Guy Ritchie & SHERLOCK HOLMES

Sherlock Holmes im Zeichen der Zeit

Andrew und Uwe sind wieder im Kino gewesen und haben einen Ausflug in alte Zeiten gemacht:

SHERLOCK HOLMES schleicht sich im Schatten von AVATAR leise an und schlägt umso mächtiger zu. Ein Film ganz auf der Welle des neu erfundenen Helden vergangener Tage. Ein Abebben ist nicht in Sicht, das Konzept geht immer wieder auf. Stellt sich die Frage:

Sind die klassischen Charaktere wirklich so stark, dass sie bei Neuverfilmungen stets aktuell bleiben, oder gar immer besser zu werden scheinen?

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Brittany Murphy – Drew Barrymore

Brittany, Drew und der Rest

Der Vorteil des Bezahl-Fernsehens ist das Stolpern über Filmperlen wie ER STEHT EINFACH NICHT AUF DICH. Das Auffallendste an dieser Beziehungskomödie war, dass drei der vier durchaus attraktiven Darstellerinnen die gleiche Frisur trugen. Fettig wirkende Spaghetti, die ungeliebt bis über die Schulter hingen.

Jemand, der selber gegen nicht aufzuhaltenden Haarausfall kämpft, sollte so etwas nicht sagen, aber sie hätten besser aussehen können. Die Darstellerinnen waren Jennifer Aniston, Jennifer Connelly und Drew Barrymore. Letzterer ist es zu verdanken, dass meine Gedanken während des Films von den unsäglichen Frisuren auf etwas anderes gelenkt wurden.

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FlashFoward – zu den ersten 10 Folgen

Diese Besprechung wurde nach der zehnten Episode, der 22 Teile umfassenden Serie geschrieben und nach Ablauf von FlashForward nicht aktualisiert:

ON OCTOBER 6, THE PLANET BLACKED OUT FOR TWO MINUTES SEVENTEEN SECONDS. THE WHOLE WORLD SAW THE FUTURE.

Anfangs hat sich LOST wirklich schwer getan. Während der zweiten Staffel wurde der Vorwurf laut, die Macher hätten keinen Schimmer, wohin die Geschichte laufen sollte. Die Produzenten gaben vor, sehr wohl zu wissen, was mit den auf der Insel Gestrandeten passieren würde, baten die Zuschauer um erhöhte Aufmerksamkeit und schürten den Kult. Damit besiegelte man recht früh das Ende der Serie, um Lost vernünftig zu Ende zu erzählen. Das brachte der Serie phantastische Quoten und eine ungeheure Fan-Gemeinde aus allen Schichten. Und nun? Das Ende ist nah.

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Roland Emmerichs 2012

Roland Emmerich dafür zu ohrfeigen, dass 2012 so geworden ist, wie wir ihn jetzt erleben dürfen, kommt dem Vorwurf an einen Priester gleich, dass dieser gläubig ist. Natürlich fordert es der Schwabe für jeden seiner Filme heraus, dass dieser als banal, inhaltlos und reißerisch kritisiert wird. Aber von einem muss man den Filmautor freisprechen, und das ist der vielfach erhobene Vorwurf der Naivität. Weiterlesen

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Ein Quantum Trost – Quantum of Solace

Andreas: Als begnadeter und fast schon allwissender Cineast kann ich aus dem Stegreif sagen, was ein Bond-Film ist. Wir reden hier von Bond, James Bond. Und die alte Schindmähre unter den Kinoreihen besticht durch eine einzigartige Formel, die man ohne nachzudenken herunterbeten kann: Der Teaser, mit einer flotten Action-Sequenz, die nichts oder nur selten etwas mit der eigentlichen Handlung des Films zu tun hat. Der animierte Titelvorspann, mit cooler Musik meist aktueller Interpreten. Ein charmanter Bösewicht, mit einem extrem fiesen Helfershelfer. Der Plan, sehr viel Schaden in der Welt anzurichten. Eine extrem schöne Frau, meist Gespielin des Bösewichts, die Bond irgendwann gegen Ende zu Hilfe kommt. Weiterlesen

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District 9

Wikus Van De Merwe ist genau der Typ, der gerne Ziel des Spotts wird. Und genau so inszeniert ihn Neill Blomkamp auch. Mit Pullunder über dem weißen Hemd und dem Tick, seine Nervosität hinter Zwischenfragen zu verbergen. Wikus hat allen Grund, nervös zu sein, denn ein Kamerateam wird ihn begleiten, wenn er im Dienste der MNU mit einem Trupp Soldaten ein Ghetto verlegt. Wikus ist alles andere als eine Führungspersönlichkeit, und dennoch liegt es in seinen Händen, für einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf der Verlegung zu sorgen. Erschwerend kommt hinzu, dass Wikus diese ehrenvolle Aufgabe nur erhalten hat, weil sein Schwiegervater der Vorsitzende der MNU ist, dem Amt für Außerirdischenfragen.

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Coraline in 3D

Die Augen sind die Spiegel der Seele. Was für ein Tausch, auf den sich Coraline Jones da einlassen müsste, um ihren Eltern endlich zeigen zu können, das man immer bekommt was man will.

Zusammengeglaubt aus verschiedenen Abenden in welchen Autor Neil Gaiman seinen eigenen Kindern Gute-Nacht-Geschichten zum Besten gab, kam 2002 das Buch CORALINE auf den Markt. Und wer Gaimans Gespür für außergewöhnliche Geschichten kennt, weiß dass er sich auch bei CORALINE auf einiges gefasst machen sollte. Und die Verfilmung setzt dem Ganzen noch eines drauf. Da ist vom Familienspaß die Rede, oder dem Märchen für Erwachsene, oder auch der kindlichen Gruselmär. Der Film möchte von allem ein bisschen sein und ist letztendlich ein Horrorfilm, der so manchem aus der Zielgruppe lange Nächte bereiten wird. Weiterlesen

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The Dark Knight

Natürlich kann ein Film mit derart grandiosen Vorschusslorbeeren seinen Erwartungen nicht gerecht werden. Aber die Zweifler können sich entspannen und zurück lehnen. Christopher Nolans ‚Dark Knight‘ kann zweifellos für sich in Anspruch nehmen, das Genre des Superhelden-Filmes auf ein ganz neues Level gehoben zu haben.

In Bezug auf Batman, behält Tim Burtons filmische Version durchaus seine Gültigkeit. Keiner hat bisher die Seele des Comics, die Welt gezeichneter Bilder und übersetzter Sprechblasen so genau getroffen, wie Burton. Und er hat trotz des mitunter zirkusreifen Spektakels, die düsteren Phantasien und gequälten Charaktere bewahrt. Burton ist Bob Kanes Zeichnung von Gotham City gerecht geworden und Christopher Nolan baut meisterlich darauf auf. Weiterlesen

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