H WIE HABICHT

H is for Hawk - (c) DCMH IS FOR HAWK
– Bundesstart 23.07.2026
– First-Release 23.01.2026 (CAN)

Helen Macdonald ist 37 Jahre alt, als ihr Vater überraschend stirbt. Zu diesem Zeitpunkt ist die nicht binäre Helen Forschungstipendiat am Jesus College in Cambridge, und hat einen Lehrstuhl am Institut für Geschichte und Philosophie der Wissenschaft angegliedert an die University of Cambridge. Aber mit der Erforschung und Beobachtung von Habichten hat Helen schon vorher begonnen. Und jetzt wird es für sie Zeit, selbst einen Habicht zu besitzen. Für sie die einzig angemessene Maßnahme, um mit dem Tod ihres Vaters klar zu kommen – glaubt Helen zumindest. Der Film mag in manchen Details von Helen Macdonalds Bestseller-Autobiografie abweichen, aber die Komplexität ihres Charakters und die Misere um Verlust und Kompensation bleiben in der ganzen schmerzhaften Breite erhalten.

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TOY STORY 5

Toy Story 5 - (c) DISNEY-PIXAR– Bundesstart 23.07.2026
– First-Release 19.06.2026

Preview, Cineplex Fürth, 21.06.2926

Mit „Toy Story 5“ kann die Welt aufatmen: Der Lieferwagen von ‚Pizza Planet‘ fährt noch immer. Viel Veränderung gibt es grundsätzlich nicht, in der Welt des lebenden Spielzeugs. Bleibt also die lästige Frage bestehen: Hat es einen fünften Teil gebraucht? Keineswegs. Allerdings: Haben wir einen fünften Teil gewollt? Unbedingt. „Toy Story“ ist eine Marke die nicht durch ständige Erhöhung lebt. Unumstößlich ist der dritte Teil der beste Abschluss, den eine Trilogie haben kann, und macht ihn damit auch zum Besten der Reihe. Hat es dann überhaupt einen vierten Teil gebraucht? Keineswegs. Doch war er gerechtfertigt? Unbedingt. Die Trilogie ist abgeschlossen, heißt aber nicht, genug davon zu haben. „Toy Story“ ist kein Franchise der unentwegten Steigerung – es ist viel mehr wie nach Hause kommen. Ohne das Vermächtnis seiner Vorgänger zu beflecken. Oder wie Randy Newman vor 31 Jahren voran gestellt hat: ‚You’ve Got a Friend in Me.‘

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DIE ODYSSEE

Odyssee - (c) UNIVERSAL STUDIOS– Release 16.07.2026 (world)

Ob Leonard in „Memento“, oder Cooper in „Interstellar“, nicht zu vergessen Bruce Wayne in „The Dark Knight“: Es sind Männer, die an ihrer Bestimmung zerbrechen. Christopher Nolan sagt, er hätte erst bei der modernen Übersetzung von Emily Wilson den richtigen Zugang zu Homers Stoff gefunden. Ein Grund, die Figuren der Antike auch in modernem Englisch reden zu lassen (was die deutsche Synchronisation tatsächlich übernahm). Und auch wenn Homer allein als Vorlage Erwähnung findet, hat Nolan darüber hinaus auch auf Virgils ‚Aeneis‘ zurückgegriffen. Während die ‚Odyssee‘ die eigentliche Handlung ausmacht, ist ein Teil der ‚Aeneis‘ in Nolans Film der eigentliche Auslöser für Odysseus Selbstzweifel und Schuldgefühle, und Grund für die Irrfahrt. Aber Odysseus verliert nie seine Gerissenheit oder seinen Überlebenswillen, mit denen er auch den Göttern trotzt, oder treue Mitstreiter hintergehen muss. Dennoch ist Odysseus einer, der an seiner Bestimmung zu zerbrechen droht. Ein komplexer Charakter, was die Figur noch immer aktuell hält.

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SO KLINGT DAS LEBEN

Rondallas - (c) Alamode Filmdistribution OHG - Die FilmAgentinnen GmbHRONDALLAS
a.k.a. BAND TOGETHER
– Bundesstart 16.07.2026
– First-Release 01.01.2026 (ESP)

Im kleinen galicischen Fischerstädtchen A Garda beschließt ein kleiner Freundeskreis, nach zwei Jahren Pause, ihr Rondalla wieder aufleben zu lassen. Rondallas sind große Ensemble für instrumentale Musik, angeführt von einem fast schon tanzendem Regisseur (nicht Dirigent), und begleitet von stolzen Fahnenträgern. Grund für die Pause war ein Schiffsunglück, bei dem nur zwei Menschen überlebten: Luis, der jetzt die Idee zur Wiederaufnahme hat, und der bärbeißige und stets alkoholisierte Yayo, der vor dem Unglück Fahnenträger war. Schon der Trailer hat es vorweg genommen, und der Film selbst macht es auch schnell deutlich, dass „So klingt das Leben“ eine jener Verquickungen von Drama und Komödie ist, die sonst aus Irland, Frankreich oder England kommen. Eine abwechslungsreiche Mischung aus skurrilen, aber authentischen Menschen und sehr menschlichen Problemen. Tragikomödien die Freude bereiten.

