AUF DER SUCHE NACH EINEM FREUND FÜR DAS ENDE DER WELT

Es ist eine pfiffige Prämisse. Ein ordentlicher Schuss romantische Komödie, attraktive Darsteller, ein bisschen Road-Movie, skurrile Situationen und der Weltuntergang. Kaum hat der Radiomoderator verkündet, dass der Menschheit nur noch 21 Tage verbleiben, springt Dodges Frau aus dem Wagen und verschwindet. Kein guter Ausgangspunkt für die Zukunft, oder was von dieser übrig ist.
Lorene Scafaria war einmal mit einem genialen Drehbuch für NICK & NORAH – SOUNDTRACK EINER NACHT aufgefallen. Das ließ für SUCHE NACH EINEM FREUND nur Bestes erhoffen. Letztendlich wurde die kuriose Idee zu einer romantischen Geschichte verformt, die dem Ganzen gar nicht wirklich gerecht werden will.

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ALL COPS ARE BASTARDS als Widerruf seines Titels

Von allen Filmen auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest dürfte dieser einer derjenigen sein, die am wenigsten mit Fantasy zu tun haben. Am 12. Oktober feiert er in Deutschland seine DVD-Premiere. Leider. Denn dieser Film hätte in Deutschland einen Kino-Verleiher mehr als verdient. Von allen Filmen auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest war dieser einer der beeindruckendsten.

Soweit man weiß, ist die A.C.A.B.-Parole englischen Ursprungs, die mit ihrer Aussage „all cops are bastards“ den irrigen Unmut des Proletariats gegenüber der Staatsmacht propagandieren soll. Spielt aber auch keine Rolle mehr, denn der auf unzählige Betonwände gesprayte A.C.A.B.-Schriftzug hat längst den Weg der Globalisierung genommen. Man kennt britische Filme zuhauf, die sich mit den schmutzigen, aber grimmig-ehrlichen Seiten von Hooligan-Szene, Polizei-Gewalt oder Sozialhilfeempfängern auseinandersetzen. ATTACK THE BLOCK war einer dieser Filme, zudem Publikumsliebling des Filmfestes 2011. Der hatte allerdings Außerirdische. Die braucht A.C.A.B. nicht, der wirkt mit seinem einnehmend schockierenden Realismus schon fremd genug. Zudem kommt er aus einem Land, das sonst auf thematisch ganz anderem Gebiet heimisch ist. So wie der 2008 aufsehenerregende GOMORRAH.

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GRABBERS grabscht nach einem

GRABBERS hat nur auf dem Fantasy Filmfest Auftritte auf deutschen Leinwänden. Dafür ist er Großbritannien bereits auf DVD/BluRay erschienen.

Hier kehrt der raue Charme von Roddy Doyles‘ Barrytown-Trilogie wieder, aber mit Außerirdischen. Der irische Film war in Sachen Humor und Erzählung schon immer dem Rest Europas voraus. Ehrliche Typen, die in den außergewöhnlichsten Situationen immer noch authentisch bleiben. Ob NED DEVINE oder THE GUARD, der irischen Seele ins Gesicht zu schauen ist zweifellos stets ein Vergnügen. Ciarán O’Shea und Lisa Nolan sind genau die Typen im Sinne des liebgewonnenen irischen Filmklischees. Typen, die man glaubt zu kennen. Typen, die man auch tatsächlich kennt. Richard Coyle ist Ciarán O’Shea,ein dem Alkohol verfallener Guard auf der irischen Insel Erin-Island. Ruth Bradley ist Guard Lisa Nolan, die vom Festland kommt und auf Erin-Island nur übergangsweise polizeilichen Dienst tun soll. Zusammen ergeben sie diese unschlagbaren Partner mit unschlagbaren  Gegensätzlichkeiten. Er, versoffen und desinteressiert. Sie, überkorrekt und grundanständig. Da braucht es einige Zeit, dass man die Ankunft von außerirdischen Monstern auch als solche erkennt.

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EDITORIAL: Wir haben das nicht verdient

Found-Footage?! Wie sehr muss sich der Zuschauer eigentlich verarschen lassen? Der unsägliche APOLLO 18 war schon ein Tiefpunkt an inhaltlicher Glaubwürdigkeit und filmischer Umsetzung. Doch es gibt Abenteurer, die sich selbst zum Filmemacher erhoben haben, die so etwas noch unterbieten können. Die filmarchitektonische Limbostange ist bei DINOSAUR PROJECT auf den Boden gelegt worden.

