COLD BLOOD eher warmherzig

DEADFALL– Bundesstart 21.11.2012

Postermotiv, Copyright Magnolia Pictures / StudioCanal

Shane Hurlbut hat mit seiner Kamera-Ästhetik Winterbilder gezaubert, die einen wirklich frieren lassen. Mag sich unangebracht anhören, ist aber tatsächlich so. DEADFALL ist eine diffuse Variation des Western-Genres, wo Landschaften einen wichtigen Stellenwert einnehmen. So wundert es eigentlich nicht, dass auch bei DEADFALL die Landschaftsphotographie atmosphärischer Bestandteil der Geschichte geworden ist. Shane Hurlbut wertet diesen Thriller mit seinen wohlstrukturierten Bildern weit über die Qualität seiner Geschichte auf. Denn wo sich ANATOMY-Regisseur Stefan Ruzowitzky mit seinem Auslandsdebut vertan hat, sind das Vertrauen auf seine Darsteller und die Geschichte hintenanstehen zu lassen.

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SINISTER ist wirklich böse

Sinister – Bundesstart 22.11.2012

Postermotiv, Copyright Summit Entertainment / Wild Bunch

Das ist die richtige Nachbarschaft. Die Familie Oswalt ist gerade noch beim Ausladen des Umzug-LKWs, als der örtliche Sheriff schon Ärger macht. Geht da etwa etwas Dubioses vor in diesem Örtchen, wenn der Ordnungshüter die Familie ungeniert zum Verlassen des Städtchens auffordert? Ja, es ist etwas ganz und gar nicht in Ordnung, und SINISTER lässt sich nicht viel Zeit mit Erklärungen. Denn nicht der Sheriff ist das Problem, sondern Ellison Oswalt selbst, der mit Sachbüchern über wahre Verbrechen sein Geld verdient. Nach dem Besuch des Sheriffs macht ihm seine Frau Tracy sofort die Hölle heiß, ob die Familie jetzt schon wieder in die Nähe eines dieser Horror-Häuser gezogen wäre. Diese Frage kann Ellison guten Gewissens mit einem klaren Nein beantworten.

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RED TAILS

Red Tails – Bundesstart 15.11.2012

George Lucas hat schon vor langer Zeit betont, dass er sich nach Abschluss der jüngsten STAR-WARS-Trilogie soweit zurückziehen wolle, um sich kleinen persönlichen Filmen widmen zu können. RED TAILS kann nicht dieser kleine persönliche Film sein. Von der ersten Minute an ist er ein reißerisches Effekte-Abenteuer, das die letzten Errungenschaften der Computeranimation in vollem Umfang ausnutzt. Der Film startet mitten in dem Versuch, ob Afro-Amerikaner tauglich wären, für die U.S.-Streitkräfte Kampfflugzeuge zu fliegen. Tatsächlich gab es eine ärztliche Studie aus den Neunzehnhundertzwanzigerjahren, in der bescheinigt wurde, dass Schwarze nicht in der Lage sind Flugzeuge zu steuern. 1944 sitzt ein komplettes Geschwader schwarzer Piloten mit überalterten Maschinen irgendwo in Italien und wartet auf die Chance, sich zu beweisen und den rassistischen Vorurteilen entgegenzuwirken.

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DREDD 3D, im Zweifel für den Angeklagten

