Dass Roland Emmerich einen Film über Shakespeare macht ist genauso absurd, als würde Lars von Trier einen Film über den Weltuntergang drehen. Und doch, „Melancholia“ ist nun angelaufen und gibt vor, eine breitere Masse anzusprechen. Es ist sozusagen ein massenverträglicher Lars von Trier. Für jemanden, der Dogma ins Leben rufen wollte oder auf den Boden einer Theaterbühne gemalte Linien als Filmkulisse verkaufte, wirkt „Melancholia“ tatsächlich gemäßigter, vernünftiger, verständlicher. Doch wer die ersten acht Minuten von „Melancholia“ durchhält, ohne vom Sitz aufzuspringen und frenetisch zu jubeln, der bekommt seinen Lars von Trier, wie er das Mainstream-Publikum zu verschrecken versteht. Horror hat er schon gedreht, jetzt zeigt er seine Variation von Science Fiction. Oder ist doch alles nur eine intellektuell überzogene Irrationalität?
Was darfs denn sein?
-
Letzte Artikel
UNSERE THEMEN
Appetithappen
- 3D
- Abenteuer
- Academy Awards
- Action
- Adaption
- AMPAS
- Animation
- Apple TV+
- Biografie
- Comic-Adaption
- Disney
- Dokumentation
- Drama
- Drive-In
- Fantasy
- Fantasy Filmfest
- Fortsetzung
- Grusel
- Horror
- Komödie
- Krimi
- Marvel
- Musical
- Musik
- Mystery
- Netflix
- Oscar
- Oscars
- Prequel
- Psychothriller
- Raunchy Comedy
- Remake
- Romanze
- Satire
- Science Fiction
- Sequel
- Serie
- Slasher
- Splatter
- Stream
- Streaming
- Superhelden
- Thriller
- Tragikomödie
- Western
Anmeldung + Meta