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THE DISH – Verloren im Weltall

Zur Erinnerung an Sam Neill

Dish - (c) WARNER BROSTHE DISH
– Bundesstart 19.07.2001
– First-Release 19.10.2000 (AUS)

Diese Besprechung erschien erstmals August 2001 in ‚Abgeschminkt‘. Sie wurde überarbeitet und ergänzt, ohne die eigentlichen Aussagen zu verändern.
Gerade wenn jemand wieder von der Übermacht amerikanischer Produktionen auf europäischen Leinwänden überwältigt ist, gibt es diese kleinen aber feinen Juwelen, die sich außerhalb des Radars bewegen und plötzlich als leuchtender Punkt auf dem Schirm erstrahlen.
Was Regisseur Rob Sitch mit seinen drei Co-Autoren ausgeheckt hat, dürfte selbst ein von Komödien verwöhntes Publikum überraschen. Je näher das größte Menschenereignis der Neuzeit rückt, desto intensiver fokussiert sich die Inszenierung auf seine äußerst liebenswerten, herausragend geschriebenen, und mitreißend gespielten Figuren.

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EVIL DEAD BURN

Evil Dead Burn - (c) SONY-WARNER– Release 09.07.2026 (world)

Nach einem bitterbösen Streit mit seiner Frau Alice (Shouheila Yacoub) kommt Will Price (George Pullar) bei einem Autounfall ebenso bitterböse ums Leben. Das wirkt zuerst willkürlich, um eine Geschichte aufzubauen, ist aber in Wirklichkeit schon mitten in der Geschichte – das Böse kann auch sehr komplex sein. Nach Wills Totenfeier im wirklich engsten Familienkreis kehrt die Familie Price zurück in ihr abgelegenes Landhaus. Hier forscht auch Joseph (Hunter Doohan), Bruder von Will, in den Unterlagen und Aufzeichnungen seines Großvaters, der sich mit dem Necronomicon beschäftigte, dem ‚Buch der Toten‘. Entsprechend dauert es auch nicht lange, bis die bekannten Dämonen das Haus heimsuchen – Deadites, wie sie von „Evil Dead“-Liebhabern genannt werden.

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VIRGINA WOOLF’s NIGHT & DAY

Virginia Woolfs N&D - (c) WILD BUNCH - CENTRAL– Bundesstart 09.07.2026
– First-Release 19.06.2026 (GB)

Es ist Virginia Woolfs zweiter Roman, und zählt nicht unbedingt zu den Besten. Woolf begann das Schreiben an ‚Night and Day‘ 1916, in einer Zeit als sich die Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Verlegerin noch von einem Selbstmordversuch und starken Nervenzusammenbruch erholte. Ob das einen positiven oder negativen Einfluss auf den Roman hatte, ist kaum nachvollziehbar – zumindest hat er von all ihren Werken die geringste Aufmerksamkeit erlangt – obwohl auch ‚Night and Day‘ alle Merkmale von Virginia Woolfs bevorzugten Anliegen trägt. Hier ist es Katherine Hilbery, Tochter aus reichem Haus einer literarischen Familie. Katherine ist allerdings an Mathematik und Astronomie interessiert. Wobei letzteres von ihrem Umfeld gerne als Astrologie missverstanden wird, weil Frauen kaum etwas von Naturwissenschaften verstehen würden – und erst recht nicht verstehen sollen. Dennoch ist es Katherines erklärtes Ziel, als Autodidaktin vollwertiges Mitglied des Lehrstuhls in Cambridge zu werden.

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THE MIRACLE CLUB

Ursprünglich war ein Kinostart für den 9.7.26 angedacht
der aus nicht erklärten Gründen abgesagt wurde.
Die Besprechung basiert auf der bereits erhältlichen britischen Blu-Ray!

