{"id":9750,"date":"2015-09-17T06:00:23","date_gmt":"2015-09-17T05:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/?p=9750"},"modified":"2015-09-14T21:27:16","modified_gmt":"2015-09-14T20:27:16","slug":"the-d-train","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2015\/the-d-train\/","title":{"rendered":"THE D TRAIN"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2015\/the-d-train\/d-train-1\/\" rel=\"attachment wp-att-9752\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9752\" title=\"Copyright Sony Pictures Releasing\" alt=\"D-Train-1, Copyright Sony Pictures Releasing\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-1.jpg\" width=\"250\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-1.jpg 250w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-1-132x200.jpg 132w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-1-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>THE D-TRAIN &#8211; Bundesstart 17.09.2015<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #993300;\">Die Besprechung basiert auf der amerikanischen DVD-Fassung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Vor acht Jahren haben Jarrad Paul und Andrew Mogel das Buch zu DER JA-SAGER verfasst, woraus eine beschauliche Jim Carrey Kom\u00f6die wurde. Nicht der gro\u00dfe Wurf, aber auch nicht langweilig. Ihre Zusammenarbeit ging f\u00fcr die kurzlebige Zeichentrickserie ALLEN GREGORY weiter. Dann tat sich in ihrer Vita eigentlich nichts mehr. Da muss es sich f\u00fcr beide doch als gute Idee dargestellt haben, nicht einfach nur ein Drehbuch zu verfassen, sondern es auch gleich selbst zu inszenieren. Wer w\u00fcrde einen Stoff besser verstehen, wenn nicht seine Sch\u00f6pfer. Wenn dann noch ein kom\u00f6diantisches Urgestein wie Jack Black dabei ist, der allerdings nicht erste Wahl war, kann fast nichts mehr schief gehen. Und James Marsden ist ja in der Kom\u00f6die auch kein Unbekannter. Dennoch haben sich Jarrad Paul und Andrew Mogel gewaltig vertan.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Dan Landsman ist der typische Vorstadt-Langweiler. Frau, zwei Kinder, Mittelklasse Wagen, und keine Freunde. Vorstand beim Komitee zur Ausrichtung des Klassentreffens zu sein, ist f\u00fcr ihn das H\u00f6chste. Nur, wie die anderen Mitglieder immer wieder betonen, gibt es keinen Vorstand. Dan ist der Typ, dem alle auf die Einladung auf einen Drink mit fadenscheinigen Ausreden absagen, um dann am n\u00e4chsten Tag auf Facebook ein Gruppenfoto zu sehen, wo alle noch zusammen auf einen Drink aus waren. Einmal in seinem Leben will Dan der coole Typ sein, auch mit anderen coolen Typen abh\u00e4ngen. Wenn es ihm gel\u00e4nge, den Jahrgangsk\u00f6nig Oliver Lawless zum Klassentreffen zu \u00fcberreden, k\u00f6nnte das auch gelingen. Aber Oliver lebt an der anderen K\u00fcste, hat keinerlei Interesse am Klassentreffen, und kann sich an Dan Landsman \u00fcberhaupt nicht erinnern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Paul und Mogel haben sich zweifelsfrei einen sehr geschickt konstruierten Handlungsverlauf ausgedacht. Wie sich Landsman ein immer dichter werdendes Geflecht an L\u00fcgen ausdenken muss, das hat schon sehr viel Unterhaltungswert. Wenn er seinen Chef bel\u00fcgen muss, um \u00fcberhaupt nach Los Angeles zu kommen, dann auch noch ein Treffen mit einer spekulativen Firma vorgaukeln muss, da zeigen sich die Schreiber sehr innovativ. Und immer wenn Dan glaubt, eine H\u00fcrde \u00fcberwunden zu haben, tun sich zwei neue Probleme auf, die nur mit immer weiter ausufernden L\u00fcgen gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Und Jack Black ist genau der Richtige, um Dan Landsman glaubw\u00fcrdig darzustellen, weil er im Spiel kaum \u00fcbertreibt, und immer etwas Bodenhaftung zu vermitteln versteht. Versierte Zuschauer wissen, das Black auch ganz anders kann. