DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2

Devil Prada 2 - © 2026 20th Century StudiosTHE DEVIL WEARS PRADA 2
– World-Release 30.04.2026

21 Oscar Nominierungen – davon dreifache Preisträgerin – aber kein Figurenname ist so geläufig und verbunden mit Meryl Streep wie Miranda Priestly. Eine schematische Komödie über die aufstrebende Journalistin Anne Hathaway, die ihren ersten Job in der für sie unbekannten Sphäre des exklusivsten Modemagazins der Welt meistern muss – unter der zynisch despotischen Führung von Chefredakteurin Meryl Streep. Der Erfolg dieser Komödie lag in der Verlässlichkeit auf Struktur und Dramaturgie, sowie Witz und Entwicklung der Figuren. „Der Teufel trägt Prada“ wurde Publikumsliebling nach Blaupause. Allerdings rechtfertigte sich der Film durch ein Vierergespann an wunderbaren Darstellern – allen voran Meryl Streep. Ein Film, der erst in Produktion ging, als diese für die Rolle der Miranda Priestly zusagte. Im Übrigen Streeps vierzehnte Oscar Nominierung.

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AMERICAN SWEATSHOP

American Sweatshop - © Brainstorm Media– Bundesstart 30.04.2026
– Internet 19.09.2025 (US)

Jeden Tag werden weltweit Millionen Videos auf sämtlichen Social-Media-Plattformen hochgeladen. Bedenklich viele müssen gemeldet, und danach bewertet und moderiert werden. Aber wer bewertet und moderiert diese meist zu Recht beanstandeten Videos? Kein Thema das sich länderspezifisch einschränken lässt, also universell gleichberechtigt behandelt werden sollte. Auf dem internationalen Kinomarkt wäre so eine Geschichte mit einem Film aus Deutschland ziemlich verloren. Egal wie gut das Thema auch umgesetzt sein mag, es ist fragwürdig das ein deutscher Film die notwendige Aufmerksamkeit erreichen würde. Wesentlich fragwürdiger ist allerdings, diesen Film in Deutschland mit deutschem Team umzusetzen, und vorgaukeln zu wollen, er wäre in Amerika gedreht. In jeder neuen Kulisse dieses Films schreit das Bühnenbild förmlich nach deutscher Produktion. Nicht das es grundsätzlich etwas Schlechtes wäre. Ist es aber, wenn der in Deutschland gedrehte Film auf Teufel komm raus nach Drehorten in Florida aussehen soll.

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Jetzt im Heimkino: WE BURY THE DEAD

Beitrag des Fantasy Filmfest 2025

We Bury Dead - © 2025 Vertical Entertainment– Deutschland 16.04.2026 VOD
– DVD / Blu-ray 07.05.2026
– First Release 01.01.2026 (CAN)

Das ich einen Narren an „We Bury The Dead“ gefressen habe, ist leicht gesagt, aber nicht so leicht erklärt. Zak Hilditchs Film hat mich berührt. Ähnlich wie mich Ralph Fiennes berührt hat, als er in „Bone Temple“ vertrauensvoll mit einem Untoten einen Morphin-Trip genießt. Oder in Romeros „Zombie“, als Peter im belagerten Kaufhaus für Francine und Stephen romantisches Dinner bereitet. Diese kleinen, zuerst unbedeutend scheinenden Momente der Menschlichkeit zeigen, dass sich die Filmemacher etwas mehr gedacht haben, als nur Blut und Gedärm. Und in „We Bury The Dead“ geht es Zak Hilditch in erster Linie um dieses stete Erinnern, dass diese Untoten ebenfalls Kinder, Mütter oder Väter, Liebhaber oder Partner waren – oder vielleicht noch sind. „We Bury The Dead“ ist weder ein „Zombie – Dawn Of The Dead“, noch ein „28…“-Film. Aber er hat viel Neues zu erzählen.

