Bei Netflix: I AM NOT OKAY WITH THIS

I'm not okay a, Copyright NETFLIXI AM NOT OKAY WITH THIS
– seit 27.02.2020 bei Netflix

Das ist natürlich von den Produzenten die uns STRANGER THINGS gebracht haben. Das ist schön und gut, aber vollkommen irreführend. Ein bisschen so, wie die siebzehnjährige Sydney Novak, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden die ganzen Geschehnisse um sie herum und sich selbst betreffend nicht richtig zuordnen kann. Auf den ersten Blick scheint alles normal, die Gefühle spielen verrückt, grundlose Rebellion zuhause, in allen Lebenslagen unbeantwortete Fragen. Also ganz normal, wäre da nicht das blöde Ding mit diesen unerklärlichen Vorkommnissen, für die sie selbst verantwortlich scheint. Sydney ist die Sonderliche, ohne weibliche Teenager-Attitüde. Ihre beste Freundin Dina ist selbstbewusst und akzeptiert in allen Kreisen der High School Strukturen. Der extrovertierte Stanley lebt in Sydneys Straße, ist der ortsansässige Gras-Dealer, versteht sich prächtig mit ihr, will aber nicht ihr fester Freund sein.

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“Es tut mir leid, Frau Novak.”

Chris Pratt yearbookWer kennt das nicht. Da liegt eine Dose, oder heute mehr Plastikflaschen, und dann kickt man diese vor sich her. Ordnungsgemäß entsorgt wird sie natürlich nur, wenn jemand da ist und einen sehen könnte. Und so tritt man den Abfall vor sich her, spielt, und versucht gelenkige Tricks. Der junge Christopher war da keine Ausnahme, nur das er den ausgeprägten Spleen hatte, das es für ihn ausgerechnet bei am Boden liegenden Steinen kein Halten mehr gab. Er war auf dem Weg zur Lake Stevens High School in Washington, wo er auch 1994 mit Abschluss promivierte. Seine ablenkende Leidenschaft führte fast selbstredend auch einmal so weit, zu spät im Unterricht zu erscheinen. An einem dieser Tage fragte Christophers Deutschlehrerin Frau Novak mahnend (in deutsch), “Kristoff, warum bist du zu spät?”

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Bei Netflix: DER SCHACHT

Platform 1, Copyright LATIDO FILMSEL HOYO / THE PLATFORM  – auf Netflix

Als Einsteiger in das große Geschäft, sind die Macher von DER SCHACHT schon ziemlich lange im Geschäft. In einer Branche die eigentlich ebenso vom Wahn der jungen Generation besessen ist, ein klein wenig verwunderlich, dass es dann doch so fulminant funktioniert hat. Und ‘fulminant’ ist durchaus angebracht. Denn auch wenn man aus vielen kleinen Details und Handlungselementen durchaus die passenden Vorbilder heraus sehen könnte, ist EL HOYO ein Film, dem man einfach ein sehr eigenes Profil zusprechen muss. Das er eine spanische Produktion ist, macht es diesem Filmdebut nicht einfacher. Man denke nur an SNOWPIERCER, der trotz seines hauptsächlich englischsprachigen Ensembles ein südkoreanisches Projekt war, hatte aus diesem Fakt heraus enorme Anlaufschwierigkeiten. Übrigends einer der Filme, mit denen man versucht vergleichend auf DER SCHACHT aufmerksam zu machen.

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Drive-In: SCHLAPPSCHUSS

In unregelmäßigen Abständen werden hier Filme für das Wochenende vorgestellt, die vielleicht die ein oder andere Erinnerung wecken, oder als Inspiration für einen gemütlichen Abend dienen können. Wie der Titel der Reihe schon andeutet, werden hier selten kulturhistorische Filme besprochen, sondern Werke, die ihre Berechtigung dort fanden, wo das Autokino seiner Bestimmung nachging.Drive-In-Original

Slapshot 1, Copyright KOCH FILM / UNIVERSAL PICTURES via IMDBSLAPSHOT – Bundesstart 29.09.1977

Noch heute werden die naseweisen und gefälligen Sportreporter in der Minor Hockey League in Amerika mit dem Namen Dickie Dunn bedacht. Das ist nur zu einem gewissen Teil abfällig gemeint, eigentlich kommt es einer wohlwollenden Schmeichelei gleich. M. Emmet Walsh spielte 1977 einen dieser unterwürfigen und speichelleckenden Reporter. Sein Charaktername Dickie Dunn, der Film SCHLAPPSCHUSS. Ein Film, der eigentlich eine ernsthafte Dokumentation werden sollte, wie es der Autorin Nancy Dowd vorschwebte. Ihr Bruder Ned war Eishockey Spieler in der Minor League bei den Johnstown Jets, und seine Erlebnise inspirierten Nancy zu dem Buch. Doch Regisseur George Roy Hill sah in dem Stoff wesentlich mehr, und redete noch einmal ein ernstes Wörtchen mit der Autorin.

