THE HELP ist eine saubere Sache

Filmstart: 09.12.2011

„Wie ist das, die Kinder von weißen Leuten aufzuziehen, wenn der eigene Sohn zu Hause ohne Mutter auskommen muss?“ Diese Frage kann die schwarze Aibileen Clark nur mit einem sehr traurigen Blick beantworten.
Gleich in der ersten Minute schafft es Tate Taylor, mit dieser Frage seinen Film auf den Punkt zu bringen und den selbstauferlegten Anspruch zu halten. „The Help“ spielt in den Sechzigerjahren und handelt von schwarzen Bediensteten, die bei weißen Familien Arbeiten verrichten, für die sich die versnobte Gesellschaft zu fein fühlt oder aber auch schlichtweg zu dumm ist. Die Bürgerrechtsbewegung wächst nur langsam, und die Hilfen sind der weißen Gesellschaft schlichtweg ausgeliefert. Für nicht einmal einen Dollar die Stunde sind nicht nur der Haushalt und die Kinder zu umsorgen, sondern müssen sie stillschweigen alles ertragen, was mit dem offen ausgelebten Rassismus einhergeht.
Aber „The Help“ ist weder eine harte, schwer zu ertragende Kost noch ein leichtsinniger, überidealisierter Spaß. Regisseur Tate Taylor inszenierte mit einer erfrischenden Leichtigkeit, die dennoch keine Skrupel kennt, offen und direkt zu bleiben.

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LONDON BOULEVARD ist doch nur schmale Gasse

Colin Farrell war als Mitchel eine große Nummer in der Londoner Unterwelt. Jetzt kommt er aus dem Knast, und … natürlich, er möchte neu anfangen. Keira Knightley war als Charlotte eine große Nummer im Filmgeschäft, bevor sie aufhörte. Der Ärger mit den Paparazzi ist geblieben, und … natürlich ist das Mitchels neuer und idealer Job. Wer jetzt noch Zweifel hat, wie diese Geschichte weitergeht, der war für sehr lange Zeit nicht mehr im Kino, wenn überhaupt.

Die Geschichte von Mitchel und Charlotte, und von Mitchel und der Unterwelt, und von Mitchel und seinen Motivationen, ist ebenso alt wie das Kino. Aber William Monahan gibt sich als Schreiber und Regisseur alle Mühe, nicht dem Versuch zu erliegen, diese Art von Film neu zu erfinden. Allein in der Inszenierung der ersten fünf Minuten weiß man, dass Monahans große Vorbilder für diesen Film in den Siebzigern liegen.

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SHARK NIGHT 3D ist sehr eindimensional

Filmstart:01.12.2011

Sieben Schulfreunde möchten ein Wochenende im Haus ihrer Schulfreundin Sara verbringen. Das Haus liegt auf einer winzigen, abgeschiedenen Insel inmitten eines weit abgelegenen Sees in Louisiana. Es ist heiß, die Hormone hüpfen und das Wasser lockt. Beste Voraussetzungen für gepflegte 90 Minuten mit viel nackter Haut und noch mehr Blut und Gliedmaße, die einem ins Gesicht geschwemmt werden.

Wie der ein Jahr vorher gestartete „Piranha 3D“ zeigt auch „Shark Night“, wozu die 3-D-Technologie letztendlich im Kino taugt. Es ist ein Spaß-Element, das nichts zur Geschichte beiträgt, aber immer wieder für quietschendes Gelächter sorgt, wenn etwa abgerissene Extremitäten aus der Leinwand springen. Doch im Gegensatz zu dem konvertierten Badespaß des Vorjahres wurde „Shark Night“ tatsächlich in 3-D gedreht. Und Kameramann Gary Capo hat verstanden, wie mit dieser Technik umzugehen ist.