Miracle Club - (c) Zephyr Pushers / ShinAwil LLC– Bundesstart 09.07.2026
– First-Release 14.07.2023 (CAN)

„Filme wie diese, machen sie heute nicht mehr“, ist eine oft gebrauchte abgedroschene Plattitüde. Dafür ist es umso erfrischender, wenn einmal ein aktueller Film dieser Plattitüde widerspricht. Bereits drei Jahre liegt die Premiere dieses vernachlässigten Glanzstücks zurück, doch seine beschwerliche Reise begann bereits 2005. Autor und Produzent Joshua Maurer und Co-Produzent Alixandre Witlin konnten – der heiligen Bernadette sei Dank – ihr Herzensprojekt nicht aufgeben. Es ist leider auch der letzte Film von Maggie Smith, und in dem wollen drei irische Frauen aus verschiedenen Beweggründen eine Pilgerreise nach Lourdes unternehmen. Es ist 1968 im Dubliner Vorort Ballygar, und die in die Jahre gekommenen Lily und Eileen haben mit der jungen Dolly bei einem Sangeswettbewerb der Kirche gewonnen. Der Gewinn ist eben jene Reise nach Lourdes, die allerdings durch den Widerstand der eigenen konservativen Gatten erschwert wird. Hinzu kommt die Ankunft der allerorts in Ungnade gefallenen Chrissie, Tochter einer gerade verstorbenen Freundin.

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RESURRECTION

Resurrection - (c) PLAION PICTURESKUANG YE SHI DAI
– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 22.11.2025 (CHN)

Es gibt Filme, die herausfordern, und darin finden sich welche, die auf bestimmte Weise weit darüber hinaus gehen. Und es gibt Filme, die einfach nur durch ihre Visualität faszinieren. „Resurrection“ fällt in diese beiden Kategorien – aber sonst in keine weitere. Sieben Jahre nach „Long Day’s Journey into Night“ hat Filmemacher Bi Gan seine künstlerischen Ambitionen noch viel höher geschraubt. Diese sieben Jahre hat er für sein jüngstes Werk benötigt, es zu entwickeln und auszuarbeiten. Beim der Entwicklung hatte Bi Gan Unterstützung von Co-Autor Zhai Xiaohul, und bei der Ausarbeitung war Hauptdarsteller Jackson Yee an seiner Seite. Jackson Yee spielt fünf verschiedene Rollen in fünf verschiedenen Episoden. Und man kann über den Film sagen was man will, aber Yee ist mit jeder Figur großartig.

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MINIONS & MONSTERS

Minions Monsters - (c) UNIVERSAL STUDIOS– Bundesstart 02.07.2026
– First-Release 24.06.2026 (FR)

Preview 28.06.2026, Cineplex Fürth

Nach vier „Ich, einfach unverbesserlich“ und zwei „Minions“ Filmen, sind die gelben Nervtöter endlich angekommen wo sie schon lange hingehören: Beim Film. Dem geht natürlich auch eine laute und chaotische Geschichte voran. Denn seit Ur-Zeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Minions auf der Suche nach dem perfekten Bösewicht, um diesem zu dienen. In den ersten beiden Minion-Ablegern waren das Kevin, Stuart und Bob – die letztendlich auch mit dem Schurken Gru fündig wurden. Aber zu jener Zeit der Suche nach dem Glück, hat sich wegen besseren Erfolgschancen eine Gruppe abgespalten. Geführt von James, Henry und Ed. Die Zuschauenden lernen daraus: Die amerikanische Namensgebung hatte ihren Ursprung in grauer Vorzeit.

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THE PIANO TUNER

Tuner - (c) DCMTUNER
– Bundesstart 02.07.2026
– First-Release 21.05.2026 (CH)

DCM-Screener, Digitales Kino, 14.06.2026

Selten kommt ein Film über den man so wenig weiß, der einem allerdings bereits in den ersten Minuten das Gefühl gibt, etwas Besonderes zu sehen. Harry Horowitz ist Klavierstimmer, und in die Jahre gekommen. Niki White ist Harrys bereits ausgelernter Nachfolger, und macht schon die ganze Arbeit. Harry ist eine Quasselstrippe, der – in diesem Alter nicht fremd – kaum noch Grenzen kennt, und gerne für sehr peinliche Situationen sorgt. Niki ist ein junger Kerl, der die Peinlichkeiten von Harry mit einem resignierenden Lächeln erträgt. Harry ist nicht einfach Nikis Chef, die beiden sind Freunde. Das muss keiner von ihnen sagen, Dustin Hoffman und Leo Woodall verstehen das ohne Worte oder große Gesten auszudrücken. Und ihr Regisseur, Daniel Rohrer, hat auch den perfekten Blick dafür. Wahrscheinlich kommt durch seine Dokumentarfilme auch dieses Gespür für das Authentische.