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Doch auch wenn THE D TRAIN immer wieder Schmunzler und vereinzelte Lacher auf die Leinwand bringt, der Film ist in seiner G\u00e4nze einfach nicht richtig. Immer wieder gibt es witzige Situationen, die nicht witzig inszeniert sind, oder dramatische Einfl\u00fcsse, denen man unbedingt etwas lustiges ableiern will. Paul und Mogel zeigen kein Gesp\u00fcr f\u00fcr die jeweiligen Stimmungen. Immer wieder wird der Zuschauer mit dem Gef\u00fchl konfrontiert, dass etwas mit der Atmosph\u00e4re nicht stimmt. So gibt es eine sehr befremdlich wirkende Szene in der zweiten H\u00e4lfte, die den Rest des Filmes beherrscht. Wenn sich n\u00e4mlich Landsman und Lawless wirklich sehr nahe kommen. Aber die Filmemacher behandeln die Situation nicht wirklich tiefergehend, sondern verlieren sich in Nebens\u00e4chlichkeiten und Andeutungen. Aber genau aus dieser Situation heraus, macht der Film auch einen zweiten Handlungsstrang auf, der dem Ersten immer wieder quer l\u00e4uft. Es f\u00fcgt sich nicht zu einem einheitlichen Ganzen. Zudem bedient sich der Film mittendrin immer wieder ausgedienten Klischees, die so absehbar sind, aber vermeidbar w\u00e4ren. Wie Olivers Beziehung zu Dans Sohn. Kom\u00f6die funktioniert, wenn man sie ernst nehmen kann. An der Abarbeitung von Erz\u00e4hlklischees, funktioniert das nicht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">THE D TRAIN ist an manchen Stellen unterhaltsam, an anderen aber nur seltsam. Das liegt nicht an den hervorragenden Darstellern, auch nicht an den tadellosen technischen Gewerken. Es ist ganz einfach Jarrad Paul und Andrew Mogels Unverm\u00f6gen, die Struktur des Films stimmig zu machen, und die Gewichtung einzelner Sequenzen richtig zu setzen. Wenn man gemein w\u00e4re, w\u00fcrde man laut fragen, warum sie seit\u00a0 DER JA-SAGER nur an einer Animationsserie arbeiteten, die nach sieben Episoden eingestellt wurde. Die Pr\u00e4misse von D TRAIN jedenfalls, gibt einiges an Schenkel klopfenden Z\u00fcndstoff her. Umgesetzt wurde nur wenig davon.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/2015\/the-d-train\/d-train-2\/\" rel=\"attachment wp-att-9753\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9753\" title=\"Copyright Sony Pictures Releasing\" alt=\"D-Train-2, Copyright Sony Pictures Releasing\" src=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-2.jpg\" width=\"640\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-2.jpg 640w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-2-200x127.jpg 200w, https:\/\/www.alleyways.de\/abgeschminkt\/wp-content\/uploads\/D-Train-2-300x191.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><em>Darsteller: <strong>Jack Black, James Marsden, Kathryn Hahn, Jeffrey Tambor, Russell Posner, Henry Zebrowski<\/strong> u.a.<\/em><br \/>\n<em> Drehbuch &amp; Regie: <strong>Jarrad Paul, Andrew Mogel<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Kamera: <strong>Giles Nuttgens<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Bildschnitt:<strong> Terel Gibson<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Musik: <strong>Andrew Dost<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Produktionsdesign: <strong>Ethan Tobman<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong> USA &#8211; Gro\u00dfbritannien<\/strong> \/ 2015<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><strong><em> 101 Minuten<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<h5>Bildrechte: <strong>Sony Pictures Releasing<\/strong><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>THE D-TRAIN &#8211; Bundesstart 17.09.2015 Die Besprechung basiert auf der amerikanischen DVD-Fassung. 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