{"id":714,"date":"2011-03-26T16:06:11","date_gmt":"2011-03-26T15:06:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=714"},"modified":"2023-07-13T19:09:05","modified_gmt":"2023-07-13T17:09:05","slug":"under-the-dome-die-arena","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/under-the-dome-die-arena\/","title":{"rendered":"Stephen King &#8211; Under the Dome"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/under-the-dome-die-arena\/underdome\/\" rel=\"attachment wp-att-718\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-718\" title=\"underdome\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"200\" \/><\/a><strong>Eine Fu\u00dfnote aus Chester&#8217;s Mill<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Stephen Kings neueste Ver\u00f6ffentlichung in Englisch zu lesen, ist aus zwei Gr\u00fcnden zwingend. Zum einen war die englische Originalausgabe sieben Tage fr\u00fcher im Handel erh\u00e4ltlich. Mit dem Wort Handel ist ein kleiner, \u00fcberschaubarer Buchladen gemeint. Doch der gewichtigere und damit zweite Grund ist Kings kaum \u00fcbersetzbares, ineinandergreifendes Spiel mit Popul\u00e4rkultur, Alltagsklischees, versteckter Politik, und lokal gef\u00e4rbter Sprache. Ein Ergebnis der Tatsache, dass Stephen King der beste Schriftsteller aller Zeiten ist. Der letzte Satz dient selbstverst\u00e4ndlich als reine Provokation.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><!--more-->Doch selbst n\u00fcchtern betrachtet, muss der geneigte Leser zum Schluss kommen, dass King mit UNDER THE DOME \u2013 DIE ARENA <span style=\"color: #999999;\">(Gl\u00fcckwunsch an die deutschen \u00dcbersetzer)<\/span>, die Klasse wieder erreicht hat, welche von vielen seiner treuen Leser seit einigen B\u00fcchern vermisst wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieses Buch ist sehr dick und so schwer, dass man es kaum halten kann. Viel schwerer ist es allerdings, das Buch wieder wegzulegen. Das war ein Zitat aus der New York Times. Schon im Vorfeld res\u00fcmierte King mit einem Schmunzeln, \u201eich werde sehr viele B\u00e4ume vernichten\u201c. Das macht nicht nur Laune beim CONSTANT READER, wie der Autor seine ihm verbundenen Leser nennt, sondern weckt auch Begehrlichkeiten bei der Presse. Was er wohl wieder vorhabe, der Meister des Grauens? Er zerst\u00f6rt einen ganzen Kosmos, wie sich sp\u00e4ter herausstellt. Tut er das wirklich? Der geneigte Leser soll es selbst herausfinden, muss sich selbst in diese Welt begeben, darf selbst entscheiden. Denn an dieser Stelle interessieren nicht Umfang und Qualit\u00e4t von Kings neuesten Roman, sondern eine nur scheinbar nebens\u00e4chliche Geschichte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vier Monate vor Ver\u00f6ffentlichung von UNDER THE DOME pr\u00e4sentierte man der \u00d6ffentlichkeit mit viel Pressewirbel den Schutzumschlag des Buchs. Das erh\u00f6ht die Entzugserscheinungen nach dem Lesestoff. \u00a0Es ist ja nur der Schutzumschlag, aber\u2026 Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit beginnt Fr\u00fcchte zu tragen. Dennoch wird sich dieser Artikel nicht mit der hervorragenden Arbeit der Presseabteilung dieses Buches auseinandersetzen und dient auch nicht als Rezension f\u00fcr Kings Geschichte. Da versteckt sich interessanteres. Nicht die Story HINTER, sondern die Story AUF dem Schutzumschlag.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/under-the-dome-die-arena\/underdome-1\/\" rel=\"attachment wp-att-719\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-719 aligncenter\" title=\"underdome-1\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-1.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-1-200x99.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-1-300x148.