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MICHAEL

Michael - (c) LIONSGATE– Worldrelease 22.04.2026

„Training Day“, „King Arthur“, „Equalizer“ 1 bis 3, „Southpaw“, „Magnificent Seven“, nur ein paar zu nennen, um die Qualitäten von Regisseur und Produzent Antoine Fuqua hervorzuheben. Ganz zu schweigen von den über 40 Musik Videos unter anderem für Toni Braxton, Prince oder Stevie Wonder, die er noch vor seinem ersten Spielfilm realisierte. Mit all dem Bombast, dem Drama, der Leistung und eben auch den Kontroversen im Leben des Michael Joseph Jackson, hört sich ein Biopic über den King of Pop exakt nach einem Projekt für Antoine Fuqua an. 2023 begann Fuquas Arbeit an dem Film, nach dem ein Jahr zuvor verfassten Drehbuch von John Logan. Doch was dabei herausgekommen ist, trägt mit jeder Faser die Handschrift der beteiligten Jackson Familie, und kaum den Anspruch einer ehrlichen Biografie. „Michael“ ist bestenfalls ein schön anzuschauendes Best-of von Songs des Ausnahmekünstlers. Doch der Film ist niemals eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem wahren Leben von Jackson.

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DIE REICHSTE FRAU DER WELT

Reichste Frau der Welt - (c) Courtesy NEUE VISIONENLA FEMME LA PLUS
RICHE DU MONDE
– Bundesstart 23.04.2026
– First Release 20.10.2025 (FR)

Vielleicht werden sie sich noch an die Bettencourt-Affäre erinnern. Ein politischer Skandal um illegale Parteispenden in Frankreich, in den auch Präsident Nicolas Sarkozy verwickelt war. Im Rest von Europa wurde das zur Kenntnis genommen, aber weniger Bedeutung beigemessen als in Frankreich selbst. Auslöser dieser ‚Affäre‘ war Françoise Bettencourt-Meyers, die gerichtlich gegen ihre Mutter Lilian Bettencourt vorging – Nachfolgerin und Erbin des Kosmetikgiganten L’Oreal. Vielleicht hätte es auch einen guten Polit-Thriller abgegeben, doch Filmemacher und Drehbuchschreiber Thierry Klifa ist mit seinen zwei Co-Autoren viel mehr an der aberwitzigen Geschichte interessiert, welche zu dieser ‚Affäre‘ führte. Im Film heißt die reichste Frau der Welt Marianne Farrère, die den Fotografen und Künstler Pierre-Alain Fatin kennenlernt – ein extrovertierter Schmeichler, aufdringlicher Verführer, und grober Klotz.

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KISS OF THE SPIDER WOMAN

Kiss Spider Woman - © 2026 Sony Pictures Entertainment– Bundesstart 16.04.2026
– First Release 10.10.2025 (US)

14 Jahre nach „Chicago“ als Autor, und 12 Jahre nach „Dreamgirls“ als Autor und Regisseur, wollte es Bill Condon noch einmal wissen. Jetzt kommt „Kiss of the Spider Woman“, konzipiert nach dem Bühnen-Musical – aber auch mit Abstrichen gegenüber der Bühnenfassung. Mit Abstrichen, die Condons Filmadaption an den sensibelsten Stellen der zweigeteilten Geschichte scheitern lässt. Die eine ist die Geschichte von Valentíne und Luis in der Zelle eines argentinischen Gefängnisses, in den letzte Tages des Militärregimes 1983. Die andere ist ein Film-im-Film, in der Eduardo und Kendall in einem schillernden MGM Musical, mit aufdringlichem Technicolor, dem Kuss der Spinnenfrau widerstehen müssen. Der homosexuelle Luis erzählt dem Regimegegner Valentíne diesen Film, in dem Valentíne zu Eduardo, und Luis zu Kendall wird. Die kleine Flucht aus dem Alltag von Schikane und Folter, die zu großer Veränderung führt.