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“… we had a blast!”

Holly-Frances-YoungZwei befreundete Pärchen ziehen in die Bronx. Jedes Paar in ein separates Appartement. Die Frauen, zwei Schauspielerinnen am Beginn ihrer Karrieren. Wie es ein wildes Studenten- und Schauspielerleben will, die Beziehungen gehen in die Brüche. So ziehen die beiden jungen Damen circa 1982 zusammen in eines der Appartements. Holly Hunter hatte gerade ihr ersten Engagement am Broadway, und Frances McDormand machte ihren Abschluss an der Yale School of Drama. “We had a blast,” wie sich Holly erinnert. Nicht die einzige Paarung von zukünftigen Berühmtheiten, die sich Räumlichkeiten teilten. Das geschah unter anderem wegen knapper Kassen, doch in erster Linie wegen der seelischen und moralischen Unterstützung von Gleichgesinnten in einem vertrauten Umfeld. Gerade als noch unbekannter Künstler, waren verlässliche Freunde wegen finanzieller und nervlicher Stolpersteine schon immer eine markante Stütze.

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Wakanda forever, … but where is my money

Phylicia_Rashad_1998Sie ist eine jener erfolgreichen Menschen, die gerne zurückgeben. Deswegen gab die renommierte Schauspielerin Phylicia Rashād an der Howard University in Washington D.C. regelmäßigen Unterricht. Die Älteren unter uns kennen sie aus der COSBY SHOW, die Jüngeren unter uns als Adonis CREEDs Mutter. Rashād erkannte, förderte und ermutigte in ihren Drama-Kursen vielversprechende Talente, den eigenen Weg intensiver zu bestreiten. Ende der 1990er waren das zum Beispiel neun Studenten, die sich für ein prestigeträchtiges Austauschprogramm mit der Oxford University bewarben, um an der einflussreichen British American Drama Academy ein begehrtes Sommersemester zu belegen. Sie wurden akzeptiert, was allerdings mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden war, den sich die Studenten einfach nicht leisten konnten. Aber auch da wurde Rashād umtriebig und forderte überzeugend und erfolgreich Kollegen aus der Filmbranche auf, jeweils für einen Studenten die gesamten Kosten für das Auslandssemester zu übernehmen.

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LADY BUSINESS

LIKE A BOSS 1, Copyright PARAMOUNT PICTURESLIKE A BOSS – Bundesstart 12.03.2020

Salma Hayek hat tatsächlich in einem Interview mit ‘Access Hollywood’ behauptet, sie hätte ernsthaft in Erwägung gezogen, sich für diesen Film mit Botox behandeln zu lassen. In LADY BUSINESS spielt Hayek die arrogant selbstgefällige Claire Luna, Gründerin und Chefin eines Kosmetikimperiums. Immer adrett gekleidet und über aller Maßen geschminkt, gestylt was Typ und Mode hergibt. Da wäre ein Botoxbehandlung eine bemerkenswerte Entscheidung gewesen, und hätte sie fast auf Augenhöhe mit den körperlichen Schindereien von Tom Hanks oder Robrt De Niro gebracht. Nur der Regisseur des nachfolgenden Filmprojektes konnte sie davon abhalten, weil aufgespritzte Lippen und Wangen für ihre nächsten Rolle kontraproduktiv gewesen wären. So erlebt man nun in LADY BUSINESS eine Salma Hayek, bei der die Makeup-Künstler wohl ganze Arbeit geleistet haben, aber man sich dennoch fragt, ob wirklich noch alles in diesem Gesicht natürlich ist.

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Vin Diesel in BLOODSHOT

Bloodshot 1, Copyright SONY PICTURES RELEASINGBLOODSHOT – Bundesstart 05.03.2020

Mild Gespoilert - Selten hat ein Film so Klischee beladen, so absehbar und vor allem vorhersehbar begonnen. BLOODSHOT beginnt mit einer Exposition, die jedem Cineasten umgehend zum Verlassen des Kinos rät. So etwas will man nicht zum hundertsten Mal sehen. Denkt man sich. Je weiter diese Comic-Verfilmung voran flimmert, desto mehr Sinn ergibt sich aus der einen oder anderen Szene. Und wider Erwarten ist man in einem Vin Diesel Film, der nicht wirklich einer dieser ganz beliebigen Vin Diesel Filme ist.  Was die beiden Drehbuchschreiber Eric Heisserer und David Wilson sehr geschickt umgesetzt haben, ist mit dem Aushängeschild Diesel zu spielen, seinen realen Bekanntheitsgrad für die Erzählstruktur des Films zu nutzen. Das geht sogar soweit, dass das vollkommen ausgereizte Thema von Familie aus der Fast-and-Furious-Reihe, auch hier ganz leise Anklänge findet. Aber Regisseur David F.S. Wilson inszeniert solche Anleihen sehr unaufdringlich, eher unauffällig. Und mit einem Mal macht BLOODSHOT viel mehr Spaß, wie man voreingenommen annehmen wollte.