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Abgebildet ist darauf Chester\u2019s Mill. Das Kaff zwischen Castle Rock und Tarker\u2019s Mills, das eines eigentlich sch\u00f6nen Tages durch eine unsichtbare Kuppel wortw\u00f6rtlich von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten wird. Zu sehen ist mit dem Flugzeug der erste Unfall, der sich durch dieses Geschehnis ereignet, man erkennt im Vordergrund die Route 117 und 119, im Hintergrund den Sendeturm des \u00f6rtlichen Radiosenders, auf dessen Frequenz nur geistliche Lieder gespielt werden, und auf der linken Seite das ans\u00e4ssige Lokal Sweetbriar Rose. Auch wenn es auf dem Schutzumschlag so viel zu entdecken gibt, sollte man gewarnt sein, dass die Abbildung auf dem Umschlag nicht geografisch mit dem wirklichen Chester\u2019s Mill \u00fcbereinstimmt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Betrachtet man das Bild n\u00e4her, sehr viel n\u00e4her, f\u00e4llt auf, dass man beobachtet wird. Auf dem Asphalt von Route 119, fast am Rand der Kuppel, sitzt ein Hund. Dieser Hund sieht in Richtung des Betrachters. Eine Frage: Sieht der Hund zum K\u00e4ufer des Buches oder zum Gestalter des Schutzumschlags? Die Idee des Umschlags geht auf King selbst zur\u00fcck und wurde von einem Team um Rex Bonomelli umgesetzt. Aber haben diese Menschen darauf Einfluss gehabt, was dieser Hund da macht? Wo sieht der Hund also hin? Und vor allem, was sieht er da?<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/under-the-dome-die-arena\/underdome-2\/\" rel=\"attachment wp-att-720\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-720\" title=\"underdome-2\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-2.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-2-200x87.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-2-300x130.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Julia Shumways Hund hei\u00dft Horace. Er ist ein Corgi und bereits im gehobenen Alter. Der Autor Stephen King hat als bester Schriftsteller der Welt von Dome-Day an bis zum bitteren Ende von Chester\u2019s Mill Horace keine gro\u00dfe Rolle zugedacht. Doch warum sitzt Horace da und sieht den Betrachter an? Was wei\u00df Horace, das ihn so nah an den Rand der Kuppel bringt? King erz\u00e4hlt uns diese Geschichte nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man erf\u00e4hrt auch nicht, dass Horace ab und an mit Clover herumgetobt hat. Clover war Referent Libbys Sch\u00e4ferhund. Wenn es so etwas wie eine Inter-Canine-Freundschaft gibt, dann darf man wohl Clover als Freund von Horace bezeichnen. Als sich die Situation in der von der Au\u00dfenwelt abgeschnittenen Stadt zu versch\u00e4rfen begann und eine eigenartige Ordnung zwischen Anarchie und Diktatur erhob, musste Horace mit ansehen, wie Deputy Freddy Denton aus Hilflosigkeit Clover den halben Kopf wegschoss. Das Konzept einer Wunde oder eines verwundeten Artgenossen ist Tieren fremd. Doch die pl\u00f6tzliche freigesetzte Aura des Todes, die sich in solchen Augenblicken verbreitet, packt lebende Tiere mit eiskalter Hand, die zwar unsichtbar und unbegreiflich, aber nichtsdestotrotz unbarmherzig zupackt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Geboren wurde der Corgi wahrscheinlich auf der Daisy Hill Puppy Farm, wo er nicht sonderlich gut behandelt wurde. Bis Julia Shumway den kleinen Corgi bei Recherchearbeiten entdeckte, lieben lernte und sofort mit nach Hause nahm. Auf der Daisy Hill Puppy Farm werden eigentlich nur Beagles gez\u00fcchtet, und der sp\u00e4ter Horace genannte Corgi-Welpe war wohl das Produkt einer herumstreunenden Hundedame, aber seltsamerweise dennoch reinrassig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man