Wenn Hugo Cabret durch das gläserne Ziffernblatt des Uhrenturms von Gare Montparnasse blickt, stellt er sich die Welt als eine einzige, große Maschine vor. Uhrwerke und Maschinen haben keine überflüssigen Teile, alles hat seine Bestimmung, jedes noch so gering anmutende Detail hat eine Aufgabe. Für Hugo Cabret ist es wichtig, sich die Welt als einzige Maschine vorzustellen, denn so gibt es für ihn die Gewissheit, dass auch er eine Funktion in dieser Welt erfüllt. Er weiß nur noch nicht, welche Funktion das sein wird. Als Waisenkind lebt er in den längst vergessenen Gängen und Zimmern jenseits der dicken Wände des Bahnhofs. Er hält die mächtigen Uhren instand, weil ihm sein Vater beigebracht hat, wie Uhrwerke funktionieren. Dies könnte ja seine Bestimmung sein. Oder ist es der defekte Automat in Menschengestalt, den sein Vater einst in einem Museum fand? Was passiert, wenn er es schafft, den Automaten in Gang zu setzen? Dieser wie ein Roboter anmutende Automat kann scheinbar selbstständig schreiben – und es könnte eine Nachricht von Hugos verstorbenem Vater sein.
Was darfs denn sein?
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