Einmal im Ernst: Found-Footage kann seine Reize haben. Aber mit Dinosauriern? Mit seit Millionen von Jahren ausgestorbenen Tieren? Wie dehydriert sind Köpfe, die allen Ernstes an den Anfang ihres Films eine Tafel setzen, in der darauf hingewiesen wird, dass das folgende Filmmaterial original und unbearbeitet gezeigt wird? Mit Dinosauriern. Hier ist dem Zuschauer einfach bewusst, dass er nicht für voll genommen wird. Wesentlich sträflicher ist der Beschiss dieser sogenannten Filmemacher an der technischen Unwissenheit seines Zielpublikums. Der Zuschauer muss weder die Technik verstehen noch die Mechanismen des Filmemachens begreifen. Nicht der Zuschauende ist der Sorgfaltspflicht unterworfen. Es liegt in der Verantwortung der Filmschaffenden, sich dem Publikum gegenüber ehrlich zu verhalten.

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CABIN IN THE WOODS weniger gespoilert als anzunehmen

Ewigkeiten lag dieser Film in den Regalen. Erst meldete MGM seinen Bankrott an. Nachdem alle Rechte geklärt waren, wollte das Studio den Film unbedingt für 3-D konvertieren. Dagegen liefen die Filmemacher Sturm, zum Glück, und so gingen drei Jahre ins Land, weil ja letztlich auch ein geeignetes Startwochenende gefunden werden wollte. Und hier ist endlich Joss Whedons selbst so betitelter „liebender Hassbrief“ an das Horrorgenre. Joss Whedon ist der Typ, der immer wieder mit Fernsehserien wie FIREFLY oder BUFFY mächtig viel Staub aufwirbelt und mit MARVELS AVENGERS den besten Mainstream-Popcorn-Film der letzten Jahre machte. Auch CABIN IN THE WOODS ist dann zum dem geworden, was Whedon mit Kollaborateur Drew Goddard erreichen wollte, nämlich ein Spiel mit neu gemischten Karten. Und es ist der erneute Beweis, dass jemand, der sich im jeweiligen Genre auskennt und es verinnerlicht hat, am intelligentesten damit umgehen und es variieren kann. So dürfte Joss Whedon nicht nur tosender Applaus entgegenschlagen, während sich andere Filmemacher zweifellos kräftig auf die Füße getreten fühlen.

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GOD BLESS AMERICA

Frank hat Migräne und eine geschiedene Frau. Seine Tochter hasst ihn, und die Nachbarn nerven mit ihrer haltlosen Ignoranz. Ach, und dann wird bei Frank auch noch ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert. Das hebt nicht seine Stimmung, aber seinen Scharfsinn. Frank ist krankt und entdeckt sich dabei als exemplarisches Sinnbild einer kranken Nation. Eine noch minderjährige Dame namens Chloe, die sich in einer Reality-TV-Show als extrem undankbares Miststück erweist, soll ebenso als ein exemplarisches Sinnbild für jene dienen, von denen man die kranke Nation für eine Genesung befreien sollte. Bevor Frank sich selbst sein miserables Leben nehmen will, befreit er die Welt von einem Ballast wie Chloe in einem unüberlegten, aber am Ende aber wirkungsvollen Mord. Leider wird Frank dabei von der sechzehnjährigen Roxy beobachtet. Und von allen psychopathischen Gestalten im Kino der jüngsten Zeit ist sie die schlimmste.

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THE AWAKENING

Drei Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Millionen Engländer haben ihr Leben verloren. Wenn es eine Zeit für Geister gab, dann diese. Florence Cathcart ist eine emanzipierte Frau, Autorin und Expertin für vorgetäuschte Geistererscheinungen. Mit Seancen und spirituellem Hokuspokus ist in dieser Zeit in England viel Geld zu verdienen. Florence Cathcart unterstützt die Polizei bei deren Bemühungen, Scharlatane und Kriegsgewinnler in Sachen Geister und Kontakten zur Zwischenwelt zu entlarven. Florence muss aber auch feststellen, dass viele Hinterbliebene lieber betrogen werden und mit falscher Hoffnung ihr Seelenheil suchen, anstatt sich über den gut bezahlten Unfug aufklären zu lassen. Anders bei Lehrer Robert Mallory von einem Internat in Rookford in England, der genau diese Expertin an der Schule braucht, um den Fall eines verstorbenen Schülers zu klären. Denn dessen Geist versetzt die anderen Schüler in panische Angstzustände.