Dredd 3D – Bundesstart 15.11.2012

Postermotiv Copyright Lionsgate / Universum Film

Zweifellos ist DREDD ein durchweg aufregendes Abenteuer. Wenn man den Werbestrategen und Fans der Comic-Reihe Glauben schenken darf, ist Pete Travis‘ Verfilmung nach Alex Garlands Drehbuch endlich die filmische Umsetzung, auf die man seit Sylvester Stallones vergeblichem Versuch von 1995 lange zu warten hatte. Man mag die zynische Dystopie wegen ihrer unreflektierten Gewalt für fragwürdig halten. Allerdings verlassen sich Autor Garland in der Geschichte und Travis mit seiner Inszenierung ganz auf die Mechanismen des aktuellen Action-Kinos. Es muss nicht alles Sinn ergeben, solange es Spaß macht. Und man muss sich schon lange nicht mehr der politischen Korrektheit unterwerfen. Losgelöst von allen heute funktionierenden gesellschaftspolitischen Konventionen kann der JUDGE in seiner Zukunft das Unrecht in den Straßen und Wohnghettos von Mega-City-1 bekämpfen. Sehr erfolgversprechend ist seine Arbeit dabei nicht, wie der titelgebende Richter, Geschworene und gegebenenfalls auch Henker in Personalunion lakonisch zugeben muss.

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ARGO, exzellentes Kino

Argo – Bundesstart 08.11.2012

Postermotiv, Copyright Warner Bros. Pictures

Diese Geschichte ist so absurd, dass sie nur wahr sein kann. Es ist eine bisher kaum bekannte Geschichte, die aus einem nach dem Vietnam-Krieg bis dahin größten Trauma erwuchs, das die Vereinigten Staaten im Ausland erleben mussten. 1979 stürmen iranische Demonstranten des Ayatollah-Regimes die Botschaft des verhassten Amerikas und nehmen das Personal als Geisel. Nicht das gesamte Personal, denn sechs Botschaftsangestellten gelingt es zu entkommen, die nach einer kurzen Odyssee schließlich von der kanadischen Botschaft aufgenommen werden. Die Iraner sind ungestüm, aber nicht dumm. Mit aberwitzigen Aktionen finden die iranischen Geiselnehmer schnell heraus, dass in der gestürmten Botschaft sechs Diplomaten fehlen und geflüchtet sein müssen. Wer flüchtet, macht sich verdächtigt, und Verdächtige sind automatisch Spione. Und Spione werden gnadenlos öffentlich hingerichtet.

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DAS SCHWERGEWICHT im Fliegengewicht-Format

HERE COME THE BOOM – Deutschlandstart 8.11.2012

Postermotiv, Copyright Columbia Pictures / Sony Pictures

Was kann man über Kevin James noch sagen, was nicht schon gesagt worden ist? Kevin James ist großer Fan der Ultimate Fighting Championship, bei der sich Athleten mit Mixed Martials Arts verprügeln. Und Kevin James ist Mitglied der Happy-Madison-Familie, jener Produktionsfirma, die Adam Sandler gegründet hat. Auch das ist alles schon einmal über Kevin James gesagt worden. Jetzt kommt ein Film von Happy Madison, bei dem es um die Ultimate Fighting Championship geht. Oh, es geht auch noch um einen übergewichtigen Lehrer, der kaum etwas auf die Reihe bekommt. Es ist ein Kevin-James-Projekt, das einfach zu erwarten war.

Scott Voss ist Lehrer und Aufschneider, kommt zu spät zum Unterricht, belügt seinen Vorgesetzten und baggert ständig seine überirdische Kollegin Bella Flores an. Nach nur wenigen Minuten im Film wird bekannt, dass die Schule wegen Budgetkürzungen alle außerhalb des Lehrplans liegenden Aktivitäten streichen muss. Man sollte sich nicht lange mit Unwichtigkeiten aufhalten müssen, wenn man als geneigter Zuschauer genau weiß, warum man gekommen ist. Denn Scott Voss reißt seine Klappe wieder einmal sehr weit auf und ist dann doch der einzige, der sich um die Belange der Schule kümmern muss.

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DAS WUNDERSAME LEBEN DES TIMOTHY GREEN

The Odd Life of Timothy Green – Bundesstart 08.11.2012

Postermotiv, Copyright WALT DISNEY MOTION PICTURES

Cindy und Jim können keine eigenen Kinder bekommen. Nach einer langen Reihe von Untersuchungen ist die ärztliche Diagnose endgültig. Mit viel Wein und einem aufziehenden Sturm begraben sie wortwörtlich ihre Hoffnung hinter dem Haus. Ob Autor und Regisseur Peter Hedges einen erwachsenen Film für Kinder oder eine kindliche Fantasy für Erwachsene gemacht hat, wird eigentlich nie wirklich klar. Das WUNDERSAME LEBEN DES TIMOTHY GREEN funktioniert auf wundersame Weise auf allen Ebenen. Denn noch viel wundersamer ist, dass es keine unterschiedlichen Ebenen gibt. Hedges hat seine Geschichte so liebevoll und geschickt verfasst, dass er Erwachsene und Kinder gar nicht unterschiedlich ansprechen muss. Er nimmt die Kleinen im Publikum so ernst, dass er ihnen viel mehr zutraut, als es andere Familienfilme wagen würden. Gleichzeitig verführt er die Großen zum Glauben an die Magie.

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KILLER JOE, aber anders als erwartet

Killer Joe – DVD-Veröffentlichung 02.11.2012

Postermotiv, Copyright LD Entertainment/WVG Medien

Es war so ein kleiner Hoffnungsschimmer auf dem Fantasy Filmfest. William Friedkin hatte wieder einmal einen Thriller gedreht, so einen kleinen schmutzigen Thriller, in dem alles passieren kann. So wie einst bei TO LIVE AND DIE IN L.A., nur angesiedelt im heruntergekommenen Trailer-Park-Milieu. Da ist Emile Hirsch als naiv-dümmlicher Chris, der mit Drogen handelt, aber selbst das nicht richtig kann. Das bringt ihn in mächtige Schwierigkeiten, aus denen ihn nur die Summe einer Lebensversicherung helfen könnte. Und die Lebensversicherung seiner verhassten Mutter wäre da gerade richtig. Ein Police-Detective wie Joe Cooper kommt da sehr gelegen, der neben seiner Polizeiarbeit für eine angemessene Summe schon einmal das eine oder andere Leben aushaucht. Dies ist erst der Anfang dieses kleinen schmutzigen Thrillers. Es wird also noch eine Menge passieren, bis die 102 Minuten um sind.

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SKYFALL hebt ab

Daniel Craig, Copyright SONY PICTURES

Endlich können die unverbesserlichen Puristen und unbelehrbaren Besserwisser schweigen. James Bond ist im Dienste ihrer Majestät angekommen, wo ihn die modernen Kinoverbesserer und festgefahrenen Fanhorden gleichermaßen haben wollten. Der alte Bond ist zurück, und zeigt sich dabei in vollkommen modernem Gewand. Damit sind keineswegs die maßgeschneiderten Anzüge gemeint, sondern eine menschliche Entwicklung, welche bei CASINO ROYALE Erstaunen hervorrief und bei QUANTUM OF SOLACE mit trotziger Ablehnung aufgenommen wurde. SKYFALL ist der Film, der alle vergangenen Ressentiments und angeblichen Schwächen zu rechtfertigen versteht. Dies ist genau der Weg, den die Ikone des Agentenfilms gehen musste, um erstarkt seinen Platz in einer hart umkämpften Finanzwelt des Kinos zu behaupten. Dabei geht es nicht um das Geld als solches, sondern auch um die Chance für EON und die beteiligten Studios, dem begierigen Zuschauer mit Mut und Innovation handfeste und grundehrliche Unterhaltung zu bieten.

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PARANORMAL ACTIVITY 4 unnatürlich gut

Postermotiv, Copyright Paramount Pictures

Von allen aktuellen Found-Footage-Thrillern, bleibt die PARANORMAL-Reihe die intelligenteste und wirkungsvollste. Aber irgendwann ist selbst aus der besten Serie die Luft raus. Auf seine eigene Art, mit extrem langen Einstellungen extreme Spannung aufzubauen, hält auch der vierte Film sein Publikum auf höchstem Puls. Oren Peli hat 2007 mit seinem Original einen Standard gesetzt, der zu seiner Zeit originell und in diesem Sub-Genre vollkommen neu war. Aber irgendwann geht selbst der besten Serie die Luft aus. Erste Zeichen sind bei PARANORMAL ACTIVITY 4 schon zu bemerken, ohne allerdings den eigentlichen Film-Grusel wirklich zu beeinträchtigen. Doch ist den Machern anzuraten, den fünften Teil als abschließende Folge zu konzipieren. Neues können die Produzenten, Autoren und Regisseure dem treuen Publikum nicht bieten. Was sich mit Teil vier offenbart, sind geglückte Variationen der bisherigen Schreckensmomente.

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Nur ein Stern für HOTEL TRANSSYLVANIEN

Postermotiv, copyright Sony Picures / Columbia Pictures

Dracula, Frankenstein, Werwolf und der Unsichtbare. Für jeden Cineasten ein Geschenk des Himmels. Zusammen als unschlagbares Gespann. Die Hoffnung keimte auf, dass in einer Zeichentrickversion wiedergutgemacht werden könnte, was Filme wie VAN HELSING mit den Universal-Legenden falsch gemacht hatten. Hier ist es ein beschauliches Hotel in der unwirklichen Unwirklichkeit Transsilvaniens, das der Graf mit den spitzen Zähnen als Wellness-Oase führt. Nicht etwa um frisches Blut anzulocken, sondern um seinen geschundenen Mit-Monstern eine Auszeit zu ermöglichen. Wo dieses zum Hotel umfunktionierte Schloss liegt, würde sich nie eine Menschenseele hin verirren, denn auch ein Monster braucht mal Ferien.

Nur der Graf höchstpersönlich bekommt keine Möglichkeit, einmal durchzuatmen. Mit 118 Jahren wird seine Tochter Mavis langsam erwachsen und muss davon überzeugt werden, dass sie niemals die Nähe der Menschen suchen darf. Denn Menschen sind die wahren Monster, und so veranstaltet Dracula einiges an Theater, um Mavis die Neugierde auszutreiben. Ausgerechnet durch das Spektakel bei einem dieser inszenierten Ablenkungsmanöver gelangt der Rucksacktourist Jonathan in das Hotel. Und jetzt beginnen die eigentlichen Probleme des Grafen, denn Jonathan und Mavis haben einiges füreinander übrig. Aber ein Mensch im Hotel würde die Gäste vertreiben.

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DIE HOCHZEIT UNSERER DICKSTEN FREUNDIN

Bachelorette – Deutschlandstart 25.10.2012

Postermotiv, Copyright StudioCanal /The Weinstein Company

Vier Freundinnen, aber nur eine Hochzeit. Und ausgerechnet die dickste von allen, bekommt den ersten Zuschlag. Es ist eine recht merkwürdige Prämisse, mit welcher der Film beginnt, und wie er sich schließlich damit auseinandersetzt. Die vier Freundinnen sind Kontrollfreak Regan, die überdrehte Katie, Lebefrau Gena und die pummelige Becky. Becky hat kaum besondere Charakterzüge, sie soll nur dick sein und am Ende des Films heiraten. In der High-School waren die vier sowas wie eine Clique, die ‚B-Friends‘, wo das B für Big steht. Drei von ihnen haben sich erfolgreich abgehungert, und kommen nur schwer mit der Vorstellung zurecht, dass ausgerechnet das letzte Pummelchen den ersten Gang vor den Altar macht.

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WALKING DEAD walking again and back for good

Nachtrag: Nach der Ausstrahlung von Episode 2, SICK wurde gewiss das die beim Teaser/Trailer gezeigten Ausschnitte nach Episode 1 nicht zur Episode SICK gehörten. Die jeweilgen Ausschnitte der bei WALKING DEAD gezeigten Vorschauen, sind demnach nicht der jeweils nachfolgenden Episode zuzuordnen.

Rick Grimes mit den Überlebenden, Copyright AMC

Das Warten ist vorbei, und mit ihm die Sorge, THE WALKING DEAD könnte den Kopf verloren haben. Es ist allerdings nicht die Premierenfolge, sondern die Vorschau auf Episode 2, SICK, die dem geneigten Fan und Freund außergewöhnlicher Fernsehunterhaltung zeigt, dass er nicht mehr die Defizite der zweiten Staffel  fürchten muss. Denn der Einstieg zu Staffel 3 mit SEED erweckt schnell den Eindruck, die Überlebenden um Deputy Sheriff Rick Grimes könnten wieder für eine komplette Staffel das Überleben der Menschheit an einem einzigen Set aussitzen.

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THREE STOOGES halten Zuschauer für Vollpfosten

Three Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab / Deutschlandstart 18.10.2012

Postermotiv, Copyright 20th Century Fox

Der wieder einmal witzig gemeinte deutsche Titel bringt es ziemlich genau auf den Punkt. Die Farrelly-Brüder haben wieder einen Film gemacht, und sie möchten beweisen, dass unter der Gürtellinie noch lange nicht Schluss ist. Es ist eine Neuauflage alter Kurzfilme des in Amerika zur Institution gereiften Komiker-Trios THREE STOOGES, das erst Mitte der Achtziger in Deutschland unter dem Titel DIE DREI VERRÜCKTEN lief, hier aber kaum bekannt wurde. Markenzeichen sind der oft grausame und brutale Slapstick und endloses Fratzenschneiden. Und das ist alles, was die Farrellys auch nutzen. Pausenlos wird auf den Kopf geschlagen, Haare ausgerissen und in die Augen gestochen. Dazu ziehen die drei ständig uninspirierte, dafür vollkommen übertriebene Grimassen. Höhepunkt an Geschmacklosigkeit bietet dann eine Wasserschlacht in einer Säuglingsstation, und zwar mit pinkelnden Babys. Für Kinder viel zu brutal, für Erwachsene eine Zumutung, mit diesem Film werden die THREE STOOGES auch weiterhin in Deutschland keine Institution werden. Die Regie- und Autoren-Brüder sollten sich unbedingt auf MARY, SCHWER VERLIEBT oder EIN MANN FÜR EINE SAISON rückbesinnen. Der superlustige deutsche Titel sagt genau das aus, was man von diesem Film zu erwarten hat.

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ZEIT ZU LEBEN mit Menschen wie uns

People like us – Deutschlandstart 18.10.2012

Postermotiv, Copyright DreamWorks / Walt Disney

Es ist fast wie ein Möbius-Band, wo man glaubt, endlich auf einer anderen Strecke zu sein, und dann doch immer wieder an dieselbe Stelle zurückkehrt. Es ist das Gespann Kurtzman/Orci, welches einem in den vergangenen Monaten immer wieder den Schrecken in die Glieder fahren lässt. Ah, die schon wieder?! Eine der ersten Serien, an denen Alex Kurtzman und Roberto Orci beteiligt waren, trug auch noch den Titel JACK OF ALL TRADES, Hansdampf in allen Gassen. Und welches hochbudgetierte Projekt auch in Hollywood angekündigt wird, mittlerweile sind ihre Namen fast schon zwangsläufig damit verbunden. Wenn Alex Kurtzman sich dann endlich zu einem Spielfilmdebüt hinreißen lässt, sollte man ihn eigentlich im phantastischen Bereich vermuten. Nach TRANSFORMERS und STAR TREK, FRINGE und ALIAS, Reboots von VAN HELSING und THE MUMMY möchte man das vermuten. Doch weit gefehlt, er geht in die entgegengesetzte Richtung. Jody Lambert hat Kurtzman beim Drehbuch unterstützt, aber Roberto Orci ist deswegen nicht außen vor, sondern hat ordentlich mitgeschrieben. Selbstverständlich.

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