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Natalies gestörter Friede

Vor dreißig Jahren, am 29. November 1981, verstarb Natalia Nikolaiewna Gurdin durch einen tragischen Unfall. Wenn es denn wirklich ein Unfall war. Mit nur 43 Jahren war es einem strahlenden Stern am Firmament nicht vergönnt, seine endgültige Leuchtkraft zu entfalten. Natalia Nikolaiewna Gurdin war unter ihrem Künstlernamen Natalie Wood sehr schnell eine willkommene Größe bei Produzenten und unter Filmfreaks ein begehrtes Phänomen geworden. Auch wenn sie die Maria in „West Side Story“ nicht selbst singen durfte, machte sie das Musical zu ihrem ganz persönlichen Erfolg.

Natalie Wood befand sich in der Nacht des 29. November 1981 auf der Yacht Splendour, wo sie von Bord ging und ertrank. Warum eine Frau, die schlecht schwimmen konnte und noch dazu Angst vor Wasser hatte, in der Nacht ein Beiboot besteigen sollte, um an Land zu gelangen, bewegt noch immer die Legendendichter. Und daran erfreuen sich natürlich die Leidens-Parasiten. Denn zwei Wochen vor dem dreißigsten Todestag von Natalie Wood wurde der Fall wieder geöffnet und neue Untersuchungen eingeleitet.

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30 MINUTEN ODER WENIGER braucht zu lang

Wie kommt man an das große Geld? Richtig, man erbt. Nur, dass der zu beerbende Vater ehemaliger Major der United States Marines ist und sich bester Gesundheit erfreut. Zudem hält er seinen eigenen, mittdreißigjährigen, nicht ganz hellen Sohn Dwayne und dessen noch dümmeren Freund Travis für das, was sie sind, einfach dämlich. Papa muss also weg, so reglementiert es zumindest die Stripperin, mit der sich Dwayne eine lustige Zukunft vorstellen könnte. Und da Dwayne und Travis sich für ganz gerissen halten, für lebenserfahren und die coolsten überhaupt, reift in ihnen auch der perfekte Plan. Ein Killer soll die Arbeit erledigen, Major Daddy verstummen zu lassen. Der Killer will bezahlt sein, also muss eine Bank überfallen werden. Um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen, müssen sie also jemanden dazu zwingen, für sie die Bank auszurauben. Diese Person schließlich muss nach der Geldübergabe dann auch irgendwie weg.
Hier kommt Nick ins Spiel, erfolgloser Pizzalieferant. Vitos Pizza verspricht einen Lieferservice innerhalb von 30 Minuten, oder der Kunde muss nicht zahlen. Die Kosten übernimmt natürlich dann der Lieferant, nicht Vito selbst. So bekommt Nick stets die Kunden zur Auslieferung, die zeitlich überhaupt nicht bewältigt werden können. Aber ein Mann wie Nick kann fahren, der kennt keine Regeln, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, denn er möchte auch einmal eine Pizza pünktlich ausliefern. Der perfekte Fahrer für einen Bankraub. Und so telefonieren Dwayne und Travis eben mal mit Vitos Pizza, wo nicht nur etwas zu essen gebracht, sondern ihr Opfer gleich mitgeliefert wird.

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GOTT DES GEMETZELS lässt das Stück unversehrt

25 Jahre und 9 Filme nach „Piraten“ versucht sich Roman Polanski erneut im komischen Bereich. Weder „Piraten“ noch „Gott des Gemetzels“ sind wirklich Komödien, doch zumindest bei Letzterem sind die Figuren stets zu nah an einer tragischen Wirklichkeit, als dass man ihnen nur mit Humor begegnen kann. Als 2006 Yasmin Rezas Stück „Gott des Gemetzels“ Uraufführung fand, wurde es umgehend zum Bühnenklassiker. Und es beinhaltet alle Versatzstücke, welches ein Stück, das keine Komödie ist, zu einem lustig-unterhaltsamen Programm macht. Man kennt die Figuren, man kennt ihre Ausreden, ihre Klischees, ihre Heucheleien und sogar ihre Routinen. Der Schauwert hält sich mit dem Fremdschämfaktor die Waage. Dem Menschsein nicht auf den Mund geschaut, aber tief in die Seele. „Gott des Gemetzels“ ist keine menschliche Tragödie, sondern die Entblößung einer Gesellschaft.

