Dies ist ein Steven-Spielberg-Moment: Ein marodierender Panzer rumpelt durch die fiktive marokkanische Stadt Bagghar und schiebt in einer für den Regisseur typisch irrealen Überhöhung ein ganzes Hotel vor sich her. Am Ende der Verfolgungsjagd bricht der Panzer vom Hotel frei und zieht seiner Wege, während der Besitzer des Hotels herauskommt und erstaunt aber kommentarlos feststellt, dass sein Haus nun direkt am Strand steht. Ebenso schweigsam dreht er sich einfach um und klebt auf das Hotelschild neben die zwei vorhandenen einen dritten Stern.
„Tim und Struppi“ ist gespickt mit diesen Spielberg-Momenten. Was ist es dann, was diesem Film fehlt, um letztendlich ein wirklicher Steven Spielberg zu sein? Wenn das einstige Wunderkind Hollywoods behauptet, dass die Abenteuer von „Tim und Struppi“ auch eine Inspiration für „Indiana Jones“ gewesen waren, möchte man das sofort glauben und nicht als Marketingklischee verstanden wissen. Einmal am Laufen, läuft der Film ohne Unterlass, warum aber läuft er nicht rund?