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POWER BALLAD

Power Ballad - (c) LEONINE DISTRIBUTION– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 29.05.2026 (IRE)

Wer kennt nicht irgendeine Power-Ballade. Der erste Schultanz, eine Hochzeit zur später Stunde, oder jedes Konzert in Meat Loafs letzten Jahrzehnten. Wenn es also in einem Film um so einen Song geht, und der Protagonist Rick Power heißt, dann weiß man Bescheid. John Carneys Film pendelt sich irgendwo zwischen Komödie und Drama ein. John Carney hat so einen Film schon öfter gemacht – „Sing Street“ oder „Flora and Son“. Ja, auch in diesen Filmen ging es primär um Musik, er liebt Musik. Nur, wenn der Film von einer Power-Ballade handelt, sollte eine solche auch zu hören sein – und überzeugen. Viele gute Filme enttäuschen mit ihrem, mit diesen ganz speziellen Song. Ein überraschend positives Beispiel war allerdings der Psychothriller „Mother Mary“. In „Power Ballad“ heißt der angepeilte Ohrwurm ‚How to Write a Song (Without You)‘. Regisseur John Carney hat ihn zusammen mit dem schottischen Musiker Gary Clark geschrieben. Und was soll man sagen – es ist ein Ohrwurm, der überzeugt.

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SUPERGIRL

Supergirl c - (c) WARNER BROS– World-Release 24.06.2026

Ein junges Mädchen heuert einen versoffenen Revolverhelden an, um den Mörder ihrer Eltern zu jagen und zu töten. Nach dem Genuss des jüngsten Streichs aus ‚James Gunns DC Universe‘, wird einem dieser Plot bekannt vorkommen. Eigentlich ist es die Prämisse von Charles Portis‘ schon zweimal verfilmten Roman ‚True Grit – Die mutige Mattie‘ von 1968. Anstelle von John Wayne oder Jeff Bridges, schlüpft die 26-jährige Australierin Milly Alcock in die Rolle des versoffenen Helden wider Willen. Nur, dass ihr das Drehbuch dann doch einen Willen hinzu dichtet, um den Film mehr Fülle zu geben – und davon abzulenken, wie wenig Inhalt Craig Gillespies „Supergirl“ tatsächlich hat. Irgendwo auf einem erdfernen Planeten tötet der marodierende ‚Krem von den gelben Hügeln‘ mit seinen Brigandern die Eltern der jungen Ruthye Marye Knoll. Die sucht Hilfe bei der ständig verkaterten Kara Zor-El, auf der Erde bekannt als Supergirl. Noch während Kara die Hilfeleistung ablehnt, wird ihr Hund Krypto vom bösen Krem vergiftet. Es wird also doch persönlich.

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OBSESSION – Du sollst mich lieben

Preview der Fantasy Filmfest Nights 2026, Nürnberg

Obsession - © 2026 Focus FeaturesOBSESSION
– Bundesstart 25.06.2026
– First-Release 13.05.2026 (BLG)

Bear, Nikki, Ian und Sarah sind Freunde seit Kindstage, und nun auch noch Arbeitskollegen. Bear ist unsterblich in Nikki verliebt, wagt es aber nicht ihr das zu sagen. Bear – kurz für Baron – ist nicht nur unglaublich schüchtern, er hat zudem Angst die gemeinsame Freundschaft aufs Spiel zu setzen. Doch dann kommt der große Tom Hanks-Moment, den wir bereits in „Big“ kennengelernt haben – das magische Wunschinstrument. Hanks Josh fand den Jahrmarkt-Automaten Zoltar, und Bear findet einen albernen Esoterik-Spaß. Ein Stück Holz einer Weide, bei der man den Wunsch während des Zerbrechens aussprechen muss. Aber Regisseur, Autor und Cutter Curry Baker macht mit seiner düsteren Bildsprache und unangenehmen Dialogsequenzen von Anfang an klar: Das hier wird nicht Penny Marshalls „Big“.

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SAVAGE HOUSE

Savage House - © 2026 Paramount Pictures– Bundesstart 18.06.2026
– First-Release 23.01.2026 (IRL)

Sie sind unverschämt, rücksichtslos, egozentrisch, gierig, manisch, arrogant, schamlos, verletzend, eigentlich rundherum unangenehm: Sir Chaunecy und Lady Savage. Mitte des 18. Jahrhunderts hat das Haus Savage in adeligen Kreisen seinen Ruf verloren. Die Pocken wüten im Land, und mit jedem Klopfen an der Tür vermutet man aufständische Jakobiten. Vielleicht ist das genau die richtige Zeit, den Ruf des Hauses Savage wieder herzustellen. Nicht des Rufes wegen, nicht des Namens wegen, sondern für die eigene Eitelkeit – und vielleicht für noch mehr von allem. Denn Adel bedeutet Ansehen, und Ansehen bedeutet ungeschoren mit ziemlich allem davon zu kommen. Wie zum Beispiel diverse Parzellen der Ländereien doppelt zu verkaufen, um die ungezügelte Verschwendung im Haus zu finanzieren. Regisseur und Drehbuchautor Peter Glanz hat eine rabenschwarze Extravaganz geschaffen, wie sie selbst im Ursprungsland Großbritannien selten geworden sind.

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