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V/H/S – ein ausrangiertes Format

VHS ist ein raffinierter Versuch, dem Found-Footage-Thriller eine Metaebene zu verleihen. Ein Konglomerat von Filmemachern tut sich zusammen und bastelt eine Found-Footage-Geschichte um viele kleine Filmchen der gleichen Machart. So ähnlich wie Truffauts AMERIKANISCHE NACHT, nur moderner, und vielleicht blutiger, dafür mit Schock-Elementen. Schade nur, dass die Macher von sich selbst so überzeugt sind, dass das Konzept einfach nicht aufgehen will. Sie sind davon überzeugt, dass man mit genug Spannung, einigen Splatter-Effekten und etlichen durchs Bild kreischenden Schocks das Publikum bei Laune halten kann. Kann man eben nicht, was man spätestens beim bitteren Ende dieser Anthologie feststellen muss. VHS ist ein raffinierter Versuch, der daran scheitert, dass die Macher das Format bezwingen möchten, ohne dieses überhaupt verstanden zu haben.

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PIRANHA 3DD ohne richtigen Biss

Hier ist ein Film, der hält, was er verspricht. Ein paar Piranhas und viel mehr Doppel-D. Es war einfach zu erwarten, dass Alexandre Ajas PIRANHA 3D eine Fortsetzung herausfordern würde. Kein Film dürfte dem verwöhnten Splatter-Freund in den letzten Jahren mehr Spaß bereitet haben, gibt es doch genügend brutale Schocker, die dann auch nur über ihre grimmig-düstere Atmosphäre funktionieren. Da kam das Remake des 78er-Kassikers genau richtig, welches sich letztendlich nur den Titel holte und auf das Recycling der Story verzichtete. Zur Zufriedenheit eines begeisterten Publikums, und dies in fantastischem 3-D. Keine zwei Jahre später lag die Fortsetzung in den Startlöchern, aber irgendwie wollte den Film keiner haben. 3DD machte lediglich gern gesehene Abstecher auf diversen Horror- oder Fantasy-Festivals. In Deutschland erlaubt sich das Fantasy Filmfest, dem Interessierten die absurden Abenteuer um gefräßige Fische auf die große Leinwand zu bringen. Denn ein Verleiher fand sich für Deutschland nicht. So wird das Fantasy Filmfest wieder seinem hervorragenden Ruf gerecht, ein Herz für verstoßene Leinwand-Perlen zu zeigen, bevor sie ohne Gnade auf DVD und Blu-ray verheizt werden. Ob es hingegen der Grusel- und Horror-Freund dem FFF danken wird, PIRANHA 3DD doch so sehen zu dürfen, wie er ersonnen war, das bleibt abzuwarten.

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AM ENDE EINES VIEL ZU KURZEN TAGES

Wie vielschichtig kann ein Film sein, der einen Fünfzehnjährigen als krebskranken Todeskandidaten thematisiert? Mit dem richtigen Schauspieler kann das sehr viel Potenzial haben. Mit nur 22 Jahren ist Thomas Brodie-Sangster bereits ein alter Hase im Filmgeschäft und wird hier seiner Aufgabe mehr als gerecht, noch dazu da seine mimischen Fähigkeiten durch die fehlenden Augenbrauen stark eingeschränkt wurden. Er spielt den krebskranken Donald Clarke, der gerade eine Chemotherapie hinter sich hat. Selbstverständlich ist Donald wütend, des Öfteren wird er in Polizeibegleitung nach Hause gebracht. Aber Donald besitzt mit dem Zeichnen von Comics ein außerordentliches Talent. Leider finden sich seine Motive zum Unmut der Obrigkeit immer wieder einmal auch an öffentlichen Gebäuden. Sein soziales Umfeld bereitet ihm ein den Umständen entsprechend normales Leben, und mit einer vielversprechenden Aussicht auf Genesung wagt Donald sogar, sich zu verlieben.

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Fantasy Filmfest 2012

Der Fluch des Festivals. Immer viel zu spät von dieser Seite aus angekündigt. Es verbleiben noch wertvolle Tage. Also ausnützen, hingehen und überrascht werden.

MÜNCHEN
28. AUG – 05. SEPT

STUTTGART
29. AUG – 05. SEPT

FRANKFURT
05. – 12. SEPT

KÖLN
06. – 13. SEPT

NÜRNBERG
06. – 13. SEPT

Und die jeweiligen Programme gibt es unter www.fantasyfilmfest.com

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EXPENDABLES 2 – kaum entbehrlich

Chuck Norris wurde von einer Königskobra gebissen. Nach fünf Tagen qualvollster Schmerzen … starb die Kobra.