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RUF DER WILDNIS

Call of the Wild 1, Copyright 20th CENTURY FOX THE CALL OF THE WILD
– Bundesstart 20.02.2020

Als 1903 Jack Londons Roman ‘Ruf der Wildnis’ erschien, las sich die Geschichte wie man heute einen Jugendroman beschreiben würde. Kurz und auf den Punkt erzählt, und mit viel Freiraum für die Phantasie des Lesers. Es war kein analytisches Essay über die Welt, und keine Analogie über das Wesen des Menschen. Was allerdings Londons Erzählung vom heutigen Jugendroman unterscheidet, ist sein nüchterner Blick und die  ungeschönte Realität. Da gehen ein romantisiertes Verlangen und brutale Wirklichkeiten unzertrennlich nebenher. ‘Ruf der Wildnis’ handelt von einem Hund, der aus der Geborgenheit einer gehobenen Gesellschaft gerissen wird, und über quälende Schindereien als Schlittenhund, dem ursprünglichen Wesen eines freien Tieres folgt. Und auch wenn sich das als Abenteuerroman gehandelte Buch nicht als solches ließt, ist die Geschichte in ihrem Herzen eine autobiografische Auseinandersetzung mit einem Abschnitt aus Jack Londons eigenem Leben.

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ONWARD: Keine Halben Sachen

Onward 1, Copyright WALT DISNEY STUDIOS MOTION PICTURESONWARD – Bundesstart 05.03.2020

Er gilt als Meilenstein der Computeranimation, sozusagen der Wegbereiter für scheinbar lebensechte Dinosaurier. 1986 verantwortete John Lasseter in Personalunion LUXOR JR., einen Zweiminüter um eine kleine Schreibtischlampe und ihren Ball. Das der Produzent, Drehbuchschreiber und Regisseur Chef von Pixar Animation werden sollte, schrieb die Kinogeschichte von selbst. Wie einst Walt Disney, revolutionierte John Lasseter den Animationsfilm, und ohne zu übertreiben, prägte das Blockbuster-Kino, wie es im modernen Kino nur Steven Spielberg konnte. Über jeden Pixar-Film hielt er seine beeinflussende Hand. Manchmal weniger gelungen, aber meistens mit phantastischem Erfolg, bei Einspielergebnissen, Publikum und Kritikern. Und nun musste Lasseter seinen Platz räumen, aus Gründen, die bizarrer weise schon niemanden mehr verwundern. Sexuelle Belästigung. Jetzt ist ONWARD: KEINE HALBEN SACHEN der erste Pixarfilm ohne den Einfluss von John Lasseter. Und irgendwie scheint dieser Film wie ein Omen.

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IP MAN 4: The Finale

IP MAN 4 1, Copyright 24 BILDERIP MAN 4: The Finale
– Bundesstart 05.03.2020

4 Filme und 11 Jahre später findet die Legende ihren verdienten Frieden. Der Großmeister wurde 79 Jahre alt, und in all seiner aufregenden und ereignisreichen Zeit verzichtete er grundsätzlich auf diese Anrede. Obwohl ihm die Bezeichnung Meister oder Großmeister grundsätzlich zustand. Aber das war Yip Man, immer bescheiden, stets korrekt, und allzeit der Gerechtigkeit verschrieben. Er war die Verkörperung von dessen, was man sich in der westlichen Welt unter einem spirituellen Lehrer und gütigen Geist vorstellt. So einen musste man also nicht erfinden. Und genug erlebt hat er dazu, um eine filmische Biografie mehr als einmal füllen zu können. In diesem Fall eben vier Mal.

