekte, aber stark \u00fcberhebliche Pers\u00f6nlichkeit, womit sie st\u00e4ndig aneckt. Mullins ist eine Bostoner Polizistin, mit verdammt losem Mundwerk und keinerlei Respekt vor irgendjemanden. Sie eckt noch wesentlich mehr an. F\u00fcr ihre jeweiligen Vorgesetzten ein wahres Vergn\u00fcgen, diese st\u00f6rrischen und von sich selbst so \u00fcberzeugten Charaktere zusammen arbeiten zu lassen. Es gilt den Kopf eines Drogenringes dingfest zu machen. An dieser Stelle ein harter Bruch, denn mehr braucht es auch nicht. Am Ende dieser turbulenten zwei Stunden, wird sich der Zuschauer sowieso nicht an so etwas wie eine Handlung erinnern. Das liegt zum einen an den beiden Hauptdarstellerinnen und ihren furiosen Figuren, und zum anderen an dem mit allen Klischees gef\u00fcllten Ablauf. Dem Zuschauer wird also ein perfekter Buddy-Cop-Film gezeigt, und ein \u00fcberaus schlechter Action-Streifen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach einem herrlichen Titelvorspann im Stil der 70er-Exploitation-Knaller, lernt das Publikum eine sehr von sich \u00fcberzeugte Agentin Ashburn kennen. Wie trottelig sie sich dabei in Wirklichkeit anstellt, das ist eine Sandra Bullock wie man sie leider schon lange nicht mehr gesehen hat. Ihre \u00fcberspielte Naivit\u00e4t und damit einhergehendes Timing im Spiel ist tadellos. Und was soll man \u00fcber Melissa McCarthy sagen, was man von ihr noch nicht gesehen, oder geh\u00f6rt hat. Regisseur Paul Feig hat auch BRIDESMAIDS &#8211; BRAUTALARM inszeniert. Und er wusste genau, was er aus McCarthy herausholen kann. Ihr Charakter ist weit jeder Realit\u00e4t, aber sie \u00fcberspielt das mit einer Energie, die viel von der noch viel unrealistischeren Handlung ablenkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Spa\u00df bleibt Spa\u00df. Und das bietet THE HEAT von Anfang bis Ende. Zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnten, das hat man oft gesehen. Aber mit dieser Ausstrahlung, mit diesem Nachdruck, und vor allem mit Frauen, das ist etwas, das man gesehen haben sollte. Sofern man inhaltliche Abstriche machen kann.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2013\/taffe-madels\/heat-02\/\" rel=\"attachment wp-att-5481\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5481\" alt=\"Heat-02, Copyright 20th Centuury Fox Film Corperation\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Heat-02.jpg\" width=\"620\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Heat-02.jpg 620w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Heat-02-200x128.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/Heat-02-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Darsteller: Sandra Bullock, Melissa McCarthy, Demi\u00e1n Bichir, Marlon Wayans, Michael Rapaport, Jane Curtain u.a.<\/em><br \/>\n<em> Regie: Paul Feig<\/em><br \/>\n<em> Drehbuch: Katie Dippold<\/em><br \/>\n<em> Kamera: Robert D. Yeoman<\/em><br \/>\n<em> Bildschnitt: Jay Deuby, Brent Whit<\/em><br \/>\n<em> Musik: Michael Andrews<\/em><br \/>\n<em> Produktionsdesign: Jefferson Sage<\/em><br \/>\n<em> USA \/ 2013<\/em><br \/>\n<em> zirka 117 Minuten<\/em><\/p>\n<h5>Bildquelle: <strong>20th Centuury Fox Film Corperation<\/strong><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>THE HEAT &#8211; Bundesstart 04.07.2013 Buddy ist ja der Kumpel, wie also nennt man eigentlich das weibliche Gegenst\u00fcck? Jedenfalls ist THE HEAT dieses weibliche Gegenst\u00fcck zu jenen Filmen, die mit den Filmen der LETHAL-WEAPON-Reihe einen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreicht hatte. 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