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PARIS MURDER MYSTERY – A PRIVATE LIFE

A Private Life - (c) PLAION PICTURESVIE PRIVÉE
– Bundesstart 16.04.2026
– First Release 26.11.2025 (FR)

Basierend auf der französischen Blu-ray:
Mit Jodie Foster an der Spitze, sollte es Rebecca Zlotowski endlich vergönnt sein, mit ihren Filmen aus dem engen Kreis des französischen Arthouse auszubrechen. Nicht das dieser Kreis etwas Negatives wäre – ganz sicher nicht – nur gehen schlichtweg viel zu viele Filme in dieser Sparte wegen unbegründeter Vorbehalte einfach verloren. Der Jammer und die Zwickmühle bei Zlotowskis neustem Film ist die Sprache – denn es werden sich kaum Kinos in Deutschland finden, die ihn in der Originalfassung spielen. So paradox es auch ist, gründet sich dieses Plädoyer für das Kino auf die in Frankreich längst erhältliche Blu-ray von „Vie Privée“, oder „A Private Life“ wie er vormals heißen sollte, oder „Paris Murder Mystery“ wie ihn der Verleih Plaion nun dummerweise betitelt. Die Geschichte beinhaltet weit mehr als nur ein launiges ‚Murder Mystery‘.

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ALLEGRO PASTELL

Allegro Pastell - (c) DCM Film Verleih– Bundesstart 16.04.2026

DCM- Screener, Digitales Kino, 14.06.2026
Dies ist ein sehr konkreter Film. Wie Leif Randts Romanvorlage auch, der die Adaption zum Drehbuch gleich selbst übernommen hat. Der Film spricht ein ganz konkretes Publikum an. Doch welches das ist, gilt es zu enträtseln. Nicht die, die das Buch gelesen haben, naturgemäß ist ein Film selten inhaltlich stärker als der Roman. Und warum sollte sich jemand durch die filmische Personifizierung der Figuren die letzte Fantasie nehmen lassen. Gleichwohl ist es in diesem Fall unheimlich schwierig ein bislang unbedarftes Publikum zu erreichen. „Allegro Pastell“ ist eine sehr konkrete Geschichte, für ein sehr konkretes Publikum – die Millenials, oder auch Generation Y. Es ist also alles auf ein bestimmtes Lebensgefühl, auf einen definierten Zeitgeist ausgerichtet. Der Film und damit seine Figuren sind in ihrem Hier-und-Jetzt, verhaftet in einem greifbaren Realismus. Ob Kneipen, Restaurants, Kleidung, Firmen, oder Sprachjargon – es handelt sich um reale Orte, Güter oder auch Gepflogenheiten. In diesem realen Umfeld sind nur die Figuren erfunden, aber authentisch.

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THE HISTORY OF SOUND

History of Sound - © Fair Winter LLC– Bundesstart 09.04.2026
– First Release 12.09.2025 (CAN)

Lionel Worthing und David White lernen sich 1917 am Musikkonservatorium von New England in Maine kennen – und lieben. Doch der große Krieg beordert David an die Front in Europa. Derweil kehrt Lionel zurück auf die elterliche Farm in Kentucky. Zwei Jahre vergehen, bis sich unvermittelt David wieder meldet. Er will mit Lionel ein paar Monate durch das ländliche Amerika ziehen, und für ein vom Konservatorium finanziertes Projekt alte Volkslieder aufnehmen und katalogisieren. Die beiden Musikethnologen ziehen mit Rucksack und Zelt los, lernen volkstümliche Lieder kennen, und erleben eine befreiende Zeit zwischen ihrer Liebe zur Musik und in ihrer Liebe zueinander. Und weil Paul Mescal und Josh O’Connor im Moment zu den ausdrucksstärksten Darstellern ihrer Generation gehören, kann es sich der Film erlauben, dass Lionel und Davids verpönte, aber innige Beziehung ohne Dialoge und mit wenig Spiel, aber sehr intensiv über ihre charismatische Präsenz verständlich gemacht wird.