Der Film beginnt, wie es für die Figuren besser als Schluss gedient hätte. Nachdem sich ihre beiden elfjährigen Söhne geprügelt hatten, einigen sich die Elternpaare Penelope und Michael Longstreet sowie Nancy und Alan Cowan auf die einvernehmliche Aussage gegenüber der Schulbehörde, dass alle Missverständnisse geklärt seien und man sich zivilisiert des Themas angenommen habe. Der Zwischenfall soll vergeben und vergessen sein. Nancy und Alan Cowan sind bereits im Fahrstuhl, als das erste unvorsichtige Wort von Seiten der Longstreets fällt. Was folgt ist eine wilde Demontage von zivilisiertem Verhalten und falscher Freundlichkeit. Ehrlichkeit wird auf einmal zu einer Waffe und Selbstbeherrschung zum Fremdwort. Das eigentliche Thema ist schnell vergessen. Die Konfrontationen nehmen immer bizarrere Formen an, die auch paar-übergreifend eskalieren. Gegen Ende heißt es jeder gegen jeden, bis alles gesagt ist, auch wenn man nichts davon sagen und erst recht nichts hören wollte.

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THE THING: Ein oder besser kein Vergleich

Der Aufschrei war groß, als man ein Remake von „The Thing“ ankündigte. Das ist eine alte Regel und eine besondere Pflicht unter Cineasten. Was kann ein Remake dem Thema schon Neues hinzufügen, noch dazu einem Klassiker, welcher nicht umsonst zu einem solchen wurde? Doch das Remake zu „The Thing“ ist selbst zu einem Klassiker geworden. Das war 1982, als John Carpenter Bill Lancasters Drehbuch-Fassung verfilmte. Cineasten konnten sich lediglich über die auf Schock konzipierten Spezialeffekte echauffieren. Aber sonst war diese filmische Fassung weit näher an John Campbells Roman als die Verfilmung von 1951 unter Howard Hawks oder Christian Nyby, je nachdem wer den Film letztendlich wirklich inszeniert hat.

Der Aufschrei war groß, als man ein Remake von „The Thing“ ankündigte. Diese alte Regel wird von selbsternannten Cineasten gerne zur Pflicht erkoren. Universal spielte schon lange mit dem Gedanken, man entwarf und verwarf sehr viel und sehr oft, und kam am Ende zu dem Schluss, dass ein wirkliches Remake von zwei Klassikern des Kinos keine sehr gute Idee wäre. Die Verweigerungshaltung der notwendigen Fan-Basis für das Projekt würde nur einem Todesstoß gleichkommen. Aus dem Remake wurde ein Prequel, und was Matthijes van Heijningen dabei inszenierte, wird kein Klassiker werden.

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AMERICAN HORROR STORY ist eine untypische Horror-Story

Seit dem 9. November läuft „American Horror Story“ in Deutschland wöchentlich und im Zweikanal-Ton beim Bezahlsender Fox.

