THE WATCHERS
a.k.a. THE WATCHED
– Release 06.06.2024 (world)
Es ist ein Leichtes, Ishana Night Shyamalan Nepotismus vorzuwerfen, worauf sich auch die filmorientierten Kritiker gierig stürzen. Vielleicht könnte man das Maya Hawke vorhalten, oder Scott Eastwood. Könnte! Aber warum? Letztere haben sich mit ihrem Talent bewiesen, auf das die Eltern gar keinen Einfluss haben. Das sieht bei einer Regisseurin vielleicht anders aus, deren Vater nicht nur Produzent ist, sondern die Produktion eigenfinanziert. Aber der Vater ist M. Night Shyamalan, einer der zweifellos streitwürdigsten Regisseure unserer Zeit. Man schätzt ihn für seine manipulative Subtilität in der Inszenierung. Man kritisiert ihn für seine die Handlung konterkarierenden Schlusspointen. Was zuerst mit leidenschaftlicher Vehemenz aufgebaut wurde, wird schließlich mit zerstörerischem Drang in die Absurdität geführt. In ihrem Regiedebüt begeht Ishana Shyamalan exakt dieselben Fehler. Vetternwirtschaft? Da werden solche Vorwürfe eher ad absurdum geführt.