Dies ist einer der unzähligen Witze über Chuck Norris, die im Internet und schon im allgemeinen Sprachgebrauch kursieren. Ein Neuer ist hinzugekommen, nachdem der Großteil von EXPENDABLES 2 in Bulgarien gedreht wurde: Chuck Norris besucht Bulgarien nicht, Bulgarien besucht Chuck Norris. Zugegeben ist diese Humoreske weniger originell als das am Anfang angeführte Beispiel. Und so hat es als Dialog dann doch der Witz mit der Kobra in den Film geschafft, weil sich Norris ganz im Sinne der Autoren das Zitat selbst aussuchen durfte. Das ist Teil des sich selbst propagierenden Zirkelschlusses, welcher mit dem Konzept von EXPENDABLES einhergeht. So wandelt Schwarzenegger seinen ikonischen Satz „I’ll be back“ einfach in „I am back“. Nicht nur ein Zitat, sondern Statement über die Rückkehr ins Filmgeschäft.

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PROMETHEUS – Teil 2: Eine metaphysische Betrachtung

Als seinerzeit die Agenturmeldung kam, Ridley Scott sei gerade in Island, um für PROMETHEUS den „Anbeginn der Zeit“ zu filmen, hätte jedem klar sein müssen, dass dies nicht Science-Fiction für den Mainstream werden würde. PROMETHEUS geht tiefer und weiter. Aber geht er tief genug und weiter als andere Filme? In einer langen Tradition von gesellschaftlich relevanten Utopien und kritischen Zukunftsvisionen bewegt sich Ridley Scotts Ansicht vom Ursprung der Menschheit im genau richtigen Umfeld. In jüngster Zeit waren es die menschlichen Belastbarkeiten in Duncan Jones‘ MOON und die Kollektivneurosen aus Danny Boyles SUNSHINE, welche den Zuschauer herausforderten und überweltliche Zukunftsvisionen in menschliche Psychogramme von unergründbarer Tiefe wandelten. PROMETHEUS nimmt sich eines Themas an, das komplexer und gewagter nicht sein könnte. Woher kommt der Mensch, und wohin führt sein Weg?

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PROMETHEUS – Teil 1: Die positive Betrachtung

Wegen menschlichen Versagens, wurde bei Veröffentlichung der folgenden Besprechung der dritte Absatz nicht angezeigt und am 24.08. nachgereicht. Der Rest des Textes blieb unverändert.

Als seinerzeit die Agenturmeldung kam, Ridley Scott sei gerade in Island, um für PROMETHEUS den „Anbeginn der Zeit“ zu filmen, hätte jedem klar sein müssen, dass da etwas Größeres auf das Publikum zukommen würde. Vom Alien-Prequel hatten sich Scott, John Spaihts und Damon Lindelof längst verabschiedet und auch immer wieder darauf hingewiesen. In ihren Stübchen hatte sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt. In der Außenwelt wollte man trotz aller Beteuerungen davon nichts wahrhaben. Der größte Anteil am Misserfolg von PROMETHEUS trägt die Beharrlichkeit von Kritikern und Zuschauern, letztendlich doch einen Film mit dem beliebtesten Xenomorphen des Weltalls erwartet zu haben. Autoren und Regie machen es den Leuten auch nicht leicht, wenn sie die Geschichte von PROMETHEUS zudem bewusst in das Alien-Universum legen. Auf der einen Seite hat Ridley Scott einen erstklassigen Science-Fiction-Film inszeniert, paradoxerweise lässt sich der Film auf der anderen Seite auch vollkommen demontieren.

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MAGIC MIKE

Steven Soderbergh? Im Ernst? Der Mann, der ERIN BROKOVICH und SOLARIS gemacht hat, OCEANS ELEVEN und CONTAGION? Wollen wir von LIMEY und TRAFFIC gar nicht erst reden. Steven Soderbergh macht einen Film über männliche Stripper. Kein Drama, keine Ballade, sondern eine flachgründige Erfolgsgeschichte aus einem Milieu, dem man gerne etwas Anrüchiges anlasten möchte. Aber Steven Soderbergh ist vielleicht auch der Grund, dass MAGIC MIKE trotz seines geradezu peinlich anmutenden Plots ein unterhaltsamer Film geworden ist. Große Scheine tanzt sich der Film nicht in den Tanga, aber das Zielpublikum wird eine ausgelassene Freude daran finden. Und das Zielpublikum heißt Frauen. Alex Pettyfer für die jugendlichen Mädels, Channing Tatum für die demografische Mittelschicht und Matthew McConaughey für die Damen über dreißig. Olivia Munn darf als sexuell freizügige Joanna mittun, damit sich das begleitende männliche Publikum auch auf einen sporadisch auftauchenden Charakter freuen kann.

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