Die dreiköpfige Familie Harmon zieht von Boston nach Los Angeles, um extrem unschöne Zeiten und Ereignisse hinter sich zu lassen. Ihr neues Heim ist atemberaubend, und dies wie wir aus dem Vorspann erfahren im wahrsten Sinne des Wortes. Die Harmons sind nicht die einzigen Bewohner des sehr günstig erstandenen Anwesens, dafür die einzigen lebenden. „American Horror Story“ präsentiert, was dem Fernsehen lange Zeit gefehlt hat, nämlich eine Geisterhaus-Geschichte in Serienformat. Das hört sich vielversprechend an und macht Lust. Diverse Trailer versprechen noch viel mehr und machen noch mehr Lust. Doch nach den ersten Episoden bleibt der Zuschauer erst einmal etwas ratlos zurück. Was will diese Serie? Worauf könnte sie hinauslaufen? Ist sie tatsächlich so kreativ? Hinter „American Horror Story“ stecken zwei Köpfe, die mit zwei anderen Serien schon den Markt aufgeschreckt haben, die aber unterschiedlicher nicht sein könnten. „Nip/Tuck“ war eine Schicki-Micki-Lifestyle-Serie mit einem sexbesessenen Chirurgen und den schonungslosesten chirurgischen Eingriffen, die jemals im TV zu sehen waren. „Glee“ hingegen ist weichgespültes Wohlfühl-Schuldrama mit sehr vielen Musikeinlagen, und um interessant zu bleiben, besingt man sich mit populären Hitparaden-Krachern. Wenn Ryan Murphy und Brad Falchuk also eine Geisterhaus-Serie in die Welt setzen, dann sollte man sich auf etwas gefasst machen.

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EDITORIAL: Warum verstehen sich Steven und Tim nicht?

Dies ist ein Steven-Spielberg-Moment: Ein marodierender Panzer rumpelt durch die fiktive marokkanische Stadt Bagghar und schiebt in einer für den Regisseur typisch irrealen Überhöhung ein ganzes Hotel vor sich her. Am Ende der Verfolgungsjagd bricht der Panzer vom Hotel frei und zieht seiner Wege, während der Besitzer des Hotels herauskommt und erstaunt aber kommentarlos feststellt, dass sein Haus nun direkt am Strand steht. Ebenso schweigsam dreht er sich einfach um und klebt auf das Hotelschild neben die zwei vorhandenen einen dritten Stern.

„Tim und Struppi“ ist gespickt mit diesen Spielberg-Momenten. Was ist es dann, was diesem Film fehlt, um letztendlich ein wirklicher Steven Spielberg zu sein? Wenn das einstige Wunderkind Hollywoods behauptet, dass die Abenteuer von „Tim und Struppi“ auch eine Inspiration für „Indiana Jones“ gewesen waren, möchte man das sofort glauben und nicht als Marketingklischee verstanden wissen. Einmal am Laufen, läuft der Film ohne Unterlass, warum aber läuft er nicht rund?

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PARANORMAL ACTIVITY 3

Kann eine Fortsetzung besser gelingen als das Original? Und ist der Found-Footage-Thriller nicht schon längst zur Totgeburt verkommen? Nein und ja. Bei „Paranormal Activity 3“ könnte man auch sagen, ja und nein. Es ist das alte Für und Wider, und erneut wird es keinen versöhnlichen Konsens geben. Wer in diesem Vergleich dann auch gleich wieder „Pate 2“ oder „Imperium schlägt zurück“ anführen möchte, hat kaum die Dynamik des aktuellen Kinos verstanden. Der Found-Footage-Thriller hätte seine besten Zeiten längst hinter sich gehabt, sofern es solche überhaupt gegeben hätte. Und ein Vergleich mit „Toy Story 2“ oder „Dark Knight“ sollte bei dieser Art von Film gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Doch gelingt einem der objektive Blick vorbei an einer cineastischen Überheblichkeit, erschließt sich mit diesem dritten Teil eine rundum gelungene Fortsetzung. „Paranormal Activity 3“ ist ein  Film, der an den an ihn gestellten Erwartungen gewachsen ist.

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Daniel Craig ist James Bond 007 in SKYFALL

Noch Fragen?!