kann Julia Shumway durchaus als liebevolle Hundemutter bezeichnen, wenngleich Horace ab und an darunter leiden muss, dass seine Besitzerin Redakteurin und Herausgeberin der einzigen lokalen Zeitung ist. Und Redaktionsarbeit kann oftmals bedeuten, dass anstatt Gassigehen Frauchen sich im B\u00fcro festarbeitet. Der DEMOCRAT ist ein kleines Blatt, das von drei Leuten gestemmt wird, wobei der Hauptteil der Last einer h\u00f6chst motivierten Julia Shumway zukommt. Horace Greeley hie\u00df der Mann, der damals die New York Tribune gegr\u00fcndet hat und damit den Journalismus revolutionierte. Das gro\u00dfe Vorbild Greeley war somit als Namenspatron f\u00fcr den kleinen Corgi ausgemachte Sache.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Horace Greeley w\u00fcrde sich bestimmt geehrt f\u00fchlen, dass er 130 Jahre nach seinem Ableben noch immer so einen Eindruck hinterl\u00e4sst. Weniger angetan w\u00e4re er wohl von Corgi Horace\u2018 Eigenart, sich erst endlos im Kreis zu drehen, bis er die richtige Stellung zum Schei\u00dfen gefunden hat. Es bleibt einfach ein zu absurder Anblick. Und wie schnell Horace sogenanntes Peoplefood vom Asphalt fressen kann, gibt ihm auch nicht so viele Sympathiepunkte. Peoplefood ist allerlei Essbares, das Menschen einfach auf die Stra\u00dfe werfen oder das ihnen aus der Hand f\u00e4llt. Dort liegt es dann mal kurz, mal sehr lange. Bis Horace blitzschnelle Schnauze nach vorne schnappt, bevor Julia Shumway \u00fcberhaupt sehen kann, was ihr Hund verschlungen haben k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dank seiner eigentlich schlechten Angewohnheit in Bezug auf Peoplefoot fand Horace den verschwunden geglaubten Umschlag mit der Beschriftung VADER-File. Und zwar in genau dem Augenblick, als der Hund unter dem hohen Sofa von Andrea Grinnell Reste von Microwellen-Popcorn vernaschte. Hund bleibt Hund, und so dauerte es, bis in seinem Hundehirn die Notwendigkeit sichtbar wurde, den Umschlag unter dem Sofa vorzuziehen. Die Akte Vader h\u00e4tte den Vorg\u00e4ngen in der Stadt ein schnelles Ende bereiten k\u00f6nnen, wenn\u2026 Ja, wenn, wenn, wenn. Horace hat zumindest das Chaos \u00fcberlebt, als die Menschen begannen, in k\u00fcrzester Zeit durchzudrehen. Als fest stand, dass von au\u00dfen keine Hilfe kommen konnte. Und als sich herausstellte, dass von innen keine Hilfe zu erwarten war. Als sich das normale, wei\u00df angehauchte Nest in Neu-England in die Brutst\u00e4tte moderner Barbarei wandelte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was Stephen King bis jetzt nicht wei\u00df, sind Horace\u2018 Besuche drau\u00dfen. Die machte er immer dann, wenn Julia Shumway glaubte, ihr braver Hund liege schlafend unter dem riesigen Schreibtisch in den Redaktionsr\u00e4umen des Democrat. Stattdessen genoss er dabei gerade die Luft im Freien. Meist f\u00fchrte sein Weg \u00fcber die Main-Street hin\u00fcber in das Waldst\u00fcck, um hinter dem schon lange geschlossenen Filmtheater nach Spuren zu suchen. Das Schn\u00fcffeln bei Hunden muss man sich (welche Ironie) wie einen Film vorstellen. Die verschiedenen Ger\u00fcche erwecken differenzierte Eindr\u00fccke, das sogenannte \u201aSpur aufnehmen\u2018 kann man dann am ehesten mit dem Ablauf einer Filmhandlung vergleichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Selbst in einem kleinen Kaff wie Chester\u2018s Mill, das mit gerade mal 1.500 Einwohnern aufwartet, kann ein Autor von der Klasse eines Stephen King nicht den \u00dcberblick behalten. So entging ihm, dass die T\u00fcr zum Hinterausgang im Geb\u00e4ude des Democrat zwar schloss, aber ein bisschen Druck auf die unterste Kante gen\u00fcgend Hebelwirkung besa\u00df, den Riegel wieder aus dem Schloss an der