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HOW TO MAKE A KILLING – Todsicheres Erbe

How Make Killing - © 2026 STUDIOCANAL SAS– Bundesstart 09.04.2026
– First Release 20.02.2026 (CAN)

Neuinterpretationen von Filmklassikern müssen nicht zwangsläufig schlecht sein. Als Leigh Whannell 2020 den „Invisible Man“ mit Elizabeth Moss neu überdachte, wurde daraus eine wirklich fantastisch gelungene Adaption. Hingegen lagen ausgerechnet die Coen-Brüder mit der Neuauflage des britischen Kultklassikers „Ladykillers“ nicht ganz auf dem schwarzhumorigen Niveau des Originals. Die Briten sind eben ein ganz eigenes Volk in Sachen Humor – wie vor 75 Jahren in „Adel verpflichtet“. Ein entfernter Verwandter muss sich durch 8 Personen meucheln, um in der Erbfolge an erste Stelle zu gelangen. Stellt sich eigentlich die Frage, warum eine Neuverfilmung so lange gedauert hat, bei dieser bitterbösen und herausfordernden Prämisse. Es ist John Patton Fords zweiter Spielfilm, nach dem überaus spannenden Überraschungshit „Emily the Criminal“. Und auch hier hat Ford wieder selbst das Drehbuch geschrieben. Die Frage, warum eine Neuinterpretation von „Adel verpflichtet“ so lange gedauert hat, muss mit einer Gegenfrage beantwortet werden: Warum hat dieser Versuch überhaupt sein müssen?

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READY or NOT 2: Here I Come

Ready or Not 2 - © 2026 Searchlight Pictures– Bundesstart 09.04.2026
– First Release 19.03.2026 (ARG)

Jeder Film wurde schon einmal gemacht. Es ist Weisheit und Wahrheit gleichermaßen. An dieser Stelle war vor über fünf Jahren zu lesen, „Ready or Not“ würde sich dadurch hervor tun, all die Klischees und Blaupausen des Horrorfilms und von Revenge-Thrillern frisch und unverbraucht wirken zu lassen. Es war ein verdienter Überraschungserfolg, und ein Durchbruch für Samara Weaving der gleich mit Superstar-Status einherging. Frisch und unverbraucht kann man auch die viel zu spät erscheinende zweite Auflage nennen. Frisch und unverbraucht nicht nur zu anderen Vertretern der Genres, sondern auch zum eigenen Vorgänger. Obwohl der Film direkt mit der letzten Szene des ersten Films beginnt. Das Herrenhaus steht in Flammen, die den Teufel anbetende Le Domas Familie ist ausgelöscht, in die Grace gerade einmal für 12 Stunden eingeheiratet war. Sie kommt ins Krankenhaus, wird dort aber gleich verhaftet, und zu allem Überfluss erscheint noch ihre entfremdete Schwester Faith.

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ARCO – Eine fantastische Reise durch die Zeiten

Arco - © Remembers - MountainA– Bundesstart 09.04.2026
– First Release 22.10.25 (FR)

Nach der französischen Blu-ray Fassung:
Es ist eine hoffungsvolle, strahlend blühende Welt die Ugo Bienvenu in seinem ebenso farbenfrohen Zukunftsmärchen „Arco“ zeichnet. Die Menschen leben im Jahr 2932 zwischen den Wolken auf riesigen Plattformen welche wie botanischen Gärten anmuten. In regenbogenfarbenen Umhängen und einem besonderen Kristall an der Kopfbedeckung können die Menschen durch die Zeit reisen. Außer Arco, der ist erst zehn Jahre alt. Das Gesetz erlaubt Zeitreisen erst ab Zwölf. Aber Arco ist eben ein normales Kind und somit unzufrieden: Er will endlich Dinosaurier sehen. Also nimmt sich Arco in einer Nacht einfach den Anzug seiner Schwester, und verschwindet als Regenbogen in die Vergangenheit. Es hat seinen Grund, warum Zehnjährige noch nicht reisen sollen, also passiert was passieren muss – Arco stürzt ab und landet verletzt im Jahr 2075 auf der Erde.

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Jetzt im Heimkino: THE CHORAL

Der deutsche Kinostart wurde ausgesetzt.
Der Film ist jetzt bei NETFLIX zu sehen.