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DER UNSICHTBARE

INVISIBLE MAN 1, Copyright UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONALTHE INVISIBLE MAN – Bundesstart 27.02.2020

Es ist eine alte Weisheit, vielleicht sogar eine perfide Regel. In hoch gehandelte Hollywood-Produktionen, deren Starttermin auf die ersten drei Monate des Jahres gelegt werden, haben die Studios kein Vertrauen mehr. Der Film kann untergehen, ohne das ihm einer nachweint. Dieser eigenartige Bann wurde noch nicht gebrochen, aber 1991 geschah etwas eigenartiges. Im schon von vornherein abgeschriebenen Januar startete DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER. Ausgerechnet ein Horrorfilm, und dann brach dieser auch noch so einige Rekorde an Einnahmen und Zuschauer- sowie Kritiker-Akzeptanz. Nicht nur war es ein Anfang-des-Jahres-Start, es ging mit dem Teufel zu, dass man sich noch 11 Monate später für die Oscars an diesen Film erinnerte. Eine weitere Regel die gebrochen war, starten die Studios doch Oscar-Hoffnungen so nah wie möglich am Nominierungsdatum, damit sie noch sehr frisch in Erinnerung sind. Und dann gewann dieser Psycho-Horror auch noch die großen Fünf: Film, Regie, Drehbuch, Darstellerin, und Darsteller. In 92 Jahren Oscar-Geschichte holten das nur noch zwei andere Filme, ES GESCHAH IN EINER NACHT und EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST.

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THE GENTLEMEN

Gentlemen 1, Copyright LEONINE DistributionTHE GENTLEMEN – Bundesstart 27.02.2020

Darauf hat man einige Zeit warten müssen. Guy Ritchie meldet sich in seinem ganz persönlichen Terrain zurück. Nach drei wirklich mittelmäßigen Filmen, CODENAME U.N.C.L.E, KING ARTHUR und ALADDIN, beruft er sich wieder auf seine Kernkompetenz von konterkarierenden Dialogen, unscheinbar harten Männern und absurden Todesszenen. Alles gepaart mit grandiosen Schnittfolgen und einer erzählenden Kamera, welche die jeweilige Situation noch einmal um eine Ebene erweitert. Diese Stilmittel zusammengefasst wurden schon des Öfteren mehr oder weniger erfolgreich kopiert, aber kaum auf diesem stimmungsvoll unterhaltsamen Niveau. Seine verschrobene Erzähltechnik für absonderlich verschachtelte Geschichten konnte Ritchie noch phantastisch auf die zwei Teile SHERLOCK HOLMES übertragen, und nach einer schöpferisch erfolglosen Ruhepause ist er in alter, und geliebter Form zurück.

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JUST MERCY

Just Merca 1, Copyright WARNER BROS.JUST MERCY – Bundesstart 27.02.2020

Bryan Stevenson ist einer von vielen. Junger Anwalt, hungrig, enthusiastisch, optimistisch, und immer ein wenig naiv, aber mit den Hang die Welt zu retten. Er ist einer von vielen, doch wie man nicht nur anhand dieses Filmes feststellen kann, ist er einer von denen es noch lange nicht genug gibt. Der schwarze Havard Absolvent geht 1986 in den amerikanischen Süden, um kostenfrei für verurteilte Mörder im Todestrakt des Holman Staatsgefängnisses zu arbeiten. Natürlich begibt er sich als Schwarzer damit ganz bewusst in die Höhle des Löwen. Hier lernt er Walter McMillian kennen, verurteilt für ein Verbrechen welches er nicht begangen hat. Stevenson nimmt sich des Falles McMillian an, und in Verlauf dieser Zeit gründet der Anwalt die gemeinnützige Initiative für Rechtsgleichheit. Im Bestreben Fehlverurteilungen, Justizwillkür, und/oder Rassendiskriminierung im Rechtssystem aufzudecken und Neuverhandlungen anzustreben.

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CHAOS AUF DER FEUERWACHE

Playing With Fire 1, Copyright PARAMOUNT PICTURESPLAYING WITH FIRE
– Bundesstart 27.02.2020

Er ist nicht einfach Jake Carson. Er ist Superintendent Jake Carson. Stolzer Revierleiter der Feuerspringer von Redding/California. Trotz diverser Anspielungen und böser Bemerkungen, wird für den deutschen Markt nicht so ganz klar, wo der Unterschied zum herkömmlichen Feuerwehrmann liegt. Tatsächlich ist der gewaltig, denn die Feuerspringer sind eine Abteilung der Forstbehörde. Sie springen dort ab, wo die Feuerwehr nicht hinkommt, und auch kein Löschen mit Wasser möglich ist. Sie schlagen Schneisen, versuchen eventuelle Feuer umzuleiten, einzudämmen, am besten gleich verhindern. “Ihr seit ja nicht einmal Feuerwehrleute”, hört man des Öfteren im Film. Und das trifft Superintendent Jake Carson besonders hart. Ist doch gerade sein Betriebshof auch sein ganzer Stolz.

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