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CONTAGION ist ansteckend

Realistischer kann das Szenario kaum sein. Und hat man auch schon viele filmische Varianten einer anfänglich unaufhaltsamen Seuche gesehen, war noch keine Verfilmung so real, aber gleichzeitig genauso aktuell. Wo ist auf einmal die Vogelgrippe? Was ist denn mit der Schweinegrippe? Stets wird der unbescholtene Bürger zwischen Angst und Gleichgültigkeit alleine gelassen. Der Medienzirkus wechselt von Panikmache zu Verschwörungstheorien. Scott Z. Burns greift in seinem Drehbuch diese gesamte Palette von Verunsicherung und Horrorspektakel auf. Burns und Soderbergh kollaborierten schon für den „Informanten“ miteinander, dessen ebenfalls realistischer, ehrlicher Blick auf vermeintliche Wirtschaftsspionage nicht richtig funktionierte. Bei „Contagion“ hingegen wurde es ein Volltreffer. Es gibt die Guten, die Bösen, Identifikationsfiguren, emotionale Bindungen, Hoffnungen, und das absolute Grauen. Und wenn es über das reine Spektakel hinausgehen soll, kann dies nur so gelingen, wie es Soderbergh auch umgesetzt hat.

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WALKING DEAD wandeln auf erhofften Pfaden

Offene Wunden, vergammelte Innereien, gespaltene Schädel. Hurra, die Zeit des Wartens ist vorbei. Seit Sonntagabend ist die Welt endlich wieder kalt, trostlos und apokalyptisch. Diskussionen bis das Blut kocht, Fragen, die das Hirn zerfressen, Lobpreisung und Verdammnis lagen selten näher beieinander. Noch ist es Frank Darabonts Serie, und Frank hält, was er verspricht, auch wenn das manche anders sehen möchten. Die Toten wandeln wieder, und sie tun es mit all dem Potential, das schon die erste Staffel so einzigartig machte.

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WIE AUSGEWECHSELT wirkt am Ende wie ausgewechselt

Sie sind beste Freunde, und ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein. Mitch ist der frivole Lebemann, ohne Beziehung, ohne Verpflichtungen und als Schauspieler ohne Job. Dave ist glücklich verheiratet, mit viel Verantwortung, mit zwei sehr einnehmenden Babys und einem fordernden Job. Bei einem ihrer trinkreichen  Männerabenden schütten sie sich ihr Herz aus. Ja, der eine beneidet das Leben des anderen. Und als beide sturzbetrunken in einen öffentlichen Brunnen pinkeln und gleichzeitig rufen, sie wünschten, sie hätten das Leben des anderen, passiert etwas Seltsames. Es ist nicht klar, an welchem Tag Mitch und Dave in den Brunnen pissen, aber wer schon von den unzähligen „Freaky Friday“-Variationen gehört hat, erkennt schnell, dass dies die sehr derbe, sehr erwachsene Version davon werden soll.

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APOLLO 18 verfehlt Landeplatz

Als ob man es nicht schon immer geahnt hätte. Wozu all das Blut, die Tränen, der Schweiß, wenn man dann die Erkundung des Mondes so unvermittelt abbricht? Am Geld kann es nicht gelegen haben, und dass man dem Erdtrabanten schon alles an zu erforschendem Wissen entlockt haben könnte, muss bezweifelt werden. Was ist also geschehen, dass die amerikanische Regierung und gleichzeitig auch die NASA sämtliche Luna-Projekte stoppen ließen? Wer bisher als weltfremder Verschwörungstheoretiker belächelt wurde, findet endlich seine Bestätigung und viele anstehende Entschuldigungen. Von der Öffentlichkeit unbemerkt startete 1974 Apollo 18 zum Mond und landete erfolgreich. Und es hatte einen Grund, dass die Öffentlichkeit nichts von der Mission erfahren sollte. Genau diesem Grund sind die Astronauten Walker, Anderson und Grey zum Opfer gefallen. Wie der interessierte Voyeur sich jetzt überzeugen kann, befinden sich auf dem Mond mehr als nur die Überbleibsel vergangener Apollo-Missionen. Dank der endlich veröffentlichten Film- und Videoaufzeichnungen erfährt die Öffentlichkeit nun, warum wir von der NASA ebenso wie von der amerikanischen Regierung angelogen wurden.

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