Choral - © Sony Pictures– Seit 03.04.2026 – Netflix
– Release 07.11.2025 (GB)

Es ist 1916, in Ramsden in der Grafschaft Yorkshire, England. Die Kriegsfreude ist groß. Männer und Jungen melden sich zur Waffe. Es ist eine absurde Situation. Am Bahnhof werden die abreisenden Soldaten mit Jubel verabschiedet, während mit dem nächsten Zug die Toten und Versehrten nachhause gebracht werden. Unter dem Krieg leidet auch der ansässige Chor, denn der Chorleiter folgt dem Ruf der Pflicht fürs Vaterland. Der einzig verfügbare Ersatz wäre Dr. Henry Guthrie. Die Probleme: Guthrie war geraume Zeit, und das der Kunst wegen, in Deutschland. Und das geplante Stück sollte die Matthäus-Passion von Bach sein, einem deutschen Komponisten. Guthrie käme damit zurecht angefeindet zu werden, aber ein deutscher Komponist würde die Bewohner nur noch mehr aufbringen. Dem neuen Chorleiter kommt die Idee zu Edward Elgars Oratorium ‚Der Traum des Gerontius‘. Dazu müssen aber mehr Chormitglieder gefunden werden.

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Jason Statham – SHELTER

Shelter - © 2025 Black Bear– Bundesstart 09.04.2026
– Release Start 29.01.26 (GR)

Versprochen: Wenn Jason Statham auf dem Plakat steht, dann ist auch Jason Statham drin. Nicht wenn er sich die Titel teilen muss wie bei „Operation Fortune“ oder „Fast & Furios“, doch bei allen Einzelfilmen, die zurückreichen bis zu „Transporter“. Da ist Statham in der Art drin, wie jeder zu erwarten weiß. Wie bei „Shelter“. Wortkarg, witzlos, geheimnisvoller Hintergrund, eremitierter Einzelkämpfer. Ein Kerl der vorgibt in Ruhe gelassen zu werden, bis jemand Unschuldiges in Bedrängnis gerät. Im besten Fall sind die bösartigen Häscher aus den höchsten Regierungs- oder Militärkreisen. Meist gibt er vor ein Typ aus dem Volk zu sein, wie Truck-Fahrer oder sogar Bienenzüchter. In „Shelter“ ist  Statham Leuchtturmwärter, ansonsten ist alles beim Alten. Nur durch Zufall kommt das Boot in Seenot, welches ihn auf der einsamen Insel mit Lebensmittel versorgt. Nur durch Zufall überlebt allein die junge Jessie. Nur durch Zufall wird Jessie so unglücklich verletzt, dass der wortkarge Leuchtturmwärter gegen alle Vorsätze in die Stadt an Land muss.

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PILLION

Pillion - (c) WELTKINO Verleih– Bundesstart 26.03.2026
– First Release 28.11.2025 (GB)

Colin ist ein junger Mann aus Bromley, England. Er ist eher schüchtern, und homosexuell. Colins todkranke Mutter Peggy will ihren Sohn glücklich sehen, weswegen sie sich auch um Blind Dates mit anderen Männer für ihn bemüht. Doch bei einem dieser Dates läuft Colin zufällig auch Ray über den Weg – das Abbild eines Mannes. Ray hat klare Vorstellungen von einer Beziehung, die absolut konträr zu dem sind, was Colin bisher erlebt hat. Und Colin ist bereit sich darauf einzulassen. Zuerst verstört, dann verhalten, und letztendlich mit Leidenschaft, denn Ray ist schließlich Alexander Skarsgår – das evidenteste Casting im Kino seit langem. Und eine der Besetzungen, die nicht besser getroffen sein könnte. In Harry Lightons Inszenierung ist dieser Ray auch eher Sinnbild, als tiefgründiger Charakter. „Pillion“ ist Lightons Spielfilmdebüt. Und wie viele unabhängig produzierten Debüts, ist „Pillion“ rau und provozierend.

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