T\u00fcrzarge springen zu lassen. Der Corgi konnte mit der Pfote die T\u00fcr dann aufziehen und sich durch den Spalt nach drau\u00dfen quetschen. Und weil die T\u00fcr eben nicht mehr gut in Schuss war, blieb sie nicht offen stehen, wie sie eigentlich sollte, sondern fiel immer wieder in Schloss zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2011\/under-the-dome-die-arena\/underdome-3\/\" rel=\"attachment wp-att-722\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-722\" title=\"underdome-3\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-3.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"136\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-3.jpg 500w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-3-200x54.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/underdome-3-300x81.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>Nat\u00fcrlich h\u00f6rten Julia Shumway, der Fotograf\u00a0 Pete Freeman oder Tony Guay, der \u00fcber Sport berichtete, ab und an einmal, wenn die T\u00fcr zu fiel. Aber dann nahm der eine vom anderen an, rein- oder rausgegangen zu sein. Und dass die T\u00fcr nicht mehr in Ordnung war, wusste auch jeder. Wenn man auf H\u00f6he des Schlosses gegen die T\u00fcr dr\u00fcckte, passierte das nicht, was Horace mit seiner Hebelwirkung an der untersten Kante gelang. Dennoch verriegelte Julia nach ihrem selbstbestimmten Feierabend die T\u00fcr stets mit dem zus\u00e4tzlich angebrachten Schloss. Nie fiel einem auf, dass der Hund, der eigentlich unter dem riesigen Schreibtisch liegen sollte, gerade hinter dem R\u00fccken seiner Besitzerin und hinter dem R\u00fccken des Autors die winzige Welt von Chester\u2019s Mills erkundete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was Horace undurchdringliche Hundegedankenwelt aufnahm und ihn deswegen immer wieder hinter das leerstehende Kino f\u00fchrte, h\u00e4tte Mister King nicht erschreckt. Doch was Horace interessierte, er aber nicht ins Menschliche \u00fcbertragen konnte, h\u00e4tte f\u00fcr den Autoren einiges an Vorausschau geboten, wie sich die Dinge w\u00e4hrend der Zeit unter der Kuppel entwickeln w\u00fcrden. Doch er konnte ja nicht \u00fcberall sein, der gute Mann. Auf der anderen Seite ist dabei wenigstens der spannendste und zugleich kurzweiligste Roman entstanden, den King seit geraumer Zeit ver\u00f6ffentlicht hat. So komplex und in sich geschlossen war lange keine seiner Geschichten mehr, und die Kritiker, die es mit dem als Meisterwerk deklarierten THE STAND \u2013 DAS LETZTE GEFECHT gleichsetzen, haben ausnahmsweise nicht \u00fcbertrieben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Konzept des Lesens ist f\u00fcr Horace, den Corgi nat\u00fcrlich fremd. Und wenn es anders w\u00e4re, w\u00fcrde es ihn auch nicht k\u00fcmmern. F\u00fcr Horace war etwas anderes wichtig geworden. Etwas, das sein kleines Hundehirn weit \u00fcber die schrecklichen Ereignisse unter der Kuppel hinaus besch\u00e4ftigte. Es ist das, was Horace bei einem seiner unbemerkten Ausfl\u00fcge am Rande der unsichtbaren Kuppel entdeckte, als gerade das Cover zum Buch entworfen wurde. Wir glauben, Horace schaut uns oder den Gestalter des Schutzumschlags an, aber die Wahrheit ist bei weitem furchterregender.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #000000;\">Bildquelle: Chester&#8217;s Mill Democrat, Scripner Publishing<br \/>\n<\/span><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Fu\u00dfnote aus Chester&#8217;s Mill Stephen Kings neueste Ver\u00f6ffentlichung in Englisch zu lesen, ist aus zwei Gr\u00fcnden zwingend. Zum einen war die englische Originalausgabe sieben Tage fr\u00fcher im Handel erh\u00e4ltlich. 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