Es gibt zwei Dinge die man vielleicht in Erwägung ziehen sollte, wenn man seiner cineastischen Pflicht nachgehen wird, Sam Mendes‘ 1917 auf der großen Leinwand zu sehen. Zum einen muss man sich von der Erwartungshaltung verabschieden, der Film würde in Echtzeit spielen. Viele Schlagzeilen und Artikel propagieren das. Auch wenn 1917 wie in einem Stück inszeniert wirken soll, umfasst der Handlungszeitraum mindestens acht Stunden. Wie das zusammen geht, ist clever und Geschichten erzählen par excellence. Zum zweiten sollte man es tunlichst vermeiden, also wirklich Abstand davon nehmen, Bilder und Aufnahmen von den Dreharbeiten anzusehen, bevor man den Film gesehen hat. Sie werden es sich selbst danken. Und als dritter der zwei Punkte, dies ist wirklich ein Film für die große Leinwand. Egal wie groß ihr Fernseher, oder wie teuer ihr 5.1 Soundsystem ist. Vertrauen sie auf diese Worte.
Was